Gegen Antonio Brown wurde eine Zivilklage eingereicht - Bildquelle: 2019 Getty ImagesGegen Antonio Brown wurde eine Zivilklage eingereicht © 2019 Getty Images

+++ Weiterer Vorwurf der sexuellen Belästigung gegen Brown +++

Antonio Brown und kein Ende: Nun hat "Sports Illustrated" bei Recherchen im Umfeld von Antonio Brown weitere Vorwürfe gegen den Wide Receiver der New England Patriots, gegen den derzeit wegen Vergewaltigungsvorwürfen ermittelt wird, aufgedeckt. Demnach wirft eine Künstlerin, die anonym bleiben will, Brown sexuelle Belästigung vor. Brown habe sie im Juni 2017 zu sich nach Pittsburgh eingeladen, wo die Frau ein Bild anfertigen sollte. Währenddessen soll Brown sie sexuell belästigt haben. 

"Ich war zu etwa 40 Prozent fertig und habe auf den Knien den unteren Bereich des Bildes gemalt, als er plötzlich splitterfasernackt neben mir stand, mit seinem Handtuch seinen Penis bedeckte und anfing, auf mich einzureden. Da ich leider schon häufiger von Männern bedrängt wurde, bin ich nach außen cool geblieben und habe weitergezeichnet", zitiert "Sports Illustrated" die Frau. Nach dem Vorfall habe Brown weitere Sessions der Künstlerin abgesagt. Anzeige gegen Brown hat die Frau nicht erstattet. Das Geld für ein Gemälde der Künstlerin, das Brown zuvor für 700 Dollar ersteigert hatte, hat sie bislang nicht erhalten.

Browns Anwalt Darren Heitner reagierte auf Twitter auf die neuen Vorwürfe: "Antonio Brown hat die Anschuldigung der sexuellen Belästigung, die kürzlich von einer anonymen Künstlerin in einem Artikel der Sports Illustrated geäußert wurden, gelesen und dementiert, jemals derartige Aktivitäten vorgenommen zu haben. Es wird keine weiteren Kommentare dazu geben." 

+++ Brown verschwindet nach Patriots-Debüt wortlos und brüskiert Journalisten +++

Bei seinem ersten Auftritt für die New England Patriots performte Antonio Brown direkt ordentlich: Von acht Targets fing er vier Bälle für 56 Yards samt Touchdown, außerdem legte er beim 43:0 über Sparringspartner Miami Dolphins einen Lauf über fünf Yards hin.

Doch für Aufsehen sorgte "AB" auch nach der Partie in seiner Heimatstadt. Denn als die Journalisten für Interviews in die Kabine des amtierenden NFL-Champions vorgelassen wurden, war der Zugang bereits verschwunden. Wie US-Medien berichten, sei Browns Platz aufgeräumt, das Namensschild entfernt gewesen.

Ein Mitglied des PR-Teams der Patriots soll den Reportern lediglich mitgeteilt haben, es werde keine Stellungsnahme von Brown geben. Eigentlich müssen sich die Spieler für Fragen der Journalisten bereit halten.

+++ Vergewaltigungsvorwürfe: Brown sollte 2 Millionen Dollar zahlen +++

Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Antonio Brown überschatten sein Debüt für die New England Patriots. Laut "ESPN" soll sich der Wide Receiver bereits seit April in Verhandlungen mit den Anwälten des mutmaßlichen Opfers, Britney Taylor, befunden haben.

Demnach hatte Brown bis zu vergangenen Sonntag Zeit, eine Schlichtungsvereinbarung zu unterzeichnen und gut zwei Millionen Dollar an die junge Frau zu zahlen. Der 31-Jährige ließ das Ultimatum jedoch verstreichen und heuerte am Tag danach bei den Patriots an. Taylor reichte Klage ein, in der sie Brown der sexuellen Belästigung und Vergewaltigung in drei Fällen bezichtigte.  

