Amon-Ra St. Brown geht in sein zweites College-Jahr. - Bildquelle: imago/ZUMA PressAmon-Ra St. Brown geht in sein zweites College-Jahr. © imago/ZUMA Press

München - Kann Amon-Ra St. Brown 2019 noch einen Gang zulegen? Dem jüngsten der drei Brown-Brüder wird der nächste Schritt bei den USC Trojans nicht nur zugetraut, er wird nach einem starken Freshman-Jahr auf der University of Southern California in Los Angeles fast schon erwartet.

Denn der Five-Star-Recruit konnte die zahlreichen Vorschusslorbeeren als Rookie zum Großteil bestätigen, der Wide Receiver kam im ersten Jahr in elf Spielen auf 60 Receptions für 750 Yards und drei Touchdowns. Er deutete sein Potenzial nicht nur an, er stellte es oft unter Beweis. Statistisch war es hinter Mike Williams (2002), Dwayne Jarrett (2004) und Robert Woods (2010) die viertbeste Bilanz eines Trojans-Freshman. 

Blindes Verständnis mit JT Daniels

Vor allem das Zusammenspiel mit Quarterback JT Daniels funktionierte einige Male so stark wie erhofft, schließlich spielten beide auf der Mater Dei High School bereits zusammen. 

Man muss aber dazu wissen: Es war längst nicht alles gut, im Gegenteil, denn generell lief es für die Trojans so schlecht wie lange nicht mehr, das Team von Coach Clay Helton kam nur auf eine enttäuschende 5-7-Bilanz. 

In den vergangenen 28 Jahren kam eine negative Bilanz nur einmal (2000, ebenfalls 5-7) vor. St. Brown war dabei aber einer der wenigen Lichtblicke.

Die "USA Today" traut St. Brown 2019 deshalb noch mehr zu, das Blatt führt den 19-Jährigen auf Platz zehn der Top Ten der College-Receiver, neben Talenten wie Alabamas Judy Jones, Colorados Laviska Shenault und Clemson’s Tee Higgins. 

Autor Paul Myerberg erklärte, dass die Einschätzung vor allem auf dem Versprechen beruht, dass St. Brown mit seinem Talent und Können aufblitzen ließ. Während Equanimeous um einen Starter-Platz in der Offense der Green Bay Packers kämpft, peilt Amon-Ra die Topwerte in den bedeutenden Receiver-Statistiken des Landes an. Einige trauen ihm nicht nur einen weiteren Schritt, sondern den endgültigen Durchbruch zu.

Neue Offense soll helfen

Ein Knackpunkt wird das neue System sein, dass der neue Offensive Coordinator Graham Harrell einführt. Harrell steht für eine gewisse Art der "Air Raid"-Offense. Also sehr viel Passspiel mit vielen Wide Receivern auf dem Feld. St. Brown zählte im Spring Camp bereits wieder zu den besten Receivern im Roster. Er hat den nächsten Gang also schon jetzt eingelegt.

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