Amari Cooper soll langfristig bei den Cowboys bleiben - Bildquelle: GettyAmari Cooper soll langfristig bei den Cowboys bleiben © Getty

München/Indianapolis - Die Dallas Cowboys wollen offenbar in den Verhandlungen mit Free Agent Amari Cooper lieber früher als später Nägel mit Köpfen machen. Wie die "Dallas Morning News" berichten, haben sich die Verantwortlichen der Cowboys um Besitzer Jerry Jones im Rahmen des NFL Combine am Donnerstag mit den Vertretern des Wide Receivers getroffen.

Aus dem Meeting wurde herausgetragen, dass sich die Verhandlungen der beiden Parteien in den kommenden Wochen intensivieren sollen und eine Einigung über einen langfristigen Vertrag noch vor dem Start der Free Agency am 18. März angestrebt wird.

CBA-Entscheidung beeinflusst Verhandlungen

Cooper mit dem Transition Tag zu versehen, der Dallas zum Gleichziehen mit jeglichen Angeboten der Konkurrenz für den Spieler berechtigen würde, ist derzeit offenbar nicht geplant. Dies hängt vor allem am schwebenden Verfahren um das neue CBA. Sollten die Spieler mehrheitlich für den neuen Grundlagenvertrag stimmen, verlieren die Franchises in Zukunft die Möglichkeit, wie bisher zwei Tags vergeben zu können.

Dies spielt für die Cowboys in dem Sinne eine entscheidende Rolle, da mit Quarterback Dak Prescott zeitgleich ebenfalls über eine langfristige Ausweitung seines Arbeitspapiers gearbeitet wird. Sollten die Verhandlungen mit dem Playmaker nicht erfolgreich ausgehen, würde die Franchise nach in Kraft treten der neuen CBA-Regularien mit dem einzig verbleibenden Tag mit großer Wahrscheinlichkeit Prescott statt Cooper halten.

Sein Missfallen gegenüber den bevorstehenden Neuerungen drückte Owner Jones nachdrücklich aus: "Es nimmt uns eine sehr wichtige strategische Komponente", beschrieb der 77-Jährige die neue Situation mit nur noch einem Tag: "Strategisch gesehen war das wirklich sehr gut durchdacht mit Blick auf unsere laufenden Verhandlungen mit Dak und Cooper. Aber es ist, was es ist. Wir müssen nur einen Weg finden, um es zu hinzubekommen."

Wird Cooper einer der Topverdiener?

Für die Cowboys könnte es diesen Sommer so richtig teuer werden. So soll Prescott bis zu 40 Millionen Dollar verlangen. Rechnet man dazu die kostspieligen Vertragsverlängerungen mit Running Back Ezekiel Elliott (sechs Jahre, 90 Millionen Dollar) und Defensive End DeMarcus Lawrence (fünf Jahre, 105 Millionen Dollar), könnte es in den kommenden Jahren arg eng mit dem Cap Space werden.

"Spotrac" beziffert den Marktwert von Cooper im Rahmen eines Fünfjahresvertrags auf 98,6 Millionen Dollar. Mit 19,7 Millionen Dollar pro Saison würde der 25-Jährige hinter Julio Jones von den Atlanta Falcons (Dreijahresvertrag über 66 Millionen Dollar, 22 Millionen Dollar im Durchschnitt) auf Platz der zwei der bestbezahlten Receiver aufsteigen.

Daniel Kugler

Du willst die wichtigsten NFL-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple und Android.

US-Sport-Videos

US-Sport-News