Denken die Oakland Raiders ernsthaft über eine Brown-Rückkehr nach? - Bildquelle: Getty ImagesDenken die Oakland Raiders ernsthaft über eine Brown-Rückkehr nach? © Getty Images

München/New York - In einem ausführlichen Interview in der Radiosendung "The Breakfast Club" äußerte sich Wide Receiver Antonio Brown über seine Zukunftspläne und bezog Stellung zu den Spekulationen, wann und zu welchem Team er in die NFL zurückkehren wolle.

"Ich möchte einfach in einem Team sein, das mein Wohlbefinden schützt", sagte der 31-Jährige und bestätigte in der Folge entsprechende Berichte, dass er kürzlich mit dem Trainer der Las Vegas Raiders, Jon Gruden, gesprochen hat. Brown hoffe, dass er mit den Raiders in naher Zukunft wegen einer erneuten Zusammenarbeit in Kontakt treten könne.

Brown hatte in den vergangenen Wochen mehrfach betont, dass er weiterhin Football spielen wolle und hoffe, dass die Liga ihn bis zum Start der Free Agency am 18. März von den Anklagen wegen sexueller Übergriffe und Einbruch mit Körperverletzung freisprechen wird.

Brown dankt Ben Roethlisberger

Brown adressierte in diesem Gespräch mehrere seiner früheren Weggefährten, darunter auch seine Ex-Kollegen um Quarterback Ben Roethlisberger und Wide Receiver JuJu Smith-Schuster bei den Pittsburgh Steelers.

Rückblickend zeigt er sich einsichtig über das unrühmliche Aus bei seiner langjährigen Franchise und konstatierte, dass es keine Entschuldigung für sein Verhalten gebe und er Playmaker "Big Ben" für die gemeinsame Zeit auf ewig dankbar sein werde.

Für Smith-Schuster hatte er hingegen kritische Worte übrig und kritisierte besonders die Darstellung der Gespräche unter den beiden in den Medien: "Er denkt, er sei der Beste, aber ich bin der Beste", sagte Brown über seinen etatmäßigen Nachfolger: "Ben versuchte, ihm den Ball aufzuzwingen, um ihn zum Go-to-Guy zu machen. Alle wollen den kleinen Jungen beschützen und sind deshalb hinter mir her."

Auch Patriots-Rückkehr weiter ein Thema?

Besonders angetan hat es ihm aber Patriots-Quarterback Tom Brady: "Der Quarterback ist das A und O. Besonders für einen Wide Receiver ist die Beziehung mit ihm unerlässlich. Ich denke einfach, dass Tom ein besonderer Quarterback ist - seine Führungsqualitäten und wie er auf die Jungs um ihn herum einwirkt. Er bringt die Spieler einfach in Schwung und ermutigt sie dazu, so hart zu arbeiten, wie so können."

Brown betonte, dass er auch fünf Monate nach der Trennung immer noch mit Brady sprechen würde, und deutete an, dass er und "TB12" auch weiterhin daran interessiert seien, wieder zusammen zu spielen: "Wir würden es gerne in die Tat umsetzen."

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