Neuanfang: Antonio Brown erzielte gleich in seinem ersten Spiel für die New ... - Bildquelle: Getty ImagesNeuanfang: Antonio Brown erzielte gleich in seinem ersten Spiel für die New England Patriots einen Touchdown © Getty Images

+++ Cowboys-Legende Irvin: Brown kann helfen +++

Antonio Brown strebt ein Comeback in der NFL an. Und klar: Wenn es irgendwo Receiver-Probleme verbunden mit sportlichen Krisen gibt, fällt der Name des Skandalprofis recht schnell. 

Perfekt ins Profil passen die Dallas Cowboys. Die befinden sich nach ihrem 3-0-Start in der Krise, verloren drei Spiele in Folge und bangen nun um Wide Receiver Amari Cooper.

Für den ehemaligen Cowboy und heutigen Hall of Famer Michael Irvin Grund genug, den Namen Brown mal zur Diskussion zu stellen. "Amari wird zurückkommen", sagte Irvin: "Es sei denn, sie wollen Antonio Brown holen, bis [Cooper] zurückkommt. Was haltet ihr davon? Ich werde nicht lügen. Verzweiflung lässt dich über viele Dinge nachdenken. Wir haben keine Zeit, hier zu sitzen und auf dem hohen Ross zu sitzen, weil wir denken, dass wir zu gut für dies und jenes sind", so Irvin. 

"Wir brauchen jetzt Hilfe", betonte er. "Eine echte Hilfe. Und bei ihm finden wir Hilfe. Es ist mir egal, welche Art von Medienarbeit oder ein PR-Albtraum damit einhergeht. Einige Siege können einige dieser Dinge heilen. Vielleicht sollten wir ihn einfach für ein oder zwei Wochen holen."

+++ Brown-Plan: Erstmal die Probleme lösen +++

In den letzten Tagen hat Antonio Brown immer mal wieder mit einer Rückkehr zu den New England Patriots geliebäugelt, indem er recht eindeutige Posts in den sozialen Medien absetzte.

Wie ESPN berichtet, peilt der Receiver tatsächlich ernsthaft ein Comeback an. Eine 180-Grad-Drehung, hatte Brown doch nach der Entlassung bei den Pats mit der NFL abgeschlossen. 

Allerdings hat er offenbar aus seinen Fehlern halbwegs gelernt und will erst einmal alle Probleme und Baustellen abseits des Feldes beseitigen. Das sind ja bekanntlich einige. Hinzu kommt, dass er auf der Commissioner's Exempt List landen könnte, sobald ein Team ihn verpflichtet. Interesse dürfte vorhanden sein, sein unklarer Status sorgt aber dafür, dass die Teams abwarten. 

Wie es heißt, hofft Brown darauf, dass er in einigen Wochen wieder bereit ist für ein Team, entweder noch 2019, spätestens dann aber für 2020.

+++ Brady mag Browns Posts +++

Antonio Brown bleibt hartnäckig: Immer wieder streut der Wide Receiver seinen Wunsch ein, zu den New England Patriots zurückzukehren. Wenn sich dann noch Receiver-Kollegen wie Josh Gordon verletzen, nehmen Gerüchte über ein Comeback noch einmal an Fahrt auf.

Egal, wie realistisch es auch sein mag: Brown hat einen sehr prominenten Unterstützer: Tom Brady. 

Dem Quarterback der Pats gefiel ganz offensichtlich, was Brown da postete. Er hatte vor kurzem schon einmal einen Instagram-Post seines Kurzzeit-Teamkollegen geliked, das "Herz" aber wenig später wieder zurückgezogen. 

Brown ist und bleibt in Foxboro ein schwieriges Thema, natürlich auch aufgrund der Klage. Brady hatte nach der Entlassung von Brown die Entscheidung zum Teil etwas verklausuliert kritisiert und in eine generelle Gesellschaftskritik verpackt.

Vielleicht sind die Likes seine Art, seinen Ex-Teamkollegen zu unterstützen.

+++ Brown: "Ruft die Patriots an" +++

Antonio Brown hat seinen Fans eine Nachricht zukommen lassen. Und den New England Patriots auch. In einem Instagram-Video sagte er zu seinen Followern: "Wenn ihr Jungs den Patriots folgt, sagt ihnen, dass sie mich anrufen sollen. Sie müssen mich immer noch bezahlen, also kann ich es mir auch verdienen."

Brown ist nach seinem Aus bei den "Pats" ohne Job, dafür hat er inzwischen offiziell Klage eingereicht, wobei es dabei nicht nur um die Patriots, sondern auch um die Oakland Raiders geht (siehe vorheriger Eintrag). Und um rund 40 Millionen Dollar, die der Receiver verlangt.

+++ Offiziell: Antonio Brown reicht Klage ein +++

Während Antonio Brown als Free Agent derzeit zwangsweise Football-Pause hat, konzentriert sich der 31-Jährige auf einen anderen Schauplatz: den Gerichtssaal. Denn Brown und seine Anwälte haben nun, wie schon in den vergangenen Wochen erwartet, offiziell Klage gegen die Oakland Raiders und die New England Patriots eingereicht bzw. über die NFL Players Association in seinem Namen am 04. Oktober einreichen lassen. 

