NFL

Cousins, Bell, Johnson: Keine Einigung über Langzeitverträge

Kirk Cousins, Le’Veon Bell und Trumaine Johnson spielen auch 2017 unter dem Franchise Tag. Cousins lehnt ein Angebot ab, dass ihn zum zweitbestbezahlten NFL-Spieler gemacht hätte.

18.07.2017 08:38 Uhr / ran.de
Bell
Le'Veon Bell spielte mit Kirk Cousins gemeinsam am College bei Michigan State. © 2017 Getty Images

München - Keine Einigung zur Deadline. Kirk Cousins, Le'Veon Bell und Trumaine Johnson haben sich mit ihren Vereinen nicht auf einen langfristigen Vertrag einigen können.

Damit spielt das Trio in der anstehenden Saison unter einem Ein-Jahres-Vertrag des Franchise Tags.

Cousins lehnt Deal ab

 

Quarterback Cousins kassiert von den Washington Redskins damit 23,9 Millionen Dollar für das NFL-Jahr 2017. "Wir haben ihm nach dem Draft einen Deal angeboten, der ihm aufs Jahr gesehen zum zweitbestbezahlten Spieler gemacht hätte", sagt Team Präsident Bruce Allen.

"Trotz wiederholter Versuche haben wir von seinem Agenten keine Antwort erhalten. Kirk hat ziemlich schnell klar gemacht, dass er es bevorzugt, auf einer Basis von Jahr für Jahr zu spielen."

Cousins hatte bereits in der Vorsaison unter dem Franchise Tag gespielt.

Bell ist frustriert

Auch bei Running Back Bell und den Steelers kam es zu keiner Einigung. "Das ist frustrierend", sagt Bell, "aber so ist nun mal das Geschäft."

Der 2013 an 48. Stelle gedraftete Bell erhält in der kommenden Spielzeit 12,1 Millionen Dollar.

 

Johnson ist bestbezahlter Corner

Bei Johnson sind es 16,7 Millionen Dollar. Damit ist er 2017 der bestbezahlte Cornerback der Liga. Wie bei Cousins spielt auch er zum zweiten Mal in Folge unter dem Tag.

Nach den langfristigen Verträgen der Konkurrenz mit Desmond Trufant, A.J. Bouye und Stephon Gilmore hätten die Rams Johnson einen ähnlichen Fünfjahresvertrag anbieten müssen. Zuviel in den Augen von Los Angeles' Klubführung.

Trufant erhält von den Atlanta Falcons 68,8 Millionen Dollar, davon 42 Millionen garantiert. Bei Bouyes Kontrakt mit den Jacksonville Jaguars sind 26 der 67,5 Millionen Dollar sicher. Gilmore kassiert definitiv 40 Millionen von möglichen 65 Millionen Dollar.

Vier Spieler erhalten Langzeitverträge

Zuvor hatten Chandler Jones, Melvin Ingram, Jason Pierre-Paul und Kawann Short mit ihren Klubs auf einen langfristigen Vertrag geeinigt.

Linebacker Jones erhielt bei den Arizona Cardinals einen Fünfjahresvertrag über 82,5 Millionen Dollar, davon 53 garantiert.

Die Defensive Ends Ingram und Pierre-Paul unterschrieben für 66 bzw. 62 Millionen Dollar über vier Jahre bei den Los Angeles Chargers bzw. New York Giants.

Defensiv Tackle Kawann Short sicherte sich bei den Carolina Panthers 35 Millionen Dollar über die kommenden fünf Jahre, mit der Möglichkeit bis zu 80,5 Millionen Dollar zu verdienen.

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