Die Rams und Patriots könnten 2018 nur im Super Bowl aufeinander treffen - Bildquelle: 2016 Getty ImagesDie Rams und Patriots könnten 2018 nur im Super Bowl aufeinander treffen © 2016 Getty Images

New York/München – Eigentlich sind Compensatory Picks ja dazu da, um in der NFL für mehr Chancengleichheit zu sorgen.

Teams, die wichtige Spieler in der Free Agency verlieren, sollen von der Liga die Möglichkeit bekommen, mittels zusätzlicher Draft Picks ihre entstandenen Lücken im Kader zu schließen. Je teurer die Verträge und je besser die Leistungen der Abgänge bei ihren neuen Teams sind, umso größer der Wert der "Entschädigungspicks".

Wer sich dabei aber clever anstellt, kann auch als Topteam profitieren. So dürfen sich die New England Patriots und die Los Angeles Rams laut den Hochrechnungen von "overthecap.com" bislang Hoffnung auf jeweils zwei Compensatory Picks in der 3. Runde des Drafts 2019 machen.

Rams-Neuzugänge nicht miteinberechnet

Bei den Patriots haben derartige Draft Picks beinahe schon Tradition. Nach den teuren Free-Agency-Abgängen von Nate Solder, Dion Lewis, Danny Amendola und Malcolm Butler war von einem hohen Ausgleich seitens der NFL zu rechnen.

Die Rams hingegen haben mit ihren Offseason-Deals deutlich mehr Geld investiert, profitieren aber davon, dass Trades wie die Verpflichtungen von Marcus Peters, Aqib Talib und Brandin Cooks nicht in die Bewertung für Compensatory Picks einfließen. Gleiches gilt für Neuzugang Ndamukong Suh, der nicht Teil der NFL-Berechnungen ist, weil er zuvor von seinem alten Team entlassen wurde.

Auch Redskins und Vikings hoffen auf Drittrundenpick

Somit steht auf Seiten der Rams vorrangig der Verlust von Sammy Watkins und Trumaine Johnson. Beide haben teure Verträge bei anderen Teams unterschrieben und ermöglichen LA somit eine gerngesehene Entschädigung.

Ebenfalls auf einen Drittrundenpick dürfen die Washington Redskins nach dem Abgang von Kirk Cousins hoffen, sowie die Minnesota Vikings und Carolina Panthers nach den teuren Deals von Case Keenum und Andrew Norwell.

Hoffen mit den Ex-Spielern

Noch sind diese Hochrechnungen nur eine erste Orientierung für die Verteilung der Compensatory Picks. Da die NFL einige Kriterien ihrer Bewertung nicht veröffentlicht und auch die Leistung der Spieler in ihren neuen Teams eine Rolle spielt, lässt sich der tatsächliche Wert der Picks noch nicht vorhersagen.

Sollten Cousins, Butler und Co. aber die Erwartungen erfüllen, dürfte im Frühjahr 2019 trotz aller Wehmut auch bei ihren alten Teams Freude aufkommen.

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