Laut "NFL.com" verlangt Brown rund 40 Millionen Dollar, die durch Geldstrafen, Gehaltszahlungen und garantierte Summen zusammenkommen. Zuletzt berichtete "ESPN" noch von 61 Millionen Dollar (siehe vorheriger Eintrag).

Der Streit um die Millionen-Zahlungen im Fall AB wird die NFL wohl aber noch eine ganze Weile beschäftigen. Spekuliert wird, dass erst im kommenden Frühjahr eine Entscheidung fallen könnte. 

+++ Antonio Brown will 61 Millionen Dollar +++

Wie es mit seiner Karriere weitergeht, mag derzeit offen sein. Klar ist für Antonio Brown aber offenbar, wie viel Geld er haben möchte. Denn wie "ESPN" berichtet, hat der Wide Receiver neun Beschwerden beziehungsweise Einsprüche eingelegt. Der Rechtsstreit kann also beginnen.

Denn klar: Weder die Oakland Raiders noch die New England Patriots wollen dem Skandalprofi mehr bezahlen als nötig. Klar ist auch: Brown wird nicht freiwillig auf das Geld verzichten. Heißt: Er muss andere Wege einschlagen, um an die Kohle zu kommen.

Konkret geht es um die Geldstrafe in Höhe von 215.000 Dollar, die er von den Raiders aufgebrummt bekam, die Garantien in Höhe von 29 Millionen Dollar, den Signing Bonus (eine Million) und das Gehalt aus Week 1 (860.000).

Von den Patriots will er das garantierte Geld aus seinem Vertrag in Höhe von einer Million Dollar, den Signing Bonus (neun Millionen), das Gehalt aus Week 3 (64.000) und das zweite Vertragsjahr 2020, das als Option im Vertrag war. Dabei geht es um weitere 20 Millionen Dollar. Unter dem Strich streitet sich Brown also um über 61 Millionen Dollar.

+++ Antonio Brown deutet Comeback auf Twitter an +++

Nach zwei Entlassungen innerhalb weniger Tage schien die NFL-Karriere von Antonio Brown beendet. Er selbst erklärte seinen Rücktritt. Nun die Rolle rückwärts: AB deutete auf Twitter einen Rücktritt vom Rücktritt an. "Das Spiel braucht mich, so wie ein Test Antworten braucht", schrieb der 31-Jährige. Kurzum: Ohne AB läuft in der NFL nichts, so offensichtlich die Auffassung Browns.

Kurz zuvor twitterte Brown zudem: "Ich bin immer noch der Beste, warum jetzt aufhören?" Dazwischen retweetete er noch einen Beitrag des US-Komikers Will Noonan, der ihn dazu ermutigte, innerhalb eines Jahres nach den Steelers, Raiders und Patriots bei einem vierten NFL-Team zu unterschreiben.

Vor Browns Twitter-Offensive hatte bereits sein Agent eine Hintertür für eine NFL-Rückkehr aufgestoßen.

+++ Brown-Rücktritt "ein bisschen verfrüht" +++

Wie sein Agent Drew Rosenhaus erklärte, sei die Sache mit dem Rücktritt seines Klienten "ein bisschen verfrüht". Brown hatte nach seiner Entlassung bei den New England Patriots erklärt, er sei fertig mit der NFL. 

Wegen der anstehenden Untersuchung durch die Liga könne er nicht viel mehr sagen, als er bereits gesagt habe, so Rosenhaus. "Ich glaube, dass Antonio seine Karriere in der NFL fortsetzen möchte. Ich habe mit einigen Teams, die sehr an ihm interessiert sind, Gespräche geführt", verriet er.

Um welche Teams es sich handelt, verriet er hingegen nicht. Dafür aber, dass sie wissen wollten, wie Browns Zukunft aussieht, wie es mit ihm weitergeht und wie die Situation mit der NFL ist. Rosenhaus: "Wenn das geklärt ist, kann Antonio hoffentlich seine Hall-of-Fame-Karriere fortsetzen. Genau darauf liegt unser Fokus."

Für Brown sei es hart, nicht spielen zu können, betonte er: "Es ist schwer für jemanden, der das Spiel liebt, jetzt nicht zu spielen und die Hoffnung ist, dass wir mit der NFL zusammenarbeiten und ihn in rin Team zurückholen, damit er seine Karriere fortsetzen kann."

+++ Brown kehrt zu seiner alten Universität zurück +++

Antonio Brown findet an der Universität eine neue Heimat. Genauer gesagt kehrt der ehemalige NFL-Receiver zu seiner alten Hochschule zurück. An der Uni von Central Michigan hat Brown bereits seine sportliche College-Zeit verbracht. Von 2007 bis 2009 stand der 31-Jährige für die Central Michigan Chippewas auf dem Spielfeld.

Jetzt hat sich der ehemalige Patriots-Spieler an derselben Universität wieder eingeschrieben. Brown hat sich für die Kurse Einführung in Management, Technisches Schreiben, der Religionskurs "Tod und Sterben" und "Rassismus und Gleichberechtigung" eingeschrieben. Alle Seminare können auch online absolviert werden. Seinen Semesterplan postete AB in seiner Instagram-Story. 

