- Bildquelle: getty © getty

München - Die NFL-Teams befinden sich im Training Camp und die Saison 2020 rückt trotz der Corona-Pandemie immer näher. Vorher macht ran.de einen großen Division-Check: heute mit der NFC North.

Chicago Bears

Vorsaison: 8-8 / Platz 3 in der Division

Wichtige Neuzugänge: Nick Foles, Robert Quinn, Jimmy Graham

Wichtige Abgänge: Nick Kwiatkoski, Ha Ha Clinton-Dix, Prince Amukamara

Offense:

Das größte Fragezeichen der Bears befindet sich auf der Quarterback-Position. Im letzten Jahr überzeugte Mitchell Trubisky nur selten. Die Folge: General Manager Ryan Pace verpflichtete in der Offseason Nick Foles. Allerdings startete der Super Bowl MVP 2018 vergangene Saison bei den Jacksonville Jaguars lediglich vier Spiele. Das lag zum einen an einer Verletzung, die er sich im ersten Saisonspiel zugezogen hatte, zum anderen wurde er nach seiner Rückkehr nach drei Spielen auf die Bank gesetzt.

Doch Foles, dem in seiner Karriere die Konstanz fehlt, wird sich erstmal hinten anstellen müssen. Head Coach Matt Nagy macht nämlich Mitchell Trubisky zum Starter, was durchaus überraschend kommt. Dennoch wird Foles wohl seine Chance bekommen, wenn die Spielweise von Trubisky sich nicht verbessert.

Seine wichtigste Anspielstation ist Allen Robinson, der letztes Jahr Alleinunterhalter in der Offense war. Dahinter gibt es viele Fragezeichen. Vor allem von Anthony Miller als Nummer 2 und dem letztjährigen Rookie Riley Ridley erwarten sich die Bears mehr. Hinzu kommt ein alternder Ted Ginn und Speedster-Neuling Darnell Mooney.

Nach zwischenzeitlich zehn Tigth Ends im Kader legte sich Nagy bei der Positionsgruppe auf Neuzugang Jimmy Graham und Rookie Cole Kmet fest. Nachdem Graham in den vergangenen Jahren in Green Bay hinter den Ansprüchen zurückblieb, zeigte Graham im Training Camp eine Steigerung und gilt als Mentor für Zweitrunden-Pick Kmet. Ob Graham die Lösung ist, darf allerdings bezweifelt werden. 

Etwas besser sieht es bei den Running Backs aus. David Montgomery zeigte in seinem Rookie-Jahr gute Ansätze, ist aber nach einer Leistenverletzugn für den Saisonstart fraglich. Gemeinsam mit der Allzweckwaffe Tarik Cohen soll er das lahmende Running Game zum Laufen bringen. Angesichts einer Erfolgsquote von 35,9 Prozent im Vorjahr - nur Platz 25 - müssen sich beide Backs, die beide vergangene Saison weniger als 4 Yards pro Carry erliefen, aber gehörig steigern.

Dafür muss sich auch die Offensive Line steigern, die 2018 noch zu den zehn besten, 2019 dann aber zu den schwächsten der NFL zählten. Nach ausgestandenen Verletzungen und Umstrukturierungen hoffen die Bears unter einem neuen O-Line-Coach auf die Leistungen der Spielzeit 2018.

Defense:

Während die Offense reichlich Probleme bereitet, gehört die Defense weiterhin zu den besten der Liga. Aber auch sie muss sich nach einem für sie schwachen Jahr steigern. Vor allem Defensive Coordinator Chuck Pagano ist gefragt, sonst dürfte er bald arbeitslos sein.

Nach der überragenden Spielzeit unter Paganos Vorgänger Vic Fangio machte ein Großteil der Starter einen Rückschritt, blieb bei den individuellen Statistiken unter dem Karriere-Durchschnitt - allen voran Superstar Khalil Mack, der mit 8,5 Sacks so wenige wie in seinem Rookie-Jahr nicht mehr hatte.

Unterstützung beim Pass Rush erhält Mack von Neuzugang Robert Quinn. Zudem kehrt Akiem Hicks zurück, der aufgrund einer schweren Ellbogenverletzung nur fünf Partien absolvierte.

Dahinter muss 2018-Erstrundenpick Roquan Smith nach einem schwachen Jahr zurück zu seiner Form finden. Auch weil Smiths Entwicklung stagnierte, verlängerten die Bears mit dem alternden Danny Trevathan, der eigentlich den Klub schon verlassen sollte. Allerdings ist der Super-Bowl-Champion mit den Denver Broncos das Herzstück der Verteidigung, der emotionale Leader.

