Bald ein Cardinal? Wide Receiver CeeDee Lamb. - Bildquelle: imagoBald ein Cardinal? Wide Receiver CeeDee Lamb. © imago

München - Das Football-Fieber steigt langsam wieder - auch wenn die Zukunft der NFL aufgrund des sich weltweit ausbreitenden Coronavirus unsicher ist. Unabhängig von der Situation soll der Draft 2020 (die lange Draft-Nacht ab 23:50 Uhr - der Draft selbst startet ab 1:45 Uhr - live auf ProSieben MAXX und ran.de) steigen. In einer abgespeckten Form.

Hier gibt es alle Infos rund um die Talenteziehung vor der neuen Saison.

+++ 23. April: CeeDee Lamb wohl bei den Cardinals ein Thema +++

Wie Chris Mortensen von "ESPN" berichtet, könnten die Arizona Cardinals im Draft einen der Top-Receiver auswählen. Obwohl sie sich erst in dieser Offseason DeAndre Hopkins geschnappt haben, wäre es für den Rest der Liga wohl keine Überraschung, sollten die Cards auch noch CeeDee Lamb nach Pheonix holen. 

Besonders Quarterback-Hoffnung Kyler Murray soll den Pick von Lamb forcieren, da er mit diesem bereits am College zusammenspielte. Bisher galt es eher als wahrscheinlich, dass die Cardinals mit dem achten Pick im Draft ihre Offensive Line verstärken. 

+++ 23. April: Dolphins wohl stark an Nummer-Eins-Pick interessiert +++

Die Miami Dolphins besitzen mit insgesamt 14 Picks die meisten eines jeden NFL-Teams im diesjährigen Draft. Laut ESPN-Insider Adam Schefter sollen die Dolphins sich aber nach einem ganz bestimmten Pick nun mehrfach erkundigt haben. 

Wie der "ESPN"-Reporter berichtet, soll die Florida-Franchise in der vergangenen Woche des öfteren bei den Cincinnati Bengals angerufen haben, um herauszufinden, ob das schlechteste Team der abgelaufenen Saison bereit wäre, ihren Nummer-Eins-Pick in einem Trade tauschen zu wollen. Allerdings sollen die Bengals ein deutliches "Nein" geantwortet haben und wohl kein Interesse daran haben, den Top-Pick abgeben zu wollen.

Ob das heute Nacht so bleibt, seht ihr ab 23:50 Uhr (Draft-Start um 1:45 Uhr) in der langen #ranNFL-Draft-Nacht auf ProSieben MAXX und ran.de.

+++ 23. April: Top-Pick Joe Burrow im Interview: "Könnte 12 bis 15 Punkte in NBA-Spiel machen"

Der Star-Quarterback der LSU, Joe Burrow, gibt kurz vor dem Draft in einem Interview mit "Bleacher Report" preis, dass er auch Erfolge in einer anderen Sportart feiern könnte, wenn er dafür einen Monat trainieren würde.

Der 23-Jährige könnte sich demnach vorstellen, in der NBA abzuliefern und tönt selbstbewusst: "Ich könnte 12 bis 15 Punkte holen, ein paar Dreier machen."

Zugleich merkte er auch an, dass er dafür aber Chris Paul oder LeBron James an seiner Seite bräuchte, die ihm den Ball zuspielen und er wahrscheinlich auch niemanden decken könne:

Joe Burrow, der in der Nacht von Donnerstag auf Freitag als Nummer-1-Pick der Cincinnati Bengals im Draft erwartet wird, war in der High School auch ein Leistungsträger im Basketball.

+++ 22. April: Bengals-Coach Taylor: "Burrow so gut, wie er beworben wird" +++

Die Zeichen verdichten sich immer mehr, dass die Cincinnati Bengals im Draft mit Joe Burrow ihren Quarterback der Zukunft auswählen. Bislang ließ sich Headcoach Zac Taylor nicht in die Karten schauen, ob er mit Burrow plant, nun fand er nichts als Lob für den 23-Jährigen. 

In einem Interview mit "ESPN" stellte er klar, dass er die medialen Vorschusslorbeeren nur teilen kann. "Wir sind sehr zufrieden mit ihm als Prospect", sagte er: "Wir haben uns mit vielen Talenten ausgetauscht, aber mit Joe (Burrow; Anm. d. Red) haben wir eine besondere Beziehung aufgebaut. Wir sind sehr beeindruckt von dem, was wir gesehen haben." 

Auch die mediale Aufmerksamkeit für Burrow hält er für gerechtfertigt: "Er ist so gut, wie er beworben wird. Alle positiven Dinge, die man im Vorfeld von ihm gehört hat, wurden bereits im ersten Meeting bestätigt. Über die vergangenen Wochen konnten wir ihn noch besser kennenlernen", fügte er hinzu. 

+++ 22. April: Vikings stellen beide Erstrunden-Picks zu Verfügung +++

Nach einem Offseason-Umbruch müssen die Minnesota Vikings einige Lücken, besonders in der Defensive, im kommenden Draft füllen. Um alles abzudecken, schadet es nie, mehr Picks und so mehr Spieler zu sammeln. General Manager Rick Spielman ließ bei "ESPN" durchblicken, dass er bereits "mehrere Telefonate erhielt" und bereit wäre, seine beiden Erstrunden-Picks abzugeben, "sollten die Spieler, die bei den Vikings auf dem Zettel stehen, auch später noch zu holen sein". 

Die Vikings müssen besonders in der Secondary und in der Defensive Line nachrüsten. Langjährige Starter wie Defensive End Everson Griffen, Cornerback Xavier Rhodes oder Cornerback Trae Waynes verließen das Team. Die Vikings wählen, Stand heute, an 22. (von den Buffalo Bills für Stefon Diggs) und 25. Stelle. 

