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München /Chicago - Seit 50 Jahren ist das altehrwürdige Soldier Field die Heimstätte der Chicago Bears. Doch das könnte sich ändern, die Franchise liebäugelt mit einem Umzug.

Am Donnerstag erklärte Präsident Ted Phillips, dass ein Angebot für das Grundstück des Arlington International Racecourse in Arlington Heights, einem Vorort Chicagos, abgegeben wurde. Dieses Vorhaben stößt bei der Bürgermeisterin der Stadt, Lori Lightfoot, auf Unverständnis.

Bears bis 2033 an das Soldier Field gebunden

"Als Teil des städtischen Wiederaufbaus haben viele Organisationen ihr Engagement für Chicago intensiviert und wir erwarten von den Chicago Bears, dass sie dasselbe tun", so die 58-Jährige in einem Statement.

Der Pachtvertrag zwischen der Stadt und der Franchise für das Soldier Field läuft noch bis zum Jahr 2033, zudem wird aktuell über mögliche Renovierungen verhandelt. Auch deshalb hält Lightfoot den Zeitpunkt der Bekanntgabe für eine "Verhandlungstaktik".

Lighfoot: Bears sollen "endlich wieder Packers schlagen"

Als langjährige Dauerkarteninhaberin hofft die Bürgermeisterin allerdings nicht nur darauf, dass der Name der Stadt im Titel der Franchise erhalten bleibt - sondern richtet auch eindeutige Worte in Bezug auf die sportliche Leistung in Richtung des Teams.

"Wie die meisten Bears-Fans wünsche ich mir, dass die Organisation den Fokus darauf legt, ein konkurrenzfähiges Team auf die Beine zu stellen, endlich wieder die Packers zu schlagen und über den Oktober hinaus relevant zu sein. Der Rest sind nur Störgeräusche", richtete Lighfoot eine klare Botschaft an die Bears.

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