+++ Antonio Brown schließt mit NFL ab +++

Antonio Brown lässt via Twitter mächtig Dampf ab und schließt mit der NFL ab. Der Star-Receiver schreibt ohne Punkt und Komma: "Werde nie mehr in der NFL spielen. Die Besitzer können Deals einfach annullieren und jederzeit machen, was sie wollen. Wir werden sehen, ob die NFLPA sie dafür zur Rechenschaft ziehen werden. Es ist traurig, dass sie einfach garantierte Summen umgehen können. 40 Millionen Dollar binnen zwei Monaten. Wir werden sehen, ob sie zahlen müssen."

Zudem verwies er in einem weiteren Tweet auf den Fall von Robert Kraft, Besitzer der New England Patriots, der in einem Massagesalon Frauen zur Prostitution animiert haben soll. Sein Vorwurf: In beiden Fällen würden verschiedene Maßstäbe angesetzt. In dem Tweet postete Brown außerdem ein Foto mit seiner einstigen Athletiktrainerin, die ihm eine Vergewaltigung vorwirft.

Auch auf ähnliche Fälle von anderen NFL-Spielern verweist er. So wurde Ben Roethlisberger nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung in einem Nachtclub für vier NFL-Spiele gesperrt, der jetzige TV-Experte und ehemalige NFL-Profi Shannon Sharp habe trotz eines ähnlichen Vorfalles nach einiger Zeit wieder einen Job in der Branche gefunden. 

Die drei letztgenannten Tweets löschte Brown einige Stunden später wieder.

+++ XFL hat kein Interesse an Brown +++

Mit der NFL hat Brown zumindest laut seiner Twitter-Tirade also abgeschlossen. Doch wie wäre es mit einem Engagement in der XFL, die im kommenden Jahr in ihre erste Saison geht? Ein XFL-Sprecher hat diesem Szenario nun einen Riegel vorgeschoben. Im Gespräch mit "Pro Football Talk" versicherte dieser, dass die Liga kein Interesse hat, Brown aufzunehmen.  

+++ Brown-Berater berichtet von Interessenten in der NFL +++

Drew Rosenhaus, Berater von Antonio Brown, hat eigenen Angaben zufolge Kontakt mit möglichen Interessenten. Wie "ESPN"-Reporter Adam Schefter berichtet, sprach der Agent von "einigen Teams", die sich nach "AB" erkundigt hätten. Allerdings würden diese weitere Informationen rund um die "rechtliche Situation und die Untersuchungen durch die NFL" anfordern.

Die Liga hatte erklärt, dass Brown nach einer Verpflichtung durch einen Klub jederzeit auf der "commissioner's exempt list" landen könnte, womit er weder an Spielen noch Trainingseinheiten teilnehmen dürfe. Schefter vermeldet zudem, dass viele Menschen rund um die Liga davon ausgehen würden, dass es nicht zu einem Deal komme, bevor die NFL-Untersuchung abgeschlossen ist.

+++ New England Patriots entlassen Antonio Brown +++

Hammer-Nachricht am Freitag-Abend: Die New England Patriots entlassen Antonio Brown. Im Statement der Franchise heißt es: "Die New England Patriots entlassen Antonio Brown. Wir erkennen die harte Arbeit von vielen Leuten in den vergangenen elf Tagen an, aber wir haben das Gefühl, dass es in diesem Moment das Beste ist, unterschiedliche Wege einzuschlagen."

Der Wide Receiver setzte direkt nach Bekanntwerden seiner Entlassung mehrere Tweets ab und zeigte sich dabei respektvoll gegenüber seinem Kurzzeit-Arbeitgeber. Zunächst bedankte er sich schlicht für die Möglichkeit, dass er bei den Patriots spielen durfte: "Thank you for the opportunity. #GoWinIt". Anschließend postete er noch gemeinsame Bilder mit Tom Brady und Bill Belichick und bedankt sich auch bei diesen Tweets. Anschließend folgten noch etwas kryptische Botschaften wie "Wenn ich lüge, fliege ich" ("If I'm lying then I'm flying") und "Der Marathon geht weiter" ("The marathon continues").

Was bedeutet der Rausschmiss für die Patriots und Brown selber? Die Fragen und Antworten dazu gibt es hier.

+++ Brown soll vermeintlichem Opfer Drohnachrichten geschickt haben +++

Kein Tag vergeht, ohne neue Anschuldigungen gegen Antonio Brown. Der Wide Receiver der New England Patriots soll der Künstlerin, die ihn Anfang der Woche der sexuellen Belästigung bezichtigt hatte, Drohnachrichten geschickt haben. Und zwar nachdem die Frau mit ihren Vorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen war. Das berichtet "Sports Illustrated".

Browns Text Messages seien "einschüchternd und bedrohend" gewesen und würden gegen den Verhaltenskodex der NFL verstoßen, so die Anwältin des Opfers in einer E-Mail an die NFL. Die Liga reagierte umgehend und arrangierte ein Telefonat zwischen NFL-Ermittlern und der Anwältin. Diese beschrieb dann im Detail den angeblichen Vorfall.