+++ 21. April: Redskins-Pick heiß begehrt – kommt es zum Trade? +++

Als Inhaber des zweiten Picks beim NFL Draft 2020 gilt es als sehr wahrscheinlich, dass die Washington Redskins sich Defensive End Chase Young schnappen. Oder kommt es doch ganz anders?

Wie Ian Rapoport vom "NFL Network" berichtet, haben die Redskins telefonisch bereits mehrere Trade-Anfragen von anderen Teams für ihren Pick erhalten. Obwohl die Franchise keine Pläne hat, ihre gute Draft-Position zu verhökern, höre man sich jedes Angebot an, so Rapoport.

+++ 21. April: New York Giants sollen intensiv um Quarterback Justin Herbert werben +++

Am Montag sorgte das "NFL Network" nur vier Tage vor dem Draft mit einem Bericht für Aufsehen, in dem darauf verwiesen wurde, dass die New York Giants sich intensiv mit Quarterback Justin Herbert beschäftigt hätten. Zu den Nachforschungen der Franchise gehörte demnach auch ein FaceTime-Gespräch zwischen Herbert und dem neuen Cheftrainer der Giants, Joe Judge.

Eine Verpflichtung des ehemaligen Quarterbacks der Oregon Ducks wäre eine große Überraschung, bedenkt man, dass das Team erst im Vorjahr mit dem sechsten Pick Daniel Jones verpflichtet hat.

Die "New York Post" sieht hinter dem Streuen des Interesses der Giants an Herbert womöglich nur einen Vorwand, um ein anderes Team zu einem Trade zu bewegen - namentlich etwa die Miami Dolphins oder die Los Angeles Chargers.

Durch das Störfeuer wolle man aber auch eventuell den Detroit Lions zuvorkommen, die den dritten Pick ebenfalls ins Schaufenster gestellt haben und damit den Plan der New Yorker gefährden.

+++ 20. April: 49ers stellen offenbar beide Erstrundenpicks ins Schaufenster +++

Bahnt sich ein Blockbuster-Trade vor dem Draft an? Wie Adam Schefter von "ESPN" berichtet, sollen die San Francisco 49ers dazu bereit sein, ihre beiden Erstrundenpicks 2020 für einen oder mehrere Trades anzubieten.

Als Kompensation für den Trade von Defensive Tackle DeForest Buckner zu den Indianapolis Colts erhielten die 49ers als Ergänzung zum eigenen Pick einen weiteren Erstrundenpick an Position 13.

Abseits der beiden Picks an Tag eins besitzt die Franchise in diesem Jahr keine Wahlrechte in der zweiten, dritten und vierten Runde. Nach dem eigenen Pick an Position 31 wäre der Verlierer von Super Bowl LIV Stand jetzt erst wieder mit Pick 156 dran. Dies wollen die Kalifornier offenbar ändern.

+++ 20. April: Giants-GM Dave Gettleman will 4. Pick abgeben +++

Während einer Telefonkonferenz mit Reportern am Freitag erklärte General Manager Dave Gettleman, dass die New York Giants zu einem Trade des 4. Picks im Draft bereit sind. "Das ist etwas, das ich sehr ernsthaft in Erwägung ziehen werde", wird der 69-Jährige von "ESPN" zitiert.

Hintergrund ist, dass die Franchise nur über zwei Picks unter den Top 95 verfügt und durch den Trade nach hinten mit weiteren Picks entschädigt werden würde. Den Giants wird als Hauptpriorität das Interesse an einem Offensive Tackle nachgesagt, der wohl auch später in der ersten Runde zu finden sein wird.

Gettleman hat dies in seiner Zeit bei den Giants zwar bisher noch nicht getan. Er sieht die günstige Gelegenheit, einen Deal mit Teams abzuschließen, die in der Draft-Reihenfolge aufsteigen wollen, um die Top-Quarterbacks wie Tua Tagovailoa oder Justin Herbert vor der Konkurrenz auswählen zu können.

Der Zeitpunkt einer Einigung soll dabei besser früher als später fallen: "Wir sitzen hier mit dem vierten Pick im Draft. Es wird ziemlich bald geschehen", sagte Gettleman. "Ich werde Anrufe tätigen und jedem, der nach oben Traden möchte, werde ich sagen: 'Hören Sie, wir haben nicht viel Zeit. Wir können nicht herumalbern. Ich würde gerne die Parameter eines Deals festlegen, bevor die Uhr für unseren Pick läuft. Das wäre das Beste."

Ob es zu einem Trade kommt, könnte auch von den Detroit Lions abhängen, die an Position drei picken. Deren GM Bob Quinn bestätigte am Freitag, dass die Franchise ebenfalls über einen Trade ihres Picks mit anderen Teams spricht.

+++ 19. April: Wide Receiver gesucht: Traden die Broncos nach oben? +++

Die Denver Broncos wollen mit allen Mitteln versuchen, im Draft ein paar Positionen nach oben zu klettern. Denn wie "Colorado Spring Gazzette" berichtet, haben die Broncos ein Auge auf Wide Receiver Jerry Jeudy geworfen. Neben CeeDee Lamb gilt Jeudy als bester Receiver des Drafts.

Mit einem Trade will Denver in die Top 10 und vor allem an den Las Vegas Raiders, den New York Jets und den San Francisco 49ers vorbeiziehen, die ebenfalls großen Bedarf auf der Receiver-Position haben.

Die Broncos suchen immer noch den geeigneten Gegenpart zu Courtland Sutton und wollen ihren jungen Quarterback Drew Lock offenbar mit einer neuen Waffe ausstatten. 