+++ Termin für Treffen zwischen Anklägerin und NFL steht - weiterer NFL-Profi soll beim Vorfall dabei gewesen sein +++

Antonio Brown wird in Week 2 gegen die Miami Dolphins sein Debüt für die New England Patriots geben. Allerdings könnte der Wide Receiver zu einem späteren Zeitpunkt doch noch auf der Comissioner's Exempt List landen und dementsprechend aus dem Verkehr gezogen werden. Die NFL untersucht die Missbrauchsvorwürfe weiterhin. Laut NFL-Insider Ian Rapoport soll am 16. September ein Treffen zwischen Browns Anklägerin Britney Taylor und der NFL stattfinden.

Sollte die NFL daraufhin zu dem Schluss kommen, dass Brown gegen den Verhaltens-Kodex der Liga verstoßen hat, könnte der 31-Jährige gesperrt werden - unabhängig vom Gerichtsurteil.

Rapoport will zudem weitere Details zum Vorfall zwischen Brown und Taylor erfahren haben: Beim angeblichen Übergriff im Jahr 2017 soll ein weiterer, namentlich nicht genannter, NFL-Profi zugegen gewesen sein. Der anonyme Spieler soll zu dem Zeitpunkt ein Rookie gewesen sein.

Rapoport berichtet zudem, dass die Patriots nichts von den Vorwürfen wussten, als sie Brown verpflichteten. Hätte die Franchise von den Anschuldigungen gewusst, hätte sie ihn demnach nicht verpflichtet.    

+++ Brown nicht auf Commissioner Exempt List gesetzt +++

Antonio Brown wurde nicht auf die NFL Commissioner Exempt List gesetzt - das bestätigte nicht nur NFL-Insider Adam Schefter sondern auch verschiedene andere US-Medien. Demnach wird Brown gegen Miami spielberechtigt sein.

Ob Brown von Bill Belichick auch eingesetzt wird, wollte der Patriots-Coach nicht verraten. "Ich werde sicher nicht unseren Game Plan veröffentlichen. Wir werden das beste für das Team tun", sagte Belichick auf einer Pressekonferenz.

Außerdem berichtet "ESPN" von einer Vereinbarung zwischen Brown und der vermeintlichen Klägerin, dass es zu keiner Anklage kommen soll - der Fall wird wohl außergerichtlich geklärt. Deshalb soll Antonio Brown die New England Patriots nicht über die Situation informiert haben.

+++ Brown erhält neue Rückennummer und wird wohl spielen +++

In den Ermittlungen gegen Antonio Brown ist vorerst Ruhe eingekehrt. Die Klägerin Britney Taylor wird verschiedenen Medienberichten zufolge bei der NFL erst in einer Woche eine Aussage machen können, da sie an diesem Wochenende heiraten soll.

In der Zwischenzeit hat Brown das Training bei den New England Patriots aufgenommen und sorgte damit nur für sportliche Schlagzeilen. AB trainierte mit der Rückennummer 17 und fing den einen oder anderen Pass von seinem neuen Quarterback Tom Brady spektakulär.

Außerdem bereitete sich der Star-Receiver im "TB12 Sports Therapy Center" mit Bradys Fitnesstrainer Alex Guerreiro für sein Debüt gegen die Miami Dolphins vor. Denn wie Ian Rapoport vom "NFL-Network" berichtet, droht AB keine vorzeitige Sperre, solange sich die Klägerin bei der NFL nicht geäußert hat.

+++ Berater schützt Brown und weist Missbrauchsvorwürfe zurück +++

Antonio Browns Agent Drew Rosenhaus äußerte sich in der TV-Sendung "SportsCenter" zu den Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs: "Ich würde dieses Interview nicht machen, wenn ich Antonio nicht glauben würde. Diese Behauptungen sind falsch. Er leugnet jede von ihnen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass seine Anwälte Tatsachen vorweisen können, die dies beweisen."

Und Rosenhaus geht noch weiter: "Ich wiederhole das noch einmal: Da ist jemand geldgierig."