Demnach habe ihre Klientin Mittwochnacht in einem Gruppenchat, zu dem sie hinzugefügt worden war, Drohnachrichten erhalten. Diese stammten von der Nummer, die Brown der Künstlerin bereits 2017 gegeben hatte, als sie ein Wandgemälde für ihn anfertigen sollte. Drei weitere Nummern befanden sich ebenfalls in dem Gruppenchat. In den Texten bezeichnete der Absender die Frau als "super pleite" und bezichtigte sie, nur des Geldes wegen gegen ihn vorzugehen.

Er forderte einen gewissen "Eric B" auf, sich ihre Vergangenheit genau anzusehen. Außerdem schickte der Absender den Screenshot eines Instagram-Posts der Frau, auf dem ihre Kinder zu sehen waren. Darunter schrieb er: "Das sind ihre Kinder. Sie ist offensichtlich fürchterlich pleite."

Die Künstlerin hatte in einem ausführlichen Interview mit "Sports Illustrated" einen Vorfall aus dem Jahr 2017 beschrieben. Brown soll sie in seinem Anwesen in Pittsburg sexuell belästigt haben, als sie das Wandgemälde anfertigte. Der Anwalt des Receivers hatte die Vorwürfe daraufhin bestritten.

+++ Nike trennt sich von Brown +++

Das Unternehmen "Nike" hat die Zusammenarbeit mit Antonio Brown beendet. "Antonio Brown ist kein Nike-Athlet mehr", sagte ein Sprecher des Unternehmens dem "Boston Globe". Die Gründe und den Zeitpunkt der Entscheidung wurden nicht kommentiert. Es ist aber anzunehmen, dass es mit den Vergewaltigungsvorwürfen rund um den Patriots Receiver zu tun hat.

+++ Zwei Anklagen gegen Antonio Brown sind verjährt +++

Es gibt Neuigkeiten im Fall Brown! Wie Ian Rapoport vom "NFL-Network" berichtet, sind zwei von drei Anklagen gegen den Wide Receiver bereits verjährt, da sie aus dem Sommer 2017 datieren. Demnach drohen Brown in diesen beiden Fällen keine juristischen Konsequenzen.

Die NFL hat die Klägerin Britney Taylor am Dienstag zehn Stunden verhört und verzichtet noch darauf, Brown auf die Commissioner Exempt List zu setzen. Aktuell bleibt der Patriots-Star demnach spielberechtigt.

+++ Weiterer Vorwurf der sexuellen Belästigung gegen Brown +++

Antonio Brown und kein Ende: Nun hat "Sports Illustrated" bei Recherchen im Umfeld von Antonio Brown weitere Vorwürfe gegen den Wide Receiver der New England Patriots, gegen den derzeit wegen Vergewaltigungsvorwürfen ermittelt wird, aufgedeckt. Demnach wirft eine Künstlerin, die anonym bleiben will, Brown sexuelle Belästigung vor. Brown habe sie im Juni 2017 zu sich nach Pittsburgh eingeladen, wo die Frau ein Bild anfertigen sollte. Währenddessen soll Brown sie sexuell belästigt haben. 

 

"Ich war zu etwa 40 Prozent fertig und habe auf den Knien den unteren Bereich des Bildes gemalt, als er plötzlich splitterfasernackt neben mir stand, mit seinem Handtuch seinen Penis bedeckte und anfing, auf mich einzureden. Da ich leider schon häufiger von Männern bedrängt wurde, bin ich nach außen cool geblieben und habe weitergezeichnet", zitiert "Sports Illustrated" die Frau. Nach dem Vorfall habe Brown weitere Sessions der Künstlerin abgesagt. Anzeige gegen Brown hat die Frau nicht erstattet. Das Geld für ein Gemälde der Künstlerin, das Brown zuvor für 700 Dollar ersteigert hatte, hat sie bislang nicht erhalten.

Browns Anwalt Darren Heitner reagierte auf Twitter auf die neuen Vorwürfe: "Antonio Brown hat die Anschuldigung der sexuellen Belästigung, die kürzlich von einer anonymen Künstlerin in einem Artikel der Sports Illustrated geäußert wurden, gelesen und dementiert, jemals derartige Aktivitäten vorgenommen zu haben. Es wird keine weiteren Kommentare dazu geben." 

+++ Brown verschwindet nach Patriots-Debüt wortlos und brüskiert Journalisten +++

Bei seinem ersten Auftritt für die New England Patriots performte Antonio Brown direkt ordentlich: Von acht Targets fing er vier Bälle für 56 Yards samt Touchdown, außerdem legte er beim 43:0 über Sparringspartner Miami Dolphins einen Lauf über fünf Yards hin.

Doch für Aufsehen sorgte "AB" auch nach der Partie in seiner Heimatstadt. Denn als die Journalisten für Interviews in die Kabine des amtierenden NFL-Champions vorgelassen wurden, war der Zugang bereits verschwunden. Wie US-Medien berichten, sei Browns Platz aufgeräumt, das Namensschild entfernt gewesen.

Ein Mitglied des PR-Teams der Patriots soll den Reportern lediglich mitgeteilt haben, es werde keine Stellungsnahme von Brown geben. Eigentlich müssen sich die Spieler für Fragen der Journalisten bereit halten.

