Robert Griffin III im Spiel gegen die Steelers. - Bildquelle: imago images/ZUMA WireRobert Griffin III im Spiel gegen die Steelers. © imago images/ZUMA Wire

München – Robert Griffin III war bedient. Das lag nicht einmal an der 14:19-Niederlage gegen die weiterhin ungeschlagenen Pittsburgh Steelers, sondern an den ganzen Umständen.

Die vielen Corona-Fälle bei den Baltimore Ravens. Die andauernden Verschiebungen des Spiels. 

Schlechte Vorbereitung

Und das Training, das die Ravens anpassen mussten, mit Walk-Through-Traininingseinheiten mit Masken und im Freien, enger Kontakt wurde komplett vermieden. "Unnormal", wie Griffin diese Einheiten nennt.

 

Für Griffin ein Grund für die Niederlage in dem Spiel, vor dem zahlreiche Ravens-Akteure auf der Reserve/COVID-19-List standen, darunter auch Quarterback Lamar Jackson.

Griffin sprang für Jackson ein und enttäuschte, er kam auf 33 Passing Yards, 68 Rushing Yards und eine Pick Six, ehe er wegen einer Oberschenkelverletzung im letzten Viertel vom Platz musste.

"Wenn wir nicht richtig vorbereitet zum Spiel kommen können", sagte Griffin, "bringt das viele Dinge in Turbulenzen." Er ist davon überzeugt, dass die Ravens das Spiel ohne seine Verletzung gewonnen hätten.

Sichtlich frustriert war Griffin aber vor allem um den Umgang mit dem Corona-Ausbruch."Es geht nicht darum, ob Jungs spielen wollen oder nicht", sagte er. "Es geht darum, ob unsere Sicherheit tatsächlich berücksichtigt wird." Wie Griffin zudem verriet, erkrankten auch Familienmitglieder einzelner Spieler an Corona, was die Situation nicht einfacher gemacht habe, so der Quarterback.

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