+++ Vorwürfe der sexuellen Belästigung und Vergewaltigung gegen Brown +++

Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe seines umstrittenen Wechsels zu den New England Patriots steckt Antonio Brown in großen Schwierigkeiten abseits des Football-Feldes. Dem Receiver wird von einer seiner Personal Trainerinnen vorgeworfen, sie mehrfach sexuell belästigt und sogar vergewaltigt zu haben. Das berichtet ESPN.

Die Zivilklage gegen den Wide Receiver wurde demnach am Dienstag in Florida eingereicht. Die Patriots sollen von den Vorwürfen nichts gewusst haben und befinden sich wohl nun in Überlegungen, wie mit dem 31-Jährigen umzugehen ist. Laut eines Statements des Teams hat auch die NFL erste Ermittlungen aufgenommen:

„Wir nehmen diese Anschuldigungen sehr ernst. Diese Organisation duldet sexuelle Gewalt unter keinen Umständen. Die Liga hat uns bereits über laufende Ermittlungen ihrerseits informiert. Wir werden keinen weiteren Kommentar abgeben, solange die Ermittlungen noch laufen“.

In den Jahren 2017 und 2018 soll es zu drei verschiedenen Vorfällen zwischen Brown und der Klägerin gekommen sein. In den ersten beiden Fällen soll es sich um sexuelle Belästigung gehandelt haben. Beim dritten Mal ist sogar von Vergewaltigung die Rede.

Brown wehrt sich gegen Anschuldigungen

Browns Anwalt hat sich bereits zu den Vorwürfen geäußert und beteuert, die sexuelle Beziehung habe in beidseitigem Einverständnis stattgefunden. „Antonio Brown wird jeden Stein umdrehen und sich aggressiv gegen die Vorwürfe verteidigen - das beinhaltet auch sein Recht, Gegenklagen einzureichen“, so Anwalt Darren Heitner auf Twitter.

Auch die Klägerin hat bereits ein Statement abgegeben. Als Vergewaltigungs-Opfer von Antonio Brown sei es eine sehr schwere Entscheidung gewesen, die Anschuldigungen öffentlich zu machen. "Ich habe Stärke in meinem
Glauben, meiner Familie und den Berichten anderer Opfer sexueller Gewalt gefunden." Sie leide außerdem unter "nahezu täglichen Panikattacken und Suizid-Gedanken".

Ob ein Einsatz von Brown im Spiel gegen die Miami Dolphins am Sonntag überhaupt in Frage kommt, bleibt abzuwarten. US-Medien spekulieren, der Receiver könne von Roger Goodell auf die Commissioners-Exempt-Liste gesetzt werden. Damit wäre er auf unbegrenzte Zeit vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

+++ Droht Brown Gefängnisstrafe wegen Telefon-Mitschnitt? +++

Mit einem geposteten Video eines Telefon-Mitschnitts von Antonio Brown mit Raiders-Coach Jon Gruden war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte und Brown die offenbar erwünschte Entlassung brachte, nur um wenig später bei den Patriots zu unterschreiben. Allerdings könnte der Mitschnitt des Telefonats mit seinem Ex-Coach für Brown einen weiteren Wechsel mit sich bringen: nämlich einen ins Gefängnis. 

In Kalifornien ist der Mitschnitt und die Veröffentlichung eines Telefongesprächs eine Straftat, die mit bis zu einem Jahr Gefängnis und einer Strafzahlung von 2500 Dollar geahndet werden kann, sollte etwa Gruden eine Anzeige gegen Brown erwägen.

Browns Video-Produzent beschwichtigte auf "ESPN": "Ich habe AB gesagt: 'Lass uns das Video an Gruden schicken und schauen, was er darüber denkt.' 15 Minuten später hat er mit drei Textnachrichten geantwortet: 'Wow, ich liebe es!' Da war sie, unsere Zustimmung." 

Allerdings ist fraglich, ob diese "Zustimmung" vor Gericht haltbar wäre. Stellt sich Gruden quer und zeigt Brown doch an, läge der Fall zumindest knifflig ...