+++ 18. April: Top-Talent Becton mit Auffälligkeit beim Drogentest +++

Eigentlich gilt Offensive Tackle Mekhi Becton als potenzieller Top-Ten-Pick im NFL Draft 2020. Doch nun könnten ihm Ergebnisse vom Drogentest aus dem Scouting-Combine Draft-Positionen und damit auch Geld kosten. Wie Ian Rapoport vom NFL Network berichtet, ist Becton einer von mehreren Spielern, bei deren Drogentests im Februar Auffälligkeiten vermerkt wurden. 

Nun treten auch für Becton die Regelungen des neuen NFL-Tarifvertrags in Kraft: Er ist nun für 60 Tage in Phase 1 des NFL-Drogen-Interventionsprogramms. Sollte er in diesem Zeitraum keine weiteren auffälligen Testergebnisse vorweisen, geht er unvorbelastet in seine erste NFL-Saison. Bei weiteren Auffälligkeiten würden dagegen Strafen drohen.

+++ 16. April: Draft-Prospects erhalten aus PR-Gründen Süßigkeiten von der NFL  +++

Der NFL Draft 2020 (in der Nacht vom 23. auf den 24. April, ab 1:45 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de) wird ein virtueller sein. Das bedeutet: Die Spieler werden von daheim aus den Draft verfolgen und per Video eingeblendet, sobald ihr Name aufgerufen wird. Offenbar befürchtet die NFL, dass dann im Wohnzimmer der Neu-Profis Produkte zu sehen sein könnten, die in Konkurrenz zum Sponsoring der NFL stehen.

Die NFL hat daher in einer Nachricht alle potentiell gedrafteten Spieler dazu aufgefordert, "keine Produkte mit Marken oder Logos, die nicht von der NFL genehmigt wurden, in der Sichtweite der Übertragung der Draft-Sendung stehen zu haben." Das bedeutet zum Beispiel: Es darf keine Cola-Flasche herumstehen, weil dieser der Hauptkonkurrent von Liga-Sponsor Pepsi ist. Auch bei der Kleidungsauswahl sollen die Spieler darauf achten, dass keine andere Marke als die der NFL-Partner wie Nike, Adidas, Under Armour oder New Era zu sehen ist.

Doch das Verbot hat auch sein Gutes: Die Football-Talente erhalten von der NFL ein Willkommenspaket mit Produkten von den NFL-Sponsoren, die bei der Übertragung im Sichtbereich der Kamera stehen dürfen. Das Paket beinhaltet zum Beispiel Getränke wie Pepsi und Gatorade, aber auch Süßigkeiten wie Snickers und M&Ms.

+++ 15. April: Falcons wollen offenbar nach oben traden +++

Die Atlanta Falcons sind offenbar ein heißer Kandidat, um noch einmal Bewegung in die Draft-Reihenfolge zu bringen. Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, gehen einige andere Klubs davon aus, dass die Franchise aus Georgia nach oben traden will.

Bislang steht den Falcons der 16. Pick zu. Allerdings hätten die Entscheider um General Manager Thomas Dimitroff bislang viel Zeit für Spieler aufgebracht, die wohl schon früher ausgewählt werden.

Mit Trades im Draft hat der GM bereits gute Erfahrungen gemacht: 2011 ergatterte er für die Falcons den sechsten Pick im Tausch gegen insgesamt fünf Picks in jenem und dem darauffolgenden Draft - inklusive zwei First-Roundern. So lotste er letztlich Julio Jones nach Atlanta - keine ganz schlechte Idee, wie wir mittlerweile wissen.

+++ 15. April: Wisconsin Linebacker Baun trickst bei Urinprobe +++

Wisconsin Linebacker Zack Baun hat die NFL-Teams darüber informiert, dass er eine verdünnte Urinprobe beim NFL-Scouting-Combine abgegeben hat. Dies berichtet Adam Schefter von ESPN. 

Eine verdünnte Probe bedeutet zwar nicht automatisch die Einnahme einer verbotenen Substanz, sie ist jedoch ein klarer Verstoß gegen die Regularien der NFL.

Laut Schefter erklärte Baun den Befund damit, dass er vor dem Wiegen zu viel Wasser getrunken habe, um sein Gewicht zu erhöhen und die Scouts zu beeindrucken. Bei ca. 1,88 Metern bringt Baun 238 Pfund auf die Waage.

Unter dem alten Collective Bargaining Agreement hätte ein erster positiver Test einen Verweis in das Drogenmissbrauchsprogramm zur Folge gehabt. Ein zweiter Verstoß hätte zu einer Sperre von zwei Spieltagen geführt. Das neue CBA legt jedoch mehr Wert auf Therapie und Behandlungen als auf Strafen. 

Bauns Fehlverhalten sollte also keinen Einfluss auf seine Perspektiven im Draft haben.

+++ 14. April: Bengals-Trade? "Es sieht nicht so aus" +++

Die Cincinnati Bengals und Joe Burrow – zwischen das Team und den Quarterback passt offenbar kein Blatt Papier mehr: Die Bengals werden den Heisman-Gewinner beim Draft mit ihrem Nummer-eins-Pick auswählen. Das unterstrich Head Coach Zac Taylor nun nochmals. In der "Dan Patrick Show" wurde er nämlich gefragt, ob die Bengals ihre Pläne doch noch ändern könnten. Ob sie möglicherweise ihren Top-Pick traden. 

"Es sieht nicht so aus", sagte Taylor. "Wenn es dort jemanden gibt, an den man glaubt, der die Franchise in den nächsten 10 bis 15 Jahren wirklich verändern kann, ist es schwierig, darauf zu verzichten."

Die Bengals haben die maximal zur Verfügung stehende Zeit genutzt, um sich mit Burrow virtuell zu unterhalten, um ihn besser kennenzulernen. "Du kannst mit Quarterbacks über Selbstvertrauen und all das reden, aber er ist einer von denen, die die Arbeit gemacht haben, er hat also das Vertrauen in seine Fähigkeiten, weil es nicht viel Unbekanntes für ihn gibt."