+++ Vergewaltigungsvorwürfe: Brown sollte 2 Millionen Dollar zahlen +++

Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Antonio Brown überschatten sein Debüt für die New England Patriots. Laut "ESPN" soll sich der Wide Receiver bereits seit April in Verhandlungen mit den Anwälten des mutmaßlichen Opfers, Britney Taylor, befunden haben.

Demnach hatte Brown bis zu vergangenen Sonntag Zeit, eine Schlichtungsvereinbarung zu unterzeichnen und gut zwei Millionen Dollar an die junge Frau zu zahlen. Der 31-Jährige ließ das Ultimatum jedoch verstreichen und heuerte am Tag danach bei den Patriots an. Taylor reichte Klage ein, in der sie Brown der sexuellen Belästigung und Vergewaltigung in drei Fällen bezichtigte.  

+++ Termin für Treffen zwischen Anklägerin und NFL steht - weiterer NFL-Profi soll beim Vorfall dabei gewesen sein +++

Antonio Brown wird in Week 2 gegen die Miami Dolphins sein Debüt für die New England Patriots geben. Allerdings könnte der Wide Receiver zu einem späteren Zeitpunkt doch noch auf der Comissioner's Exempt List landen und dementsprechend aus dem Verkehr gezogen werden. Die NFL untersucht die Missbrauchsvorwürfe weiterhin. Laut NFL-Insider Ian Rapoport soll am 16. September ein Treffen zwischen Browns Anklägerin Britney Taylor und der NFL stattfinden.

Sollte die NFL daraufhin zu dem Schluss kommen, dass Brown gegen den Verhaltens-Kodex der Liga verstoßen hat, könnte der 31-Jährige gesperrt werden - unabhängig vom Gerichtsurteil.

Rapoport will zudem weitere Details zum Vorfall zwischen Brown und Taylor erfahren haben: Beim angeblichen Übergriff im Jahr 2017 soll ein weiterer, namentlich nicht genannter, NFL-Profi zugegen gewesen sein. Der anonyme Spieler soll zu dem Zeitpunkt ein Rookie gewesen sein.

Rapoport berichtet zudem, dass die Patriots nichts von den Vorwürfen wussten, als sie Brown verpflichteten. Hätte die Franchise von den Anschuldigungen gewusst, hätte sie ihn demnach nicht verpflichtet.    

+++ Brown nicht auf Commissioner Exempt List gesetzt +++

Antonio Brown wurde nicht auf die NFL Commissioner Exempt List gesetzt - das bestätigte nicht nur NFL-Insider Adam Schefter sondern auch verschiedene andere US-Medien. Demnach wird Brown gegen Miami spielberechtigt sein.

Ob Brown von Bill Belichick auch eingesetzt wird, wollte der Patriots-Coach nicht verraten. "Ich werde sicher nicht unseren Game Plan veröffentlichen. Wir werden das beste für das Team tun", sagte Belichick auf einer Pressekonferenz.

Außerdem berichtet "ESPN" von einer Vereinbarung zwischen Brown und der vermeintlichen Klägerin, dass es zu keiner Anklage kommen soll - der Fall wird wohl außergerichtlich geklärt. Deshalb soll Antonio Brown die New England Patriots nicht über die Situation informiert haben.

+++ Brown erhält neue Rückennummer und wird wohl spielen +++

In den Ermittlungen gegen Antonio Brown ist vorerst Ruhe eingekehrt. Die Klägerin Britney Taylor wird verschiedenen Medienberichten zufolge bei der NFL erst in einer Woche eine Aussage machen können, da sie an diesem Wochenende heiraten soll.

In der Zwischenzeit hat Brown das Training bei den New England Patriots aufgenommen und sorgte damit nur für sportliche Schlagzeilen. AB trainierte mit der Rückennummer 17 und fing den einen oder anderen Pass von seinem neuen Quarterback Tom Brady spektakulär.

Außerdem bereitete sich der Star-Receiver im "TB12 Sports Therapy Center" mit Bradys Fitnesstrainer Alex Guerreiro für sein Debüt gegen die Miami Dolphins vor. Denn wie Ian Rapoport vom "NFL-Network" berichtet, droht AB keine vorzeitige Sperre, solange sich die Klägerin bei der NFL nicht geäußert hat.

+++ Berater schützt Brown und weist Missbrauchsvorwürfe zurück +++

Antonio Browns Agent Drew Rosenhaus äußerte sich in der TV-Sendung "SportsCenter" zu den Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs: "Ich würde dieses Interview nicht machen, wenn ich Antonio nicht glauben würde. Diese Behauptungen sind falsch. Er leugnet jede von ihnen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass seine Anwälte Tatsachen vorweisen können, die dies beweisen."

Und Rosenhaus geht noch weiter: "Ich wiederhole das noch einmal: Da ist jemand geldgierig."

+++ Vorwürfe der sexuellen Belästigung und Vergewaltigung gegen Brown +++

Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe seines umstrittenen Wechsels zu den New England Patriots steckt Antonio Brown in großen Schwierigkeiten abseits des Football-Feldes. Dem Receiver wird von einer seiner Personal Trainerinnen vorgeworfen, sie mehrfach sexuell belästigt und sogar vergewaltigt zu haben. Das berichtet ESPN.