+++ Patriots wollten Brown offenbar schon im März +++

Laut NFL-Insider Adam Schefter haben die New England Patriots bereits im März versucht, den Pittsburgh Steelers einen Trade für Antonio Brown anzubieten. Aber die Steelers seien laut Schefter damals nicht gewillt gewesen, den Star-Receiver zu einem Rivalen ziehen zu lassen. 

So gesehen ist für die Patriots alles perfekt gelaufen, denn nun haben sie ihr Transferziel ohne Draft-Picks als Gegenleistung bekommen.

+++ Brown schießt gegen Raiders-GM +++

Wenn man selbst vorsichtig sein sollte, was man sagt, kann man das in Zeiten von Social Media auch anders ausdrücken: Indem man einen Tweet liked. Auch wenn der deutlich am Ziel vorbeigeht und schon nicht mehr als konstruktive Kritik durchgeht.

Ein User ließ auf Twitter über General Manager Mike Mayock aus, bezeichnete ihn als "dümmstes menschliches Eis am Stiel", der niemals als GM eingestellt werden sollte. Desweiteren hofft er, dass "alle erkennen, wenn Antonio vor Gericht um sein Geld kämpft, dass er ein wahres Vorurteils-Arschloch ist". 

In teilweise sehr drastischen und krassen Worten, der den offensichtlichen Hass widerspiegelt, den manche Menschen in diesem Fall ganz offensichtlich empfinden. So oder so: Brown gefällt das. Denn so kann man seine Meinung äußern, ohne es selbst zu sagen.

+++ Brown schließt sich den Patriots an+++

Keine fünf Stunden nach seiner Entlassung bei den Oakland Raiders hat sich Antonio Brown den New England Patriots angeschlossen.

Der Star-Receiver unterschrieb demnach einen Einjahresvertrag und kann bis zu 15 Millionen Dollar verdienen. Brown erhält einen Signing Bonus in Höhe von neun Millionen Dollar. Beim Season Opener gegen die Pittsburgh Steelers wird der Wide Receiver nicht auflaufen dürfen, weil Brown bis 22 Uhr deutscher Zeit nicht im Kader der Patriots stand.

Natürlich dauerte es nicht lange und die ersten Memes und Videos zu der ganzen Saga gingen viral. Besonders beliebt dabei: Patriots-Coach Bill Belichick. 

Aber auch Julian Edelman freut sich über die Neuverpflichtung und hat bereits entsprechendes Merchandise vorgestellt. 

Von der Verpflichtung bis zum Aus - Die Antonio Clown Story

Im März verpflichteten die Oakland Raiders Antonio Brown noch als großen Heilsbringer. Binnen kürzester Zeit verkommt die Saisonvorbereitung zur Nebensache. Eine mysteriöse Fußverletzung, ein Streit um seinen Helm, abgerundet mit dem kompletten Zerwürfnis mit dem Management der Franchise bestimmen das Training Camp. Zwei Tage vor ihrem Saisonauftakt entlassen die Raiders den Star-Receiver.

ran.de fasst die Geschehnisse rund um Antonio Brown in einer Chronik zusammen.

10. März: Brown unterschreibt in Oakland

Nach längerem Hickhack einigen sich die Pittsburgh Steelers mit den Oakland Raiders auf einen Trade für Antonio Brown im Gegenzug für einen Dritt- und einen Erstrundenpick. Brown unterschreibt für drei Jahre und 50 Millionen Dollar, 30 Millionen Dollar sind dabei garantiert.

4.-7. August: Browns mysteriöse Fußverletzung

Brown trägt bei einer Kryotherapie Erfrierungen an den Füßen davon, kann in Folge dessen nicht am Training teilnehmen. Die Franchise setzt ihn auf die Non-Football Injury List. Seine Füße sind übersäht mit Frostbeulen und Blasen.

In den folgenden Tagen kehrt Brown vereinzelt ins Training zurück, nur um dann mit erneuten Problemen die Einheiten wieder abzubrechen. In der Folge besucht er einen Fußspezialisten, täglich wird der Stand der Verletzung neu begutachtet.