+++ 13. April: Goodell verkündet Picks aus seinem Keller +++

Der virtuelle Draft wird für NFL, Talente, Teams und Fans Neuland sein. Er dürfte aber auch dazu führen, dass wir einen ungewohnten Einblick in die Wohnzimmer der Prospects erhaschen können, wenn sie zugeschaltet werden. 

58 nehmen an der Live-Übertragung teil, und deshalb haben sie bereits Kameras erhalten, die ihre spontanen Reaktionen einfangen sollen, wenn NFL-Commissioner Roger Goodell die Picks der Teams verkündet. Und genau das wird er aus dem Keller seines Hauses in Westchester County (New York) heraus machen, berichtet jetzt NBC Sports. Wir freuen uns.

+++ 13. April: Dolphins jagen wohl neuen Running Back +++

Nur noch wenige Tage bis zum Draft - und die Miami Dolphins sondieren den Markt für Running Backs. Als mögliche Partner von Jordan Howard gelten laut Barry Jackson vom "Miami Herald" Ohio States JK Dobbins und Wisconsins Jonathan Taylor.

Mit beiden, so Jackson, habe man sich noch vor den Corona-Einschränkungen persönlich treffen können. Dies sei auch mit Georgias D’Andre Swift und Cam Akers von Florida State geplant gewesen, doch die Pandemie habe diesem Vorhaben bis auf Weiteres einen Riegel vorgeschoben.

Im diesjährigen Draft verfügen die Dolphins über 14 Picks, drei davon in der ersten Runde.

+++ 10. April: Buccaneers planen wohl Quarterback zu draften +++

Tom Brady wird in der kommenden Saison der Starting-Quarterback der Tampa Bay Buccaneers sein. Hinter ihm warten aktuell Blaine Gabbert und Ryan Griffin auf ihre Chance. Laut Jason Licht, General Manager der "Bucs", könnte noch ein weiterer Signal Caller zum Team aus Florida kommen. "Es ist unwahrscheinlich, dass Brady noch zehn Jahre in der NFL spielt. Wenn im Draft ein Quarterback zu uns passt, haben wir kein Problem, ihn zu wählen", ließ der 49-Jährige durchblicken.

Tampa Bay wählt im Draft an 14. Stelle in der ersten Runde und verfügen insgesamt über sieben Picks, darunter fünf in den ersten vier Runden. 

+++ 10. April: 58 Talente nehmen virtuell am Draft teil +++

Obwohl der Draft 2020 aufgrund der Corona-Pandemie virtuell und damit so schmucklos wie lange nicht mehr vonstatten gehen wird, hält die NFL an möglichst vielen liebgewonnenen Traditionen fest. Dazu gehört auch die Einladung der aussichtsreichsten Talente.

58 der hoffnungsvollsten Draft Prospects werden am Home-Office-Draft teilnehmen - natürlich nur virtuell. Die Spieler mussten zustimmen, dass sie in ihren vier Wänden gefilmt werden, während sie den Draft verfolgen.

Auf der Liste stehen unter anderem sieben Quarterbacks um Joe Burrow, Tua Tagovailoa und Justin Herbert, zehn Wide Receiver, drei Running Backs, vier Linebacker, sechs Cornerbacks und drei Safeties. Die komplette Übersicht twitterte "ESPN"-Reporter Adam Schefter.

+++ 9. April: Dolphins schwärmen für Herbert +++

Bislang galt es als relativ sicher, dass sich die Miami Dolphins Tua Tagovailoa beim Draft schnappen. Miami hat Pick Nummer fünf, mit dem sie sich ihren zukünftigen Franchise-Quarterback sichern wollen. Doch ob das tatsächlich der lange verletzte Tua sein wird, ist gar nicht mehr so sicher.

Matt Miller vom Bleacher Report zum Beispiel meint, die Dolphins seien nicht mehr davon überzeugt, ob Tagovailoa die beste Wahl sei. Eine ernsthafte Alternative für den ersten Pick der Dolphins sei dafür Quarterback-Kollege Justin Herbert. Er soll bei den Dolphins die meisten Fürsprecher haben.

ESPN berichtet, der Grund für die Zweifel sei die Situation um Tagovailoa. Nach seiner schweren Hüftverletzung hat er zwar schon wieder grünes Licht von den Ärzten bekommen und ist voll belastbar, einen persönlichen Eindruck mit den eigenen Ärzten können sich die Dolphins aufgrund der Coronavirus-Beschränkungen allerdings nicht machen.

+++ 8. April: NFL plant Mock Draft +++

Mock Drafts sind für Experten und Fans eine nette Möglichkeit, sich in die Lage der General Manager zu versetzen und das Draft-Szenario durchzuspielen. Diese Jahr nehmen Mock Drafts eine weitere Rolle ein. Laut NFL-Inisder Tom Pelissero plant die NFL mit allen 32 Teams einen Mock Draft, also einen Probedurchgang zu starten. Die General Manager und Scouts der Teams sollen dabei teilnehmen und so einen fehlerfreien Ablauf am eigentlich Draft-Tag ermöglichen.

Wie im richtigen Draft werden die GMs von zuhause die Spieler auswählen und sich so mit der neuen Technik vertraut machen. Das berichtet "Pro Football Talk". 

+++ 7. April: Redskins heiß auf Young +++

Ron Rivera wollte offenbar nicht lügen. Die Wahrheit aussprechen wollte er offensichtlich aber auch nicht ganz. Oder sich noch nicht komplett festlegen. Wie das so ist vor dem Draft, die Karten decken da die wenigsten auf.

