Antonio Brown ist Wide Receiver der Pittsburgh Steelers - Bildquelle: imago/Icon SMIAntonio Brown ist Wide Receiver der Pittsburgh Steelers © imago/Icon SMI

Pittsburgh/München - Wide Receiver Antonio Brown von den Pittsburgh Steelers droht Ärger. Wie "ESPN" berichtet, wurden zwei Klagen gegen Brown mit Forderungen von Strafzahlungen in Höhe von jeweils 15.000 Dollar eingereicht, weil er im April Mobiliar aus einem Apartment im 14. Stock geworfen und damit fast ein zweijähriges Kind getroffen haben soll.

Wie Dokumente des Gerichts des Miami-Dade County belegen, hat ein Erziehungsberechtigter des zweijährigen Kindes Brown wegen "absichtlicher Zufügung von emotionaler Belastung und Körperverletzung" verklagt.

 

Brown habe am 24. April 2018 in Miami am Morgen um 10:08 Uhr die Polizei gerufen, weil er den Verdacht hatte, bestohlen worden zu sein. Angeblich vermisste er nach mehrtägiger Abwesenheit 80.000 Dollar und eine Pistole, die er zuvor in der Wohnung aufbewahrt hatte. Brown warf dem Sicherheitspersonal vor, ihn reingelegt zu haben. "Als Herr Brown wütend wurde, begann er, Dinge im Apartment zu werfen. Dabei zerbrachen ein Glastisch und weitere Objekte", heißt es im Behördenbericht: "Er hat außerdem einige Gegenstände vom Balkon in Richtung des Pools geworfen und kleinere Schäden verursacht."

Hocker, Vasen und Möbel vom 14. Stock geworfen

Dabei soll Brown unter anderem zwei Vasen, einen Hocker und andere Möbelstücke geworfen haben. Die Objekte hätten dabei ein Kleinkind und dessen Großvater laut "TMZ" nur um etwa 30 Zentimeter verfehlt. Das 22 Monate alte Kind leide seitdem unter Angstzuständen und Schlafstörungen.

Laut George A. Minski, Anwalt des Besitzers des Apartments, der ebenfalls eine Klage gegen Brown eingereicht hat, habe der NFL-Star die Wohnung völlig verwüstet zurückgelassen. "Das Apartment lag in Trümmern. Spiegel waren zerschlagen, Tische zerstört, in den Wänden waren Löcher und weitere Schäden. Auf den Ledersofas und Liegesitzen waren Brandlöcher und schwarze Flecken. Es sah so aus, als hätten sie eine Schlägerei gehabt. Wir haben versucht, es gütlich zu lösen, aber es hat nichts gebracht, also haben wir eine Klage eingereicht."

Steelers-Coach Mike Tomlin sagte auf einer Pressekonferenz am Dienstag, keine Kenntnisse über den Vorfall zu haben. Die Franchise werde die vermeintlichen Vorkommnisse ebenfalls nicht kommentieren.

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