Die Zivilklage gegen den Wide Receiver wurde demnach am Dienstag in Florida eingereicht. Die Patriots sollen von den Vorwürfen nichts gewusst haben und befinden sich wohl nun in Überlegungen, wie mit dem 31-Jährigen umzugehen ist. Laut eines Statements des Teams hat auch die NFL erste Ermittlungen aufgenommen:

„Wir nehmen diese Anschuldigungen sehr ernst. Diese Organisation duldet sexuelle Gewalt unter keinen Umständen. Die Liga hat uns bereits über laufende Ermittlungen ihrerseits informiert. Wir werden keinen weiteren Kommentar abgeben, solange die Ermittlungen noch laufen“.

In den Jahren 2017 und 2018 soll es zu drei verschiedenen Vorfällen zwischen Brown und der Klägerin gekommen sein. In den ersten beiden Fällen soll es sich um sexuelle Belästigung gehandelt haben. Beim dritten Mal ist sogar von Vergewaltigung die Rede.

Brown wehrt sich gegen Anschuldigungen

Browns Anwalt hat sich bereits zu den Vorwürfen geäußert und beteuert, die sexuelle Beziehung habe in beidseitigem Einverständnis stattgefunden. „Antonio Brown wird jeden Stein umdrehen und sich aggressiv gegen die Vorwürfe verteidigen - das beinhaltet auch sein Recht, Gegenklagen einzureichen“, so Anwalt Darren Heitner auf Twitter.

Auch die Klägerin hat bereits ein Statement abgegeben. Als Vergewaltigungs-Opfer von Antonio Brown sei es eine sehr schwere Entscheidung gewesen, die Anschuldigungen öffentlich zu machen. "Ich habe Stärke in meinem
Glauben, meiner Familie und den Berichten anderer Opfer sexueller Gewalt gefunden." Sie leide außerdem unter "nahezu täglichen Panikattacken und Suizid-Gedanken".

Ob ein Einsatz von Brown im Spiel gegen die Miami Dolphins am Sonntag überhaupt in Frage kommt, bleibt abzuwarten. US-Medien spekulieren, der Receiver könne von Roger Goodell auf die Commissioners-Exempt-Liste gesetzt werden. Damit wäre er auf unbegrenzte Zeit vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

+++ Droht Brown Gefängnisstrafe wegen Telefon-Mitschnitt? +++

Mit einem geposteten Video eines Telefon-Mitschnitts von Antonio Brown mit Raiders-Coach Jon Gruden war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte und Brown die offenbar erwünschte Entlassung brachte, nur um wenig später bei den Patriots zu unterschreiben. Allerdings könnte der Mitschnitt des Telefonats mit seinem Ex-Coach für Brown einen weiteren Wechsel mit sich bringen: nämlich einen ins Gefängnis. 

In Kalifornien ist der Mitschnitt und die Veröffentlichung eines Telefongesprächs eine Straftat, die mit bis zu einem Jahr Gefängnis und einer Strafzahlung von 2500 Dollar geahndet werden kann, sollte etwa Gruden eine Anzeige gegen Brown erwägen.

Browns Video-Produzent beschwichtigte auf "ESPN": "Ich habe AB gesagt: 'Lass uns das Video an Gruden schicken und schauen, was er darüber denkt.' 15 Minuten später hat er mit drei Textnachrichten geantwortet: 'Wow, ich liebe es!' Da war sie, unsere Zustimmung." 

Allerdings ist fraglich, ob diese "Zustimmung" vor Gericht haltbar wäre. Stellt sich Gruden quer und zeigt Brown doch an, läge der Fall zumindest knifflig ...

+++ Patriots wollten Brown offenbar schon im März +++

Laut NFL-Insider Adam Schefter haben die New England Patriots bereits im März versucht, den Pittsburgh Steelers einen Trade für Antonio Brown anzubieten. Aber die Steelers seien laut Schefter damals nicht gewillt gewesen, den Star-Receiver zu einem Rivalen ziehen zu lassen. 

So gesehen ist für die Patriots alles perfekt gelaufen, denn nun haben sie ihr Transferziel ohne Draft-Picks als Gegenleistung bekommen.

+++ Brown schießt gegen Raiders-GM +++

Wenn man selbst vorsichtig sein sollte, was man sagt, kann man das in Zeiten von Social Media auch anders ausdrücken: Indem man einen Tweet liked. Auch wenn der deutlich am Ziel vorbeigeht und schon nicht mehr als konstruktive Kritik durchgeht.

Ein User ließ auf Twitter über General Manager Mike Mayock aus, bezeichnete ihn als "dümmstes menschliches Eis am Stiel", der niemals als GM eingestellt werden sollte. Desweiteren hofft er, dass "alle erkennen, wenn Antonio vor Gericht um sein Geld kämpft, dass er ein wahres Vorurteils-Arschloch ist". 

In teilweise sehr drastischen und krassen Worten, der den offensichtlichen Hass widerspiegelt, den manche Menschen in diesem Fall ganz offensichtlich empfinden. So oder so: Brown gefällt das. Denn so kann man seine Meinung äußern, ohne es selbst zu sagen.

+++ Brown schließt sich den Patriots an+++

Keine fünf Stunden nach seiner Entlassung bei den Oakland Raiders hat sich Antonio Brown den New England Patriots angeschlossen.