Der neue Head Coach der Washington Redskins wurde bei einem Conference Call explizit danach gefragt, ob die Redskins ihren Pick Nummer zwei traden würden. Er antwortete etwas umständlich und sehr ausführlich, gab damit aber einen deutlichen Hinweis darauf, dass man mehr Nutzen daraus zieht, den Pick zu nutzen. Sehr wahrscheinlich für Defensive End Chase Young.

Oder wie Rivera es ausdrückt: "Wenn man Spieler A nicht und stattdessen Spieler D nimmt, muss Spieler D wie Spieler A sein, denn wenn Spieler A zehn Jahre für dich spielt und Spieler D nicht, hat man dann einen wirklichen Wert oder nur eine ganze Reihe von Picks bekommen? Du musst in der Lage sein, dort zu sitzen und zu sagen, dass der nächste Kerl, den ich nehmen werde, dieser Typ sein wird, der große Auswirkungen haben wird. Und das ist es, wonach ich suche. Wir brauchen einen Mann, der reinkommt und unser Team wirklich verändert. Für mich gibt es beim Draft ein paar Jungs, die solche Spieler sind." Young zum Beispiel.

+++ 7. April: Steelers-GM will wohl Zehn-Runden-Draft +++

Kevin Colbert, General Manager der Pittsburgh Steelers, fordert laut Informationen der "New York Daily News" drei weitere Runden im kommenden NFL-Draft. Der 63-Jährige sei der Ansicht, dass so die Chancengleichheit erhöht werde, da Teams aufgrund des Coronavirus nur eingeschränkt Scouting-Möglichkeiten hätten.

So fielen zahlreiche Pro Days ins Wasser, bei denen potentielle "Sleeper" entdeckt hätten werden können. Die Erhöhung der Rundenzahl und somit auch der Draft-Picks würde Teams die Chance bieten, mehr Talenten den Sprung in die NFL zu ermöglichen.

+++ 6. April: Dolphins wollen mit den Anhängern feiern +++

Die Miami Dolphins haben im kommenden Draft einiges vor. Die Möglichkeiten, groß aufzutrumpfen, sind mit den Picks 5, 18 und 26 alleine in der ersten Runde auch vorzüglich. Die Chancen stehen gut, dass die Dolphins zu den großen Siegern der Talenteauswahl gehören. 

Das soll gefeiert werden, gute Gründe zum Jubeln gab es ja schon länger nicht mehr. In Zeiten des Coronavirus zwar "nur" virtuell, aber besser als nichts ist eine Feier am 23. April mit Fans auf Facebook allemal. Denn dort soll die Online-Party steigen. 

"Wir hoffen, dass die virtuelle Facebook-Draft-Party die Fans zusammenbringt, um unsere neuen Spieler zu feiern und mit dem Team von zu Hause aus zu interagieren", sagte Laura Sandall, Vizepräsidentin für Marketing. "Wir freuen uns darauf, die Draft-Picks in Südflorida zu begrüßen und der Community vorzustellen, sobald dies sicher ist." Solange soll es am Draft-Abend online erste Einschätzungen und Stellungnahmen aktueller Spieler und auch von den neuen Talenten geben.

+++ 6. April: Bills lassen Fan am Draft teilhaben +++

Die Buffalo Bills möchten den NFL Draft 2020 dafür nutzen, ihren Fans trotz der Coronakrise eine Freude zu machen. Daher hat General Manager Brandon Beane auf der Webseite des Teams ein Gewinnspiel verkündet. Es gibt sieben verschiedene Preise: Einer der Gewinner wird im Draft telefonisch zugeschaltet sein, wenn der Manager den ersten gedrafteten Spieler anruft. Dies wird vermutlich in der zweiten Runde sein, weil die Bills ihren Erstrunden-Pick bereits an Minnesota abgegeben haben. "Ich denke, dass der Draft eine nette Ablenkung für Menschen sein würde, die gerade schwere Zeiten durchmachen", sagte Beane.

Zu den weiteren Preisen zählen unter anderem ein Training bei den Bills oder ein Treffen mit dem Manager und eine Tour durch das Trainingszentrum.

+++ 3. April: Virtuelles Draft-Erlebnis für Spieler geplant +++

Die NFL arbeitet laut NFL-Insider Ian Rapaport derzeit an einem virtuellen Draft-Erlebnis für die Talente für den bevorstehenden Draft.

Dabei soll in Zusammenarbeit mit Spielehersteller EA Sports ein künstliches Szenario geschaffen werden, in dem die gedrafteten Spieler die Bühne betreten und auf Commissioner Roger Goodell treffen.

Die Spieler werden dazu von EA gebeten, zu beschreiben, wie sie mit dem Commisioner auf der Bühne interagieren möchten.

+++ 2. April: Saints draften in Brauerei +++

Wegen des Coronavirus sind in den meisten US-Bundesstaaten Büroräume derzeit gesperrt. Das gilt auch für die Hauptquartiere der NFL-Teams. Diese müssen für den Draft also umplanen, in ungewohnter Umgebung und kleineren Gruppen arbeiten.

Und kreativ sein. Die Saints ziehen für die Talenteziehung in die kürzlich gegründete Dixie Brewing Company in New Orleans um, die Teambesitzer Gayle Benson gehört und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

Laut Head Coach Sean Payton folgen die Saints dabei allen Anweisungen des Gesundheitsministeriums. Während des Draft sollen höchstens sieben Leute in der Brauerei anwesend sein, darunter Payton und General Manager Mickey Loomis, und sich in dem Gebäude weitläufig verteilen. Täglich wird bei jedem die Temperatur gemessen. Andere Angestellte nehmen per Videokonferenz an der Entscheidungsfindung teil. 

