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München - Insgesamt 17 mal standen Aaron Rodgers und Tom Brady bereits in einem Conference-Finale. Dabei fällt die Mehrheit natürlich Brady zu (13).

Doch wie machten sich beide Quarterbacks in der Vergangenheit im Spiel, das über den Einzug in den Super Bowl entscheidet? ran.de hat sich das angesehen.

Brady hat neunmal so viele Siege wie Rodgers

Die erste und wichtigste Statistik für jedes Team, jeden Spieler und jeden Experten: die Anzahl der Siege. Dabei kann Rodgers seinem Konkurrenten nicht das Wasser reichen. Nur einen Super Bowl-Auftritt und dementsprechend nur einen Sieg in einem Championship-Spiel gelang Rodgers, in der Saison 2010 bei den Chicago Bears (21:14).

Satte neun Erfolge und Super-Bowl-Auftritte hat "TB12" zu bieten, 2018 erst gewann er mit den New England Patriots bei den Kansas City Chiefs mit 37:31 nach Overtime. 2001 siegte Brady in Pittsburgh mit 24:21, er musste jedoch im 2. Quarter verletzt raus. Brady startete, deshalb zählt dieser Sieg auch in seine Statistik.

Individuelle Statistiken: Brady führt knapp

Was individuelle Statistiken angeht, bekleckern sich beide Spielmacher auf dem Papier nicht mit Ruhm. Jedoch muss man dabei bedenken: Der Gegner ist zumeist das beste oder zweitbeste Team der eigenen Conference.

Während Aaron Rodgers in vier Spielen sechs Touchdowns sieben Interceptions warf, kommt Brady auf 16 Touchdowns und zwölf Interceptions in 13 Partien. Auch im Passer Rating führt der "GOAT": 87,4 zu glatten 75 bei Rodgers.

Rodgers kann nur eine Halbzeit - Brady als Comeback-Kid

Wenn man sich die einzelnen Spiele anschaut, dann fällt bei Aaron Rodgers auf, dass er in den Niederlagen stets eine Halbzeit ungemein schwach spielte. 2016 lag er 0:24 gegen die Atlanta Falcons zur Pause zurück, nach der Pause gab es die drei Touchdown-Pässe. Gegen die San Francisco 49ers in der vergangenen Saison war es sogar ein 0:27. Das Spiel war lange entschieden, als Rodgers seine Statistiken auflegte.

Doch auch mit einer Führung tut sich Rodgers schwer. Im Championship Game 2014 bei den Seattle Seahawks lag er mit den Packers 16:0 vorne, seine Defense fing ihm satte vier Interceptions von Russell Wilson - trotzdem ging das Spiel mit 22-28 nach Overtime verloren.

Bei Brady sieht die Lage anders aus. Einen Sieg nach Overtime holte "TB12" wie angesprochen mit seinen Patriots (2018 bei den Chiefs). Bradys gesamte Playoff-Bilanz nach Overtime-Spielen: 3-0.

Drei weitere Conference-Finals gewann Brady mit einem Game Winning Drive, 2006 in San Diego (24:21), 2011 gegen Baltimore (23:20) und 2018 gegen Jacksonville (24:20). Insgesamt darf sich Brady 61 Game Winning Drives in seiner Karriere auf die Fahne schreiben. Rodgers kommt zum Vergleich auf 27 (zwei in den Playoffs).

Ausblick: Zahlen ohne Wert

Wenn es am Sonntag (ab 20:15 Uhr LIVE auf ProSieben und ran.de) dann zum Showdown der beiden legendären Quarterbacks kommt, dann zählen alle diese Zahlen nicht mehr - sondern nur 60 Minuten kalter Playoff-Football.

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