9. August: Helmstreit entbrennt 

Brown wurde bereits 2017 von der Liga darüber unterrichtet, dass sein verwendeter Helm in Zukunft aus Sicherheitsgründen nicht mehr zugelassen wird. Dem Spieler wurde eine Spielzeit als Übergangszeitraum gewährt. Zum Training Camp erscheint der Wide Receiver trotz mehrmaligem Hinweises aber immer wieder mit dem eigentlich nicht mehr zugelassenen Helm.

Brown droht damit, nicht zu spielen wollen, wenn er nicht weiter mit seinem altbewährten Helm antreten darf.

12. August: Brown verliert Einspruch gegen Helmverbot

Ein Einspruch im Rahmen des Helmverbots wird abgelehnt. Brown gibt an, dass er nicht wegen seines Helms dem Training ferngeblieben ist, sondern rein verletzungsbedingt. Brown begibt sich umgehend auf die Suche nach einem Ersatzhelm. Sein bevorzugtes Modell wird seit 2011 nicht mehr hergestellt, dementsprechend rar sind die verfügbaren Exemplare. Die NFL erlaubt keine Helme, die älter als zehn Jahre sind.

13. August: Raiders hoffen auf Einsatz in Week 1

Brown und sein Agent Drew Rosenhaus äußern sich zum Stand der Verletzung, deren Schwere deutlich betont wird. Die Helmthematik wird dabei kleingeredet. Auf Seiten der Franchise bleibt man trotzdem zuversichtlich, dass der 31-Jährige zum Saisonstart rechtzeitig fit wird.

15. - 17. August: Brown zurück im Training

Der Hoffnungsträger der Raiders kann erstmals wieder in voller Montur trainieren und hat über die Tage keine Einschränkungen bei den Trainingseinheiten. Der Wide Receiver scheint bereit für den Saisonstart zu sein und arbeitet an der Abstimmung mit Quarterback Derek Carr.

Die NFL lehnt einen weiteren vorgelegten Helm ab, der Wide Receiver reagiert mit harscher Kritik gegen die erneute Ablehnung.

18. August: Raiders verlieren Geduld mit Brown

Brown fehlt erneut beim Teamtraining. Mike Mayock, der General Manager der Oakland Raiders, scheint langsam die Geduld mit Antonio Brown zu verlieren und spricht dem Star-Receiver öffentlich ein Ultimatum aus. Der Helmstreit als Auslöser für die Abwesenheit wird nicht mehr toleriert. Die Franchise pocht auf eine Entscheidung, ob er "entweder drin oder draußen ist".

19. August: Brown meldet sich zurück

Antonio Brown ist zurück bei den Oakland Raiders. Auf dem Trainingsgelände nimmt er am Team-Meeting teil. Ein sogenanntes "Walk-Through Practice" - ein kurzes Training ohne Körperkontakt - fällt jedoch aus.

Wie bereits im Vorjahr ersucht der Spieler eine erneute Ausnahmeregelung für seinen Helm von der Liga.

22. August: Brown fehlt erneut unentschuldigt

Beim verpflichtenden Walkthrough (Trainingseinheit ohne Kontakt) fehlt Brown erneut.

25. August: Brown verliert auch zweite Helm-Beschwerde

Auch die erneute Beschwerde wird von der Liga abgelehnt. Die Suche nach einem zugelassenen Helm geht auch zwei Wochen vor Saisonstart weiter.

4. September: Brown postet Abmahnung auf Instagram

Die schier endlose Helmsaga nimmt endlich ein Ende. Brown findet einen neuen und auch zugelassenen Helm, doch dann der erneute Knall.

Auf Instagram veröffentlicht der Spieler ein von der Franchise zugestelltes Schreiben wegen des unerlaubten Fernbleiben vom Team-Training und der ausgestellten Geldstrafen. Darin werden weitere Strafen bei erneutem Fernbleiben von Teamaktivitäten angedroht.