"Die Einrichtung ist fantastisch. Da ist niemand außer uns. Wir haben sieben Monitore, wir sind weit genug voneinander entfernt, es gibt genug Platz", so Payton, der das Coronavirus bereits besiegt hat - und witzelte: "Ich bin der Kerl, neben dem keiner sitzen will."

Der Draft soll vom 23. bis 25. April stattfinden.

+++ 1. April: Tagovailoa kann sofort loslegen +++

Tua Tagovailoa ist bereit: Der Draft kann kommen, die Saison sowieso. Und beides gerne so schnell wie möglich. "Ich fühle mich bei 100 Prozent", sagte Tagovailoa dem NFL Network. 

Er hatte nach seiner schweren Hüftverletzung vom November 2019 und der langen Reha zuletzt grünes Licht von den Ärzten bekommen, er ist wieder voll belastbar. Er selbst betont, dass es keine Einschränkungen mehr gibt. "Ich habe das Gefühl, wenn es heute ein Spiel gäbe, könnte ich spielen, und das genauso wie in den letzten Jahren. Ich fühle mich so mobil wie es nur geht. Ich fühle mich bei 100 Prozent."

Aus nächster Nähe überzeugen können sich die Teams wegen des Coronavirus im Moment nicht. Besuche sind verboten, die Pro Days auch, am Combine nahm Tagovailoa nur als Gesprächspartner teil. Trotzdem gehen Experten davon aus, dass er im Draft früh ausgewählt wird.

+++ 1. April: Draft-Gerücht - Dolphins jagen ersten Bengals-Pick +++

Die Miami Dolphins haben den fünften Pick im NFL Draft und werden sich dabei wohl um einen neuen Quarterback bemühen. Tua Tagovailoa und Justin Herbert waren bislang die wahrscheinlichsten Kandidaten, da Joe Burrow wohl schon mit dem ersten Pick zu den Cincinnati Bengals gehen wird. 

Wie der "Miami Herald" allerdings nun berichtet, wollen die Dolphins versuchen, im Draft ganz noch oben zu springen und den Pick der Bengals ergattern. Sollte das stimmen, haben die Dolphins wohl Burrow als Zukunft ihrer Franchise auserkoren. 

Mit 14 Draft-Picks und unter anderem drei Erstrundenpicks und zwei Zweitrundenpicks hat General Manager Chris Grier zumindest genug Kapital, um Überzeugungsarbeit bei den Bengals zu leisten. Außerdem sind auch noch zwei Erstrundenpicks und zwei Zweitrundenpicks 2021 vorhanden. 

Wer weiß - vielleicht macht Grier ein Angebot, dass Cincinnati nicht ablehnen kann. Dann hätte der diesjährige Draft seinen ersten Monster-Trade. 

+++ 30. März: Draft wegen Corona im TV-Studio +++

Trotz der weltweiten Coronakrise soll der 85. NFL-Draft stattfinden. Das stellte NFL-Boss Roger Goodell unmissverständlich klar und drohte den Teams mit Sanktionen, sollte es weiterhin Kritik an dieser Entscheidung geben.

Der diesjährige Draft soll aufgrund der Umstände nicht in Las Vegas vor großem Publikum, sondern in einem TV-Studio durchgeführt werden. Die einzelnen Franchises werden dann per Video-Call dazugeschaltet, wenn die besten Nachwuchstalente in sieben Runden auf die 32 Teams aufgeteilt werden.

"Aufgrund der einzigartigen Umstände in unserem Land, muss der Draft auf eine andere Art und Weise durchgeführt werden. Wir werden keine Talente und deren Familien zum Draft vor Ort einladen, und der Draft selbst wird in einer Weise durchgeführt und im Fernsehen ausgestrahlt werden, die die aktuellen Bedingungen widerspiegelt", teilte Goodell mit.

+++ 22. März: Draft wohl nicht in Las Vegas - stattdessen in TV-Studio +++

In welcher Form der Draft 2020 vom 23. bis 25. April steigen soll, ist derzeit ein Rätsel. Es deutet sich eine historische Ausgabe der Talenteziehung an - nur eben ganz anders, als es sich die NFL gewünscht hätte.

Wie die "Los Angeles Times" berichtet, wird das Event nun doch nicht in Las Vegas steigen. Stattdessen werde aus einem TV-Studio gesendet, zur Verkündung der Picks dann in die Hauptquartiere des jeweiligen Teams geschaltet.

"Times"-Reporter Sam Farmer bezieht sich bei seinem Bericht auf "zwei Personen, die Kenntnis von den abgehaltenen Diskussionen" zum Umfang des Draft haben. Offiziell gebe die Liga keinen Kommentar zu den aktuellen Plänen ab.

NFL-Commissioner Roger Godell hatte bereits verkündet, dass er den Draft als gutes Beispiel sehe, um zu erkunden, wie die Liga auf die sich verändernde Lage reagieren könne. Dabei sollen auch immer die Fans im Blick behalten werden, betonte er.

+++ 16. März: NFL sagt Mega-Show beim Draft ab - er findet aber statt +++

Das Coronavirus hat nun auch Auswirkungen auf die NFL. 

Wie die Liga am Montag bekanntgab wird die geplante Mega-Show in Las Vegas im Rahmen des NFL-Drafts abgesagt. 

Dennoch soll das Event wie geplant vom 23. bis zum 25. April über die Bühne gehen - allerdings ohne die geplante Show  auf dem Strip der Wüstenmetropole.

Man sei nun daran, die Pläne zu überarbeiten, erklärte NFL-Boss Roger Godell im Rahmen einer Stellungnahme. "Diese Entscheidung zeigt unsere wichtigste Priorität - die Gesundheit aller Fans und Bürger", meinte Godell weiter. 

