Kicker Cody Parkey wurde nach dem Aus in der Wild Card Round gegen die Phila... - Bildquelle: 2019 Getty ImagesKicker Cody Parkey wurde nach dem Aus in der Wild Card Round gegen die Philadelphia Eagles entlassen. © 2019 Getty Images

München - Eine Situation wie in der Wild-Card-Round gegen die Philadelphia Eagles im Januar wollen die Chicago Bears nie wieder erleben. Fünf Sekunden vor Schluss hätte Cody Parkey beim Stand von 15:16 mit einem Field Goal die Bears in die nächste Runde schießen können. Doch dem Kicker versagten die Nerven, er wurde entlassen.

 

In einem dreitägigen Rookie-Mini-Camp casten die Bears derzeit acht potenzielle Nachfolger. Vier stehen in Chicago bereits unter Vertrag, vier Kandidaten wurden zum Test eingeladen. Doch die Ernüchterung folgte bereits am ersten Tag.

Entscheidung erst im Juli

Nach der Trainingseinheit forderte Head Coach Matt Nagy alle acht Bewerber dazu auf, ein Field Goal aus 43 Yards zu erzielen - eben aus jener Distanz, die Parkey gegen die Eagles zum Verhängnis geworden war. Sechs von acht Kicker scheiterten kläglich. "Das ist nicht genug", schimpfte Nagy, der sich mit einer finalen Entscheidung bis zum Trainingscamp des gesamten Teams im Juli Zeit lassen will.

"Wir dürfen nicht nur darauf schauen, was sie im Training vollbringen, sondern auch, wie sie sich in Spielsituationen verhalten. Wie sie dann damit umgehen können. Es ist eine Sache acht von acht zu verwandeln, wenn es um nichts geht. Aber was passiert, wenn es darauf ankommt? Wir haben junge Kicker. Wir müssen das erst ausprobieren."

Die Bears kämpfen schon seit der Entlassung von Robbie Gould vor knapp drei Jahren damit, die Position des Kickers adäquat zu besetzen. Ein Lösung ist bis dato nicht in Sicht.

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