Fällt immer wieder negativ auf: Antonio Callaway. - Bildquelle: imago/Icon SMIFällt immer wieder negativ auf: Antonio Callaway. © imago/Icon SMI

München/Cleveland - Antonio Callaway wird seinem Ruf auch bei den Cleveland Browns gerecht. Und der ist kein guter. Das Problem: Als Rookie kommen Scherereien abseits des Platzes gar nicht gut an. Wenn Drogen und Pistolen dabei vorkommen, ist das noch schlechter.

Und das alles ist aus sportlicher Sicht mit einem ganz schlechten Timing versehen. Denn: Nach dem Trade von Corey Coleman war der Wide Receiver eigentlich als Starter vorgesehen. Doch am vergangenen Wochenende war er bei einer Routinekontrolle von der Polizei erwischt worden – mit Marihuana unter dem Fahrersitz, Teilen einer Pistole und Munition im Auto. Und einem ungültigen Führerschein.

 

Für die Anwesenheit der Drogen hatte der 21-Jährige eine Erklärung: Sein Auto sei ihm aus Florida nach Cleveland gebracht worden. Sein kleiner Bruder, der Drogen konsumiere, habe das Auto genutzt, so Callaway, er selbst habe von den Drogen nichts gewusst.

Lob der Polizisten

Er erklärte zudem, der Rest seiner Pistole befinde sich in Florida und nicht im Auto. Die Polizisten erkannten den Rookie im Verlauf des Gesprächs, die anfängliche Nervosität aufgrund der Pistolenteile wich schnell einem Lob über die Fähigkeiten Callaways.

Vor Gericht muss er sich wegen des Marihuana-Besitzes und des ungültigen Führerscheins trotzdem verantworten, die Anhörung wurde auf den 23. August gelegt. Callaway hat die Reise zum Preseason-Auftakt bei den New York Giants aber trotz des Vorfalls angetreten. Ärger droht ihm zudem von Head Coach Hue Jackson, der wetterte: "Wir werden ein ernstes Gespräch führen. Natürlich bin ich enttäuscht." Und von der NFL, die solche Vorfälle sehr ungern sieht. Vor allem bei Spielern, die Wiederholungstäter sind.

Ernste Vorgeschichte

Hinzu kommt: Callaway hat eine ernste Vorgeschichte, von der die Browns wussten und weshalb er auch erst in der vierten Runde gedraftet wurde. Auf dem College wurden ihm ein sexueller Übergriff, Marihuana-Besitz und Kreditkartenbetrug vorgeworfen. Der Vorwurf des sexuellen Übergriffs wurde fallen gelassen, für die letzte Saison wurde er trotzdem gesperrt.

Dafür wurde er beim Combine im März positiv getestet, er räumte den Konsum von Marihuana ein paar Wochen zuvor ein. dadurch befindet er sich bereits in der ersten Stufe des NFL-Drogenmissbrauchs-Programms.

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