Dennoch wolle man in Zukunft prüfen, ob weitere Events in Las Vegas durchführbar seien - auch einen Super Bowl, ergänzte der NFL- Boss. Trotz der Absage des Mega-Events wird die Auswahl der Talente durch die NFL-Teams im Fernsehen übertragen. Weitere Details zum neuen Vorgehen will die Liga zeitnah bekanntgeben.

+++ 16. März: Kein Draft in Vegas? NFL hört offenbar auf Corona-Warnungen +++

Der Draft in Las Vegas steht wohl kurz vor der Absage. Wie Andy Slater von "Fox Sports" berichtet, hat die NFL den größten Hotels der Stadt bereits mitgeteilt, dass die Veranstaltung nicht wie geplant stattfinden könne. Die betroffenen Hotels würden bereits Maßnahmen ergreifen und ihre Planungen auf ein Minimum beschränken. 

Damit kommt die Liga einer Richtlinie des CDC, des amerikanischen Zentrums für Seuchenkontrolle und Prävention, nach. Der dringende Rat sei es, Veranstaltungen innerhalb der Vereinigten Staaten mit über 50 Personen in den nächsten acht Wochen abzusagen. 

Der Draft würde mit Spielern, Funktionären, Mitarbeitern, TV-Reportern und Fans erheblich den Rahmen sprengen. Zwar sollen die besten College-Spieler des Landes weiterhin vom 23. bis 25. April von den Teams ausgewählt werden, allerdings wird dies wohl in keinster Weise mit den Groß-Veranstaltungen der letzten Jahre vergleichbar sein. 

"NBC Sports" spekuliert bereits, dass das Event eher zu einem "glorifizierten Conference Call" mutieren könne. So würde die Grenze von 50 Personen nicht überschritten werden.  

+++ 11. März: Wegen Corona: NFL-Teams schränken Reisen für Mitarbeiter ein +++

Auch die NFL-Teams versuchen sich durch Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus zu schützen. Laut NFL-Insider Tom Pelissero wollen die Pittsburgh Steelers und die New Orleans Saints die öffentlichen Flüge ihrer Mitarbeiter auf ein Minimum begrenzen. Das betrifft vor allem die Reisen zu den verschiedenen Pro Days der Universitäten, bei denen sich die Draft-Talente noch einmal in einem privaten Workout präsentieren können.

"Wir haben unsere Reiseplanung bezüglich der Pro Days angepasst", bestätigte ein Sprecher der Steelers gegenüber "NFL.com". Auch andere Teams treffen Vorkehrungen. Laut NFL-Insider Ian Rapoport hat ein weiteres unbekanntes Team alle Coaches und Scouts von ihren Reisen zurückbeordert. Eine andere Franchise hat ein privates Workout mit einem Draft-Talent abgesagt.

Dennoch will die NFL den Draft wie geplant durchführen. "Unser Plan bleibt bestehen. Wir werden die Situation weiter beobachten und stehen mit unseren Experten in engem Austausch", erklärte NFL-Sprecher Brian McCarthy.   

+++ 10. März: Findet der Draft statt? +++

Das Coronavirus breitet sich auf der ganzen Welt aus, auch in den USA. Anfang der Woche wurde das Tennis-Turnier in Indian Wells aus Sicherheitsgründen abgesagt. 

Die NFL befindet sich zwar in der Offseason, trägt aber im April das erste Highlight der neuen Saison 2020 aus: den Draft, der vom 23. bis 25. April in Las Vegas über die Bühne geht. Bereits Ende März findet in Florida zudem das Annual Meeting der Teambesitzer statt.

Aktuell steht eine Absage oder Verschiebung der Veranstaltungen aber nicht zur Diskussion, wie NFL-Insider Adam Schefter berichtet. 

Demnach steht die NFL mit den zuständigen Behörden in Kontakt. "Wir werden die Situation weiterhin beobachten und Richtlinien weitergeben, wenn die Situation dies erfordert und unsere Experten dies empfehlen", teilte die NFL offiziell mit.

+++ 26. Februar: Springen die Dolphins an die erste Stelle? +++ 

Die Miami Dolphins haben sich während der vergangenen Saison mit einigen Roster-Moves intensiv auf den kommenden NFL Draft in Las Vegas vorbereitet. Mit 14 Picks, darunter drei Erstrunden- und zwei Zweitrundenpicks, sind General Manager Chris Grier und Head Coach Brian Flores breit aufgestellt. 

Aktuell picken die Dolphins an fünfter Stelle, laut den Verantwortlichen ist aber auch ein Sprung an die Spitze möglich: "Wir können nichts ausschließen", so Grier beim Combine auf die Frage, ob ein Trade an die erste Stelle möglich ist. "Wir sind offen für absolut alles." In Miami ist man immer noch auf der Suche nach einem Franchise-Quarterback, vor seiner Verletzung galt lange Alabama-Quarterback Tua Tagovailoa als Wunsch-Mann für die Zukunft. 

Aktuell wird der erste Pick im Draft von den Cincinnati Bengals besetzt. Da das schlechteste Team der vergangenen Saison ebenfalls auf der Suche nach einem Quarterback ist und sich wohl längst für Joe Burrow entschieden hat, ist es eher fraglich, ob die Dolphins eine Chance auf einen Trade mit den Bengals haben. 

Immerhin: Die Lions (3. Pick) und Giants (4. Pick) sollen gesprächsbereit sein. So könnten Grier und Co. zumindest einen kleinen Schritt nach vorne machen. 

+++ 26. Februar: Redskins laden Burrow und Tagovailoa ein +++

Mit dem zweiten Pick hat man viele Möglichkeiten. Nahezu alle. Und die scheinen die Washington Redskins auch auszuloten. Der neue Head Coach Ron Rivera hat angekündigt, die beiden Top-Quarterbacks Joe Burrow und Tua Tagovailoa vor dem Draft nach Washington einzuladen. Schließlich sind nur die Cincinnati Bengals vor den Redskins dran.

