Das Trainingsgelände der Broncos. - Bildquelle: imago/ZUMA PressDas Trainingsgelände der Broncos. © imago/ZUMA Press

München/Denver - Die Spieler der Denver Broncos wollen die in-person voluntary workouts boykottieren. Dies geht aus einem Statement hervor, das die Spielergewerkschaft NFLPA auf Twitter veröffentlichte.

Die NFLPA hatte in der vergangenen Woche ligaweit Spieler aufgefordert, auf die freiwilligen Präsenz-Workouts zu verzichten und die ganze Offseason virtuell durchzuführen. Die Spieler der Broncos sind nun die ersten, die diesem Aufruf gefolgt sind.

Von COVID-19 gehe weiterhin eine ernste Gefahr aus, heißt es unter anderem in dem Statement, "die Offseason Programme starten in weniger als einer Woche und ohne adäquate Protokolle, die es uns Spielern ermöglichen, sicher zurückzukehren, werden wir von unserem Recht Gebrauch machen, nicht an den freiwilligen Workouts der Offseason teilzunehmen."

Guter Football auch ohne Präsenz in der Offseason

Die Spieler verwiesen auf die Infektionszahlen in Denver, die höher seien als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr und auf Ansteckungsfälle in der Broncos Facility in den vergangenen Wochen. Außerdem wurde in dem Statement auf die vergangene Saison verwiesen, die qualitativ hochwertigen Football zu bieten hatte, obwohl die Offseason komplett virtuell durchgezogen wurde.

Wenig später, am Dienstagabend deutscher Zeit, schlossen sich auch die Spieler der Seattle Seahawks dem Boykott an. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass in den nächsten Tagen Spieler weiter Franchises dem Aufruf ebenfalls folgen werden.

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