Claudio Pizarro glaubt, dass seine Chancen bei einen Elfmeter gegen Manuel N... - Bildquelle: 2016 Getty ImagesClaudio Pizarro glaubt, dass seine Chancen bei einen Elfmeter gegen Manuel Neuer besser stehen als bei einem 30 Yard Field Goal. © 2016 Getty Images

München - 410 Bundesligaspiele, 190 Tore, sechs Mal Deutscher Meister, sechs Mal DFB-Pokalsieger, Champions-League-Sieger. Im Fußball hat Claudio Pizarro fast alles erreicht. Der Peruaner begeistert sich aber auch für eine ganz andere Sportart: American Football. Besonders die Seattle Seahawks haben es ihm angetan, aus einem bestimmten Grund.

"Ich war vor einigen Jahren mal mit dem FC Chelsea in Seattle zu Gast und wir haben damals auf dem Trainingsgelände der Seahawks trainiert. Zum Abschluss unseres Besuches haben wir jeder ein Trikot mit unserem Namen und unserer Nummer bekommen. Seitdem bin ich Seahawks-Fan!", sagt der 37-Jährige in einem Interview mit dem Fanclub "German Sea Hawkers".

Pizarro: "Da werfe ich den Beast Mode an"

Überträgt man American Football auf den europäischen Fußball, sieht sich der erfolgreichste ausländische Bundesliga-Torschütze auf der Position des Running Backs und vergleicht sich mit Marshawn Lynch: "Da werfe ich auch den Beast Mode an!".

Auch beim Mannschaftsgefüge, erkennt Pizarro Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Sportarten. "Wie beim Fußball sind auch im Football viele Spieler in einer Mannschaft. Jeder hat seine eigenen Stärken und Vorstellungen. Aber nur zusammen können sie Erfolg haben. Alle müssen sich auf ein Ziel ausrichten und zu einer Einheit werden. Das ist bei so viel Kraft in einer Mannschaft nicht so einfach. Und das fasziniert mich".

Für seine Zukunft kann sich Pizarro sogar vorstellen auch einmal in der MLS oder sogar für das Fußballteam Seattle Sounders aufzulaufen: "In den USA kann man sicher gut leben. Alles ist möglich. Aber erst einmal konzentriere ich mich voll und ganz auf Werder".

Jan Horstkötter

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