Die Redskins? Genau, das Team hatte erst im Draft 2016 an 15. Stelle den jungen Quarterback Dwayne Haskins ausgewählt. Doch alle Optionen seien nun auf dem Tisch, erklärte Rivera. Gleichzeitig werde dadurch die Tür für Haskins, den er als "guten jungen Spieler" bezeichnete, nicht geschlossen. 

+++ 25. Februar: Giants bereit, über Pick Nummer 4 zu sprechen +++

Dave Gettleman hat die Verhandlungen eröffnet: Der General Manager der New York Giants ist beim Draft offen für einen Trade. Zum ersten Mal übrigens, in der Vergangenheit hatte er daran kein Interesse. 

Ein Beispiel aus dem vergangenen Jahr: Da hatten die Giants mit Pick Nummer sechs Quarterback Daniel Jones ausgewählt. Der hat inzwischen Legende Eli Manning als Starter abgelöst und in Rente geschickt. Allerdings hätten die Giants Jones beim Draft 2019 sicherlich günstiger beziehungsweise mit einem späteren Pick bekommen und Pick Nummer sechs traden können. Von einem Trade hielt Gettleman damals wie auch in den Jahren zuvor nichts.

Gettleman verweist zwar auf das Risiko, dass man "sich bei einem Spieler auch raus traden" könne, er betonte aber auch: "Wir sind offen für Geschäfte." Wie 2018 (Nummer zwei) und 2019 (Nummer sechs) ist der Erstrundenpick der Giants attraktiv: Das Team ist an vierter Stelle am Zug.

+++ 22. Februar: Lions bereit, Nummer 3 Pick zu traden +++

Die Detroit Lions haben wenige Tage vor Beginn des Scouting Combine in Indianapolis ihren dritten Pick ins Schaufenster gestellt. "Je früher Du im Draft an der Reihe bist, desto früher beginnen auch die Gespräche", sagte Lions General Manager Bob Quinn und stellte damit seine Bereitschaft für Tradegespräche in Aussicht.

"Bis jetzt habe ich noch keine Trade-Gespräche geführt. Aber das geht meistens auch erst beim Combine los", sagte Quinn.

+++ 21. Februar: Tagovailoa träumt von Cowboys +++

Quarterback-Hoffnung Tua Tagovailoa hat sein Wunschziel zwei Monate vor dem Draft bekanntgegeben. "Wenn ich ein Team wählen dürfte, dann würde ich wahrscheinlich mein Lieblingsteam Dallas Cowboys nennen", sagte er in einem Interview mit "NFL-Network".

Tagovailoa könnte sich vorstellen, als Backup von Prescott zu fungieren: "Ich würde nicht versuchen, ihn zu verdrängen. Ich würde unter ihm lernen. Ich würde die Situation so annehmen, wie die Trainer es möchten."

+++ 12. Februar: Las Vegas lässt sich den Draft einiges kosten +++

Las Vegas lässt sich den Draft einiges kosten. Die zuständige Behörde "Las Vegas Convention and Visitors Authority" hat ein Budget in Höhe von 2,4 Millionen Dollar genehmigt, um das Event vorzubereiten. Das berichtet das Las Vegas Review-Journal. 

Das Geld ist für die öffentliche Sicherheit, Shuttleservices und andere eventbezogene Kosten gedacht. Die Mittel für die Veranstaltung stammen aus Hotel- und Motelsteuern sowie Ausstellergebühren von Messen in der Stadt.

+++ 11. Februar: Randy Moss' Sohn Thaddeus im exklusiven Interview +++

Thaddeus Moss ist nicht nur der Sohn von NFL-Legende Randy Moss, er wird im kommenden NFL Draft 2020 in Las Vegas auch als potentieller Erstrunden-Pick gehandelt. Der Tight End gewann vergangene Saison mit den LSU Tigers an der Seite von Star-Quarterback Joe Burrow die National Championship.

 ran.de führte ein exklusives Interview mit dem 21-Jährigen.

+++ 10. Februar: Untersuchung bei Tagovailoa "so positiv wie möglich" +++

Tua Tagovailoa schreibt eine der interessantesten Geschichten beim Draft 2020. Aktuell ist völlig unklar, wo er landen wird. Eine Untersuchung am Montag war aber ein wichtiger Meilenstein. Ein Computertomographie (CT) sollte Aufschluss darüber geben, wie die Fortschritte knapp drei Monate nach seiner Verletzung aussehen.

Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, lief der CT-Scan "so positiv wie möglich. Die Fraktur ist verheilt. Die Hüfte und ihr Bewegungsradius sind gut. Es wird wohl noch einen Monat dauern, bis er die Freigabe für Football-Aktivitäten erhält, wie erwartet".

Mitte des Monats hatte Tagovailoa angekündigt, dass er zum NFL-Combine (23. Februar bis 2. März) nach Indianapolis reisen, dort aber weder den Ball werfen noch an einem der Drills teilnehmen wird.

+++ 22. Januar: Bühne auf dem Wasser +++

Die National Football League (NFL) plant für ihren kommenden Draft in Las Vegas die ganz große Show.

Im künstlichen See vor dem luxuriösen Hotel- und Spielkasinokomplex Bellagio mit seinen weltberühmten Wasserfontänen wird eine schwimmende Bühne aufgebaut, dorthin sollen die Spieler mit einem Boot gebracht werden. Die Draft-Hauptbühne wird nicht auf dem Wasser schwimmen, sondern vor dem Caesars Forum stehen. Am Bellagio werden für ein großes Publikum Interviews stattfinden.

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