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München - Die Alliance of American Football würde Colin Kapernick gerne verpflichten. Der Quarterback würde Glanz in die Liga bringen.

Dass der ehemalige 49ers-Spielmacher für eines der acht Teams in der neuen Offseason-Liga aufläuft, erscheint aber unwahrscheinlich. Die Verhandlungen scheiterten angeblich an den Gehaltsvorstellungen des 31-Jährigen. Der ehemalige Colts-General-Manager und AAF-Mitgründer Bill Polian verriet der "Associated Press", dass CEO Charlie Ebersol sich mit Kaepernick getroffen haben soll, um ihn zu einem Engagement zu überreden.

"Ich weiß nicht genau, wie es ausgegangen sit, aber es ist offensichtlich, dass er nicht spielt", sagte Polian. Wie die "AP" nun bericht, hatte Kaepernick ein Jahresgehalt von rund 20 Millionen Dollar gefordert.

Problem: In der AAF erhält jeder Spieler den gleichen Vertrag: Drei Jahre Laufzeit, 250.000 Dollar Gehalt, alles ohne Garantie.

Auch Tebow im Fokus der AAF

Neben Kaepernick sollte eigentlich ein weiterer ehemaliger NFL-Quarterback zusätzlichen Glanz in die Liga bringen: Tim Tebow. Polian hatte sich selbst zu Gesprächen mit dem ehemaligen Spielmacher der Denver Broncos getroffen.

Doch Tebow will seine Baseball-Karriere weiter vorantreiben - und das Spring Training, die Vorbereitung auf die Ende März beginnende Spielzeit, nimmt jetzt Fahrt auf. In der vergangenen Spielzeit hatte es für den Linkshänder nur zu Einsätzen in den Farmteams der New York Mets gereicht.

Kaepernick seit Hymnen-Protest ohne NFL-Job

Gerade die Verpflichtung von Kapernick wäre ein echter PR-Coup für die AAF gewesen. Der Quarterback war 2011 von den San Francisco 49ers in der zweiten Runde des NFL-Drafts ausgewählt worden und hatte die Franchise in der Saison 2012 bis in den Super Bowl und im Jahr darauf ins NFC Championship Game geführt. Der Lohn: Ein Sechsjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von 126 Millionen Dollar.

Danach ging es mit seiner NFL-Karriere allerdings bergab, 2015 verlor er sein Job als Starter zwischenzeitlich an Blaine Gabbert. Durch seinen Protest während der Nationalhymne wurde er in der NFL zur Persona non grata. 2016 zog Kaepernick eine Option, um aus seinem Vertrag auszusteigen und wartet seitdem auf seinen nächsten NFL-Vertrag. Zuletzt machte er mit einer Werbekampagne für Nike Schlagzeilen.

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