Roethlisberger fehlte den Steelers letzte Saison wegen einer Verletzung am E... - Bildquelle: imago images / ZUMA PressRoethlisberger fehlte den Steelers letzte Saison wegen einer Verletzung am Ellenbogen. © imago images / ZUMA Press

München/Pittsburgh - Es ist nicht selbstverständlich, so offen über eigene Probleme zu sprechen. Umso bemerkenswerter ist der Auftritt von Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger auf einer virtuellen Konferenz für Christen. Er hat Einblicke in seine früheren Suchtprobleme gegeben. 

"Ich war alkoholsüchtig. Ich war pornografiesüchtig, dass alles macht mich nicht zu dem Mann, dem Vater, dem Christen, der ich sein kann", gestand "Big Ben". "Die Menschen erkennen oftmals nicht, dass wir Sportler auch nur Menschen sind. Wir sündigen wie jeder andere auch. Auch ich bin da nicht anders", erklärte Roethlisberger seinem ehemaligen Teamkollegen Tunch Ilkin, der einer der Gastgeber der Veranstaltung "ManUp Pittsburgh" war.

Big Ben: "Man muss nicht perfekt sein"

Seine Glaube habe ihm schließlich geholfen, seine Probleme zu überwinden. "Man muss nicht perfekt sein", sagte Roethlisberger, der 2008 und 2010 im Verdacht stand, zwei Frauen vergewaltigt zu haben und daraufhin von der NFL für sechs Spiele gesperrt wurde, den Teilnehmern. 

Große Teile der abgelaufenen Saison verpasste der 38-Jährige aufgrund einer Ellenbogen-Verletzung. Inzwischen sei er genesen, will zum Saisonstart wieder auf dem Feld stehen. Auch in diese schweren Zeit habe ihm der Glaube Kraft gegeben: "Ich weiß nicht, ob ich vor ein paar Jahren mit der Situation so umgegangen wäre." 

Denn für Big Ben steht fest: "Ich werde wie ein Wahnsinniger trainieren, um aus dieser Situation rauszukommen. Was auch immer er (Gott, Anm. d. Red.) für mich bereithält, ich bin bereit."

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