Die NFL kann maximal 32 Compensatory Picks vergeben - Bildquelle: gettyDie NFL kann maximal 32 Compensatory Picks vergeben © getty

München/New York - Die NFL vergibt in diesem Jahr 32 Compensatory Picks an 15 verschiedene Teams. Mit diesen sollen Abgänge von Free Agents ausgeglichen werden.

Die Picks finden zwischen der vierten und siebten Runde statt. Die zusätzlichen Wahlrechte werden dabei immer am Ende der Runde wahrgenommen. Im besten Fall bekommt ein Team also den 33. Pick der dritten Runde.

Über diesen Pick dürfen sich 2019 die Washington Redskins freuen. Mit insgesamt vier Compensatory Picks erhalten die Redskins, gemeinsam mit den New England Patriots und den Arizona Cardinals, die meisten aller Teams.

Welche und wie viele Compensatory Picks ein Team bekommt, wird mit einer komplexen Formel errechnet. In diese Berechnung fließen das Gehalt, die NFL-Erfahrung und der Playoff-Erfolg eines Spielers mit ein. Free-Agent-Abgänge werden aber auch mit Free-Agent-Zugängen abgewogen.

Compensatory Picks bekommt ein Team nur, wenn es laut der Formel mehr an "Wert" verloren hat, als wieder verpflichtet wurde.

Die weiteren Zusatzpicks gehen an: Bengals, Rams, Vikings (alle drei), Falcons, Eagles (beide zwei), Ravens, Panthers, Cowboys, Colts, Chiefs, Giants, 49ers (alle einen). 

Die New England Patriots haben in der vergangenen Offseason unter anderem Danny Amendola, Malcolm Butler, Cameron Flemming, Dion Lewis und Nate Solder an die Free Agency verloren. Im Gegenzug verpflichtet Bill Belichick nur Adrian Clayborn und Jeremy Hill.

Daher war zu erwarten, dass die Patriots einige zusätzliche Picks zugesprochen bekommen. Ein einzelnes Team kann pro Draft maximal vier Compensatory Picks bekommen. Maximal darf die NFL 32 zusätzliche Wahlrechte vergeben.

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