Der Star-Receiver unterschrieb demnach einen Einjahresvertrag und kann bis zu 15 Millionen Dollar verdienen. Brown erhält einen Signing Bonus in Höhe von neun Millionen Dollar. Beim Season Opener gegen die Pittsburgh Steelers wird der Wide Receiver nicht auflaufen dürfen, weil Brown bis 22 Uhr deutscher Zeit nicht im Kader der Patriots stand.

Natürlich dauerte es nicht lange und die ersten Memes und Videos zu der ganzen Saga gingen viral. Besonders beliebt dabei: Patriots-Coach Bill Belichick. 

Aber auch Julian Edelman freut sich über die Neuverpflichtung und hat bereits entsprechendes Merchandise vorgestellt. 

Von der Verpflichtung bis zum Aus - Die Antonio Clown Story

Im März verpflichteten die Oakland Raiders Antonio Brown noch als großen Heilsbringer. Binnen kürzester Zeit verkommt die Saisonvorbereitung zur Nebensache. Eine mysteriöse Fußverletzung, ein Streit um seinen Helm, abgerundet mit dem kompletten Zerwürfnis mit dem Management der Franchise bestimmen das Training Camp. Zwei Tage vor ihrem Saisonauftakt entlassen die Raiders den Star-Receiver.

ran.de fasst die Geschehnisse rund um Antonio Brown in einer Chronik zusammen.

10. März: Brown unterschreibt in Oakland

Nach längerem Hickhack einigen sich die Pittsburgh Steelers mit den Oakland Raiders auf einen Trade für Antonio Brown im Gegenzug für einen Dritt- und einen Erstrundenpick. Brown unterschreibt für drei Jahre und 50 Millionen Dollar, 30 Millionen Dollar sind dabei garantiert.

4.-7. August: Browns mysteriöse Fußverletzung

Brown trägt bei einer Kryotherapie Erfrierungen an den Füßen davon, kann in Folge dessen nicht am Training teilnehmen. Die Franchise setzt ihn auf die Non-Football Injury List. Seine Füße sind übersäht mit Frostbeulen und Blasen.

In den folgenden Tagen kehrt Brown vereinzelt ins Training zurück, nur um dann mit erneuten Problemen die Einheiten wieder abzubrechen. In der Folge besucht er einen Fußspezialisten, täglich wird der Stand der Verletzung neu begutachtet.

9. August: Helmstreit entbrennt 

Brown wurde bereits 2017 von der Liga darüber unterrichtet, dass sein verwendeter Helm in Zukunft aus Sicherheitsgründen nicht mehr zugelassen wird. Dem Spieler wurde eine Spielzeit als Übergangszeitraum gewährt. Zum Training Camp erscheint der Wide Receiver trotz mehrmaligem Hinweises aber immer wieder mit dem eigentlich nicht mehr zugelassenen Helm.

Brown droht damit, nicht zu spielen wollen, wenn er nicht weiter mit seinem altbewährten Helm antreten darf.

12. August: Brown verliert Einspruch gegen Helmverbot

Ein Einspruch im Rahmen des Helmverbots wird abgelehnt. Brown gibt an, dass er nicht wegen seines Helms dem Training ferngeblieben ist, sondern rein verletzungsbedingt. Brown begibt sich umgehend auf die Suche nach einem Ersatzhelm. Sein bevorzugtes Modell wird seit 2011 nicht mehr hergestellt, dementsprechend rar sind die verfügbaren Exemplare. Die NFL erlaubt keine Helme, die älter als zehn Jahre sind.

13. August: Raiders hoffen auf Einsatz in Week 1

Brown und sein Agent Drew Rosenhaus äußern sich zum Stand der Verletzung, deren Schwere deutlich betont wird. Die Helmthematik wird dabei kleingeredet. Auf Seiten der Franchise bleibt man trotzdem zuversichtlich, dass der 31-Jährige zum Saisonstart rechtzeitig fit wird.

15. - 17. August: Brown zurück im Training

Der Hoffnungsträger der Raiders kann erstmals wieder in voller Montur trainieren und hat über die Tage keine Einschränkungen bei den Trainingseinheiten. Der Wide Receiver scheint bereit für den Saisonstart zu sein und arbeitet an der Abstimmung mit Quarterback Derek Carr.

Die NFL lehnt einen weiteren vorgelegten Helm ab, der Wide Receiver reagiert mit harscher Kritik gegen die erneute Ablehnung.

18. August: Raiders verlieren Geduld mit Brown

Brown fehlt erneut beim Teamtraining. Mike Mayock, der General Manager der Oakland Raiders, scheint langsam die Geduld mit Antonio Brown zu verlieren und spricht dem Star-Receiver öffentlich ein Ultimatum aus. Der Helmstreit als Auslöser für die Abwesenheit wird nicht mehr toleriert. Die Franchise pocht auf eine Entscheidung, ob er "entweder drin oder draußen ist".

19. August: Brown meldet sich zurück

Antonio Brown ist zurück bei den Oakland Raiders. Auf dem Trainingsgelände nimmt er am Team-Meeting teil. Ein sogenanntes "Walk-Through Practice" - ein kurzes Training ohne Körperkontakt - fällt jedoch aus.