5. September: Streit mit GM Mayock entbrennt

Ein Streit zwischen General Manager Mike Mayock und Brown entbrennt über den auf den sozialen Medien verbreiteten Brief. Es machen Gerüchte die Runde, dass Brown dem GM dabei sogar Schläge angedroht hat. Die Raiders unterlassen eine Stellungnahme zu den genauen Vorfällen.

6. September: Wende in der Brown-Saga! Star-Receiver vermeidet Suspendierung

Die Raiders sollen intern eine Suspendierung des Wide Receivers diskutiert haben. Es wurde sogar von einer möglichen Entlassung gesprochen. Doch nach einer "emotionalen Entschuldigung" vor dem gesamten Team, haben sich die Verantwortlichen der Raiders entschieden, Brown nicht zu suspendieren.

"Antonio ist wieder zurück. Wir freuen uns sehr darüber und lassen die Geschichte nun hinter uns", gab Jon Gruden in einem kurzen Statement bekannt. Der Head Coach verriet zudem, dass er im Monday Night Game gegen die Denver Broncos mit dem Wide Receiver plane.

7. September: "Please stop this shit and play Football"! Brown postet Telefonat mit Head Coach Jon Gruden

Die Saga zwischen Antonio Brown und den Oakland Raiders ist um ein weiteres Kapitel reicher: Der Wide Receiver postete nun auf seinen sozialen Kanälen ein Video, unterlegt mit einer ganz besonderen Tonspur - einem persönlichen Telefonat mit Raiders-Head Coach Jon Gruden. Darin bittet dieser seinen Problem-Spieler wortwörtlich: "Please stop this shit and play Football".

Gruden hatte bereits angekündigt, dass Brown trotz all seiner Eskapaden am ersten NFL-Spieltag im Monday Night Game gegen die Denver Broncos auflaufen wird.

7. September: Brown fordert Entlassung von den Raiders bei Instagram

Der nächste unfassbare Akt im Theater um Antonio Brown: "Du wird eine Menge Leute anpissen, wenn du anfängst zu tun, was gut für dich ist", schrieb der Wide Receiver der Oakland Raiders auf Instagram. "Und das ist auch gut so", schrieb Brown weiter: "Ich habe mein ganzes Leben für ein System gearbeitet, dass blind dafür ist, Talent wie meines zu erkennen. Jetzt, wo es jeder sieht, wollen sie mich an das System anpassen, dass mich die ganzen Jahre enttäuscht hat. Ich bin nicht wütend auf irgendjemanden. Ich frage nur nach der Freiheit, um allen zeigen, dass sie falsch liegen. Entlasst mich, Raiders."

Durch die 215.073,53-Dollar-Strafe, die die Raiders gegen Brown am Freitag wegen teamschädigenden Verhaltens verhängt hatten, verlor der Receiver den Anspruch auf die garantierten 29 Millionen Dollar in seinem Vertrag.

7. September: Raiders entlassen Brown

Aus, Schluss, Ende. Nach einer Offseason voller Chaos haben sich die Oakland Raiders von Antonio Brown getrennt. Das gaben die Raiders auf ihrer Twitter-Seite bekannt.

Die Raiders zogen damit nur wenige Stunden nach dem Instagram-Post den Schlussstrich. Infolge der Verfehlungen wurden sämtliche Gehaltsgarantien in seinem Vertrag nicht, wodurch der Spieler keinerlei Gehalt für seine Zeit in Oakland erhält. Zudem durchläuft der 31-Jährige keinen Waiver-Prozess und kann somit sofort bei einem neuen Team unterschreiben.

Berater Rosenhaus äußert sich umgehend: "Jetzt, da Antonio ein Free Agent ist, konzentrieren wir uns auf die Zukunft und ich werde sofort daran arbeiten, ihn bei einem neuen Team unterzubringen. Antonio freut sich auf einen Neuanfang."

7. September: Brown feiert seinen Abgang

Einen Seitenhieb hatte Brown noch in petto: Nach der Trennung veröffentlichte er auf YouTube einen kurzen Clip, der ihn zeigt, wie er seine Entlassung feiert.

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