GM Jason Licht und Trainer Bruce Arians (re.). - Bildquelle: imago images / Icon SMIGM Jason Licht und Trainer Bruce Arians (re.). © imago images / Icon SMI

München - Tom Brady wird das nur ungerne hören. Schließlich hatte er zwei Saisons bei den Tampa Bay Buccaneers eingeplant. 

Doch 2021 gestaltet sich schon jetzt schwierig. Denn die Corona-Krise, die bereits seine Debütsaison in Florida zu einem sehr außergewöhnlichen Jahr macht, hat auch Auswirkungen auf das nächste Jahr.

Neue Herausforderungen

Denn die Spielergewerkschaft NFLPA und die NFL haben sich darauf geeinigt, den Cap Space für 2020 nicht anzutasten, zur Saison 2021 aber von 200 auf bis zu 175 Millionen Dollar zu reduzieren, je nachdem, wie tief die finanziellen Einschnitte durch Corona in der anstehenden Saison sind. Was einige Teams vor Herausforderungen stellt - wie die Buccaneers.

45 Spieler stehen aktuell für 2021 unter Vertrag, darunter Tom Brady (25 Millionen Dollar), Wide Receiver Mike Evans (13,45), Left Tackle Donovan Smith (14,25), Linebacker Jason Pierre-Paul (12,5), Center Ryan Jensen (10) Tight End Cameron Brate (6,5) oder Defensive End Will Gholston (5,5). 

Unter dem Strich sind laut "OverTheCap" 151.882.587 Millionen Dollar des Cap Space belegt, was wiederum einen Spielraum von 23.117.413 Millionen Dollar ergibt.

Viel ist das nicht für Free Agency, Draft und Vertragsverlängerungen.

Denn unter den Spielern, die Verträge für 2020 haben, sind weder Shaquil Barrett, Lavonte David, Chris Godwin, Ndamukong Suh oder auch Rob Gronkowski. Auch die Verträge von zahlreichen etablierten Backups laufen aus.

Dafür könnten Smith, Jensen, Brate und Gholston theoretisch entlassen werden, um 35,45 Millionen Dollar zu sparen, wovon dann aber kein Dead Money den Cap Space belasten würde.

Kreativität ist gefragt

So oder so heißt für das Team um General Manager Jason Licht: Mehr Arbeit und die Suche nach kreativen Lösungen, um monetären Platz zu schaffen. Nicht auszuschließen, dass dadurch ein kleiner Umbruch nötig wird.

 

Funfact für Brady: Es gibt Teams, die sind schlechter dran als die Buccaneers. Teams, die aktuell im Minus wären und gezwungen sind, sich von Leistungsträgern zu trennen.

Es gibt aber auch Teams, die deutlich mehr Luft als die Bucs haben.

Die New England Patriots zum Beispiel. Auch das wird der Superstar nur ungerne hören.

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