Wie bereits im Vorjahr ersucht der Spieler eine erneute Ausnahmeregelung für seinen Helm von der Liga.

22. August: Brown fehlt erneut unentschuldigt

Beim verpflichtenden Walkthrough (Trainingseinheit ohne Kontakt) fehlt Brown erneut.

25. August: Brown verliert auch zweite Helm-Beschwerde

Auch die erneute Beschwerde wird von der Liga abgelehnt. Die Suche nach einem zugelassenen Helm geht auch zwei Wochen vor Saisonstart weiter.

4. September: Brown postet Abmahnung auf Instagram

Die schier endlose Helmsaga nimmt endlich ein Ende. Brown findet einen neuen und auch zugelassenen Helm, doch dann der erneute Knall.

Auf Instagram veröffentlicht der Spieler ein von der Franchise zugestelltes Schreiben wegen des unerlaubten Fernbleiben vom Team-Training und der ausgestellten Geldstrafen. Darin werden weitere Strafen bei erneutem Fernbleiben von Teamaktivitäten angedroht.

5. September: Streit mit GM Mayock entbrennt

Ein Streit zwischen General Manager Mike Mayock und Brown entbrennt über den auf den sozialen Medien verbreiteten Brief. Es machen Gerüchte die Runde, dass Brown dem GM dabei sogar Schläge angedroht hat. Die Raiders unterlassen eine Stellungnahme zu den genauen Vorfällen.

6. September: Wende in der Brown-Saga! Star-Receiver vermeidet Suspendierung

Die Raiders sollen intern eine Suspendierung des Wide Receivers diskutiert haben. Es wurde sogar von einer möglichen Entlassung gesprochen. Doch nach einer "emotionalen Entschuldigung" vor dem gesamten Team, haben sich die Verantwortlichen der Raiders entschieden, Brown nicht zu suspendieren.

"Antonio ist wieder zurück. Wir freuen uns sehr darüber und lassen die Geschichte nun hinter uns", gab Jon Gruden in einem kurzen Statement bekannt. Der Head Coach verriet zudem, dass er im Monday Night Game gegen die Denver Broncos mit dem Wide Receiver plane.

7. September: "Please stop this shit and play Football"! Brown postet Telefonat mit Head Coach Jon Gruden

Die Saga zwischen Antonio Brown und den Oakland Raiders ist um ein weiteres Kapitel reicher: Der Wide Receiver postete nun auf seinen sozialen Kanälen ein Video, unterlegt mit einer ganz besonderen Tonspur - einem persönlichen Telefonat mit Raiders-Head Coach Jon Gruden. Darin bittet dieser seinen Problem-Spieler wortwörtlich: "Please stop this shit and play Football".

Gruden hatte bereits angekündigt, dass Brown trotz all seiner Eskapaden am ersten NFL-Spieltag im Monday Night Game gegen die Denver Broncos auflaufen wird.

7. September: Brown fordert Entlassung von den Raiders bei Instagram

Der nächste unfassbare Akt im Theater um Antonio Brown: "Du wird eine Menge Leute anpissen, wenn du anfängst zu tun, was gut für dich ist", schrieb der Wide Receiver der Oakland Raiders auf Instagram. "Und das ist auch gut so", schrieb Brown weiter: "Ich habe mein ganzes Leben für ein System gearbeitet, dass blind dafür ist, Talent wie meines zu erkennen. Jetzt, wo es jeder sieht, wollen sie mich an das System anpassen, dass mich die ganzen Jahre enttäuscht hat. Ich bin nicht wütend auf irgendjemanden. Ich frage nur nach der Freiheit, um allen zeigen, dass sie falsch liegen. Entlasst mich, Raiders."

Durch die 215.073,53-Dollar-Strafe, die die Raiders gegen Brown am Freitag wegen teamschädigenden Verhaltens verhängt hatten, verlor der Receiver den Anspruch auf die garantierten 29 Millionen Dollar in seinem Vertrag.

7. September: Raiders entlassen Brown

Aus, Schluss, Ende. Nach einer Offseason voller Chaos haben sich die Oakland Raiders von Antonio Brown getrennt. Das gaben die Raiders auf ihrer Twitter-Seite bekannt.

Die Raiders zogen damit nur wenige Stunden nach dem Instagram-Post den Schlussstrich. Infolge der Verfehlungen wurden sämtliche Gehaltsgarantien in seinem Vertrag nicht, wodurch der Spieler keinerlei Gehalt für seine Zeit in Oakland erhält. Zudem durchläuft der 31-Jährige keinen Waiver-Prozess und kann somit sofort bei einem neuen Team unterschreiben.

Berater Rosenhaus äußert sich umgehend: "Jetzt, da Antonio ein Free Agent ist, konzentrieren wir uns auf die Zukunft und ich werde sofort daran arbeiten, ihn bei einem neuen Team unterzubringen. Antonio freut sich auf einen Neuanfang."

7. September: Brown feiert seinen Abgang

Einen Seitenhieb hatte Brown noch in petto: Nach der Trennung veröffentlichte er auf YouTube einen kurzen Clip, der ihn zeigt, wie er seine Entlassung feiert.

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