Hofft auf einen neuen Vertrag in Dallas: Dak Prescott. - Bildquelle: gettyHofft auf einen neuen Vertrag in Dallas: Dak Prescott. © getty

München/Dallas - Erst kürzlich gaben die Verantwortlichen der Dallas Cowboys um Team-Besitzer Jerry Jones an, dass eine Vertragsverlängerung von Quarterback Dak Prescott die oberste Priorität besitze und sie ihn notfalls zum teuersten Quarterback der NFL machen würden. Nun gibt sich auch der Spielmacher der Cowboys selbst optimistisch, dass man sich auf eine langfristige Zusammenarbeit einigen könnte.  

Prescott sehr "optimistisch"

"Ich bin sehr optimistisch, dass wir uns einigen werden", sagte er zu "NFL Network"-Insider Ian Rapoport. "Der Quarterback der Dallas Cowboys zu sein, ist fast unübertrefflich. Es gibt wenige Positionen im Sport, die man damit vergleichen könnte." 

Einen genauen Zeitplan gäbe es bisher noch nicht. Auch zu der Möglichkeit, dass die Cowboys ihm mit den Franchise-Tag belegen könnten, wodurch er automatisch eine Saison länger an Dallas gebunden wäre, gab er keinen Kommentar ab. 

Die Einzelheiten der Verhandlungen überlässt er ohnehin seinem Berater-Team: "Ich werde das alles meinen Agenten und meinem Team überlassen. Ich will nur sagen, dass ich Vertrauen darin habe, dass wir uns auf etwas einigen werden. Am besten auf etwas, das für beide Seiten zufriedenstellend ist." 

 

Prescott als Teil des Karussells?

Falls die Cowboys den Franchise Tag bei Dak Prescott verwenden wollen, müsste dies bis zum 10. März 2020 passieren. Falls nicht, hätten beide Parteien nur noch acht weitere Tage Zeit, einen neuen Vertrag auszuhandeln. Mit dem Franchise Tag würde Prescott in der kommenden Saison rund 29 Millionen US-Dollar verdienen. 

Wenn am 18. März immer noch keine Unterschrift seitens Prescott oder die Platzierung des Franchise Tags erfolgt wäre, dann könnte er ein weiterer Teil des großen Quarterback-Karussell in dieser Offseason werden. Prescott würde dann auch zum Unrestricted Free Agent, wodurch er die Möglichkeit hätte, mit jedem beliebigen Team zu verhandeln. Superstars wie Tom Brady, Drew Brees, Philip Rivers oder Ryan Tannehill werden ebenfalls nach der Saison zu Free Agents. 

Ein Verbleib in Dallas soll dennoch die bevorzugte Variante für Prescott sein. Über seinen möglicherweise neuen Head Coach Mike McCarthy, der vor kurzem Jason Garrett in Dallas beerbte, fand Prescott lobende Worte. "Ich wäre sehr begeistert, unter ihm zu spielen. Er hat bereits den Super Bowl gewonnen und so einem Beispiel wollen wir folgen." 

Also ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, dennoch haben die Cowboys und Prescott noch viel Arbeit vor sich.     

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