Kein neuer Vertrag, kein Trade, aber eine saftige Gehaltserhöhung: Broncos-C... - Bildquelle: imagoKein neuer Vertrag, kein Trade, aber eine saftige Gehaltserhöhung: Broncos-Cornerback Chris Harris. © imago

München/Denver - Zähe Verhandlungen haben einen Abschluss gefunden - vorerst: Die Denver Broncos haben sich mit ihrem Star-Cornerback Chris Harris nach lange anhaltenden Vertragsgesprächen geeinigt.

Das Ergebnis der über einen weiten Teil der Offseason andauernden Diskussion überrascht allerdings.

Der Vertrag von Harris, der in der kommenden Saison in sein letztes Vertragsjahr in Denver geht, wird nicht verlängert, sondern lediglich umstrukturiert. Bedeutet also: Die Restlaufzeit von nur einem Jahr bleibt bestehen, nur das Gehalt wird ordentlich aufgestockt. Anstatt der eigentlich vereinbarten 8,5 Millionen Dollar für die nächste Saison kassiert der 29-jährige Cornerback nun 12,05 Millionen Dollar.

Harris will Vertrag auf Topverdiener-Niveau

Das Ergebnis ist vor allem deshalb so verwunderlich, da Harris selbst einen neuen, gut dotierten Vertrag erwartet hatte. Die Gehaltsvorstellungen des viermaligen Pro-Bowlers lagen dabei wohl bei rund 15 Millionen Dollar im Jahr. Ein Gehalt, was in der Region der Top-Verdiener auf seiner Position, Xavien Howard und Josh Norman, angesiedelt ist.

Würden die Broncos das nicht zahlen wollen, so Harris vor den Gesprächen, würde er sich eben eine andere Franchise suchen, die dazu bereit wäre.

Nun also die halbe Rolle rückwärts und die Einigung auf einen Vertrag, der weit unter den Vorstellungen des Cornerbacks liegt.

 

2020 doch Free Agent?

Die Situation für beide Seiten bleibt damit beinahe unverändert. Nach aktuellem Stand hat Harris weiterhin eine Saison Zeit, um sich für eine weitere Anstellung zu bewerben - oder gegebenenfalls 2020 erstmals in seiner Karriere den Free-Agent-Markt zu testen. Dann besteht erneut die Chance auf einen langfristigen, besser dotierten Vertrag.

Die Broncos haben Harris indes zufriedengestellt. Fürs Erste. Die Franchise wird sich gut überlegen, ob sie bereit ist, Harris einen Vertrag auf Topverdiener-Niveau zu geben.

Denn Denver würde es vermutlich nur schwer verkraften, wenn nach Aqib Talib (ging 2018 zu den Los Angeles Rams) und Bradley Roby (jetzt Houston Texans) bald ein weiterer Star-Corner geht.

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