In der Secondary hofft Chicago auf Rookie Jaylon Johnson. Er könnte mit Kyle Fuller ein mehr als passables Cornerback-Duo bilden. Und Safety Eddie Jackson soll "wieder fliegen", wie Head Coach Nagy es ausdrückte.

Player to watch: Nick Foles

Mit dem 31-Jährigen steht und fällt die Offense. Er bekommt nun erneut die Chance zu beweisen, dass er die Qualität als NFL-Starter besitzt. In seiner Karriere folgten guten Spielen zu häufig schwache Leistungen. So bekam er in den letzten zwei Jahren von "Pro Football Focus" die zwei besten Spielnoten als Passgeber, aber auch sechs der zehn schlechtesten.

Die fehlende Qualität auf Wide Receiver und Tight End und Unterstützung durch das Laufspiel macht es für Foles nicht einfacher, konstant gute Leistungen zu zeigen.

Prognose:

Die Bears werden es in diesem Jahr sehr schwer haben, in die Playoffs zu kommen. Offensichtliche Schwachstellen im Angriff wurden nicht angegangen und die Kadertiefe nicht aufgewertet. Nagy wird alle Hände voll zu tun haben, die Offense wieder in die 2018er Form zu bringen, denn ansonsten könnte er im Januar ohne Job dastehen. 

Die starke Defense kann das Team tragen, aber auch in die Playoffs? Wohl eher nicht - Platz 4 in der Division.

Detroit Lions

Vorsaison: 3-12-1 / Platz 4 in der Division

Wichtige Neuzugänge: Jamie Collins, Desmond Trufant, Jeff Okudah

Wichtige Abgänge: Darius Slay, Graham Glasgow, Mike Daniels

Offense:

Es war erneut ein enttäuschendes Jahr für die Detroit Lions. Trotz eines Saisonstarts von 3-1-1 war ihre Saison spätestens mit der Rückenverletzung von Quarterback Matthew Stafford beendet. Bis dahin war der Nummer-1-Pick von 2009 auf Kurs 5.000 Passing Yards. Durch die Rückkehr des 32 Jahre alten Staffords keimen die Hoffnungen wieder auf, zumal sich Stafford unter dem im Vorjahr neuen Offensive Coordinator Darrell Bevell enorm verbessert zeigte.

In Kenny Golladay und Marvin Jones verfügt Stafford über das stärkste Wide-Receiver-Duo der Division. Die Präsenz der beiden nutzt Slot-Receiver Danny Amendola, der bei 73,9 Prozent seiner Targets - viertbester Wert - komplett frei stand und so 678 Yards produzierte.

Mit Speedster Marvin Hall, der unfassbare 37,3 Yards pro Reception erzielt, und Tight End T.J. Hockenson verfügt Stafford zudem über weitere starke Anspielstationen, die die Lions-Offense enorm interessant macht.

Gleiches gilt auch für die Running Backs, bei denen Starter Kerryon Johnson letztes Jahr 5,4 Yards pro Carry erlief. Da Johnson aber sehr verletztungsanfällig ist, holten sich die Lions in der zweiten Runde des diesjährigen Draft D'Andre Swift. Swift brach an der University of Georgia mit 6,6 Yards pro Carry den College-Rekord eines gewissen Todd Gurley.

Neue Gesichter gibt es nach dem Abgang von Graham Glasgow und Rick Wagner auch in der Offensive-Line. Halapoulivaati Vaitai kommt von den Eagles und nimmt die Rolle von Wagner ein. Der diesjährige Drittrundenpick Jonah Jackson könnte in die großen Fußstapfen von Glasgow treten. Wenn die Line die Abgänge kompensieren kann, wird sie erneut zu den stärkeren in der Liga zählen.

Defense:

Größere Sorgenfalten dürfte Head Coach Matt Patricia bei seiner Defense haben. Dort verpasste Detroit im letzten Jahr mit 6.406 zugelassenen Yards den Klub-Negativrekord aus der sieglosen 2008er-Saison nur um 64 Yards. Deswegen ist vor allem Patricia, der jahrelang bei den New England Patriots Defensive Coordinator war, gefragt.

Gemeinsam mit General Manager Bob Quinn strukturierte er dabei den Abwehrverbund immer mehr zu den Patriots 2.0 um. So ließen sie Defensive Tackle Mike Daniel gehen und gaben Darius Slay an die Philadelphia Eagles ab.

Im Gegenzug verpflichteten die Lions Cornerback Desmond Trufant via Free Agency und Safety Duron Harmon per Trade von den Patriots. Hinzukommt der 3. Pick des diesjährigen Drafts, Jeff Okudah. Alle drei werden sofort starten und die wackelige Secondary, die viel Press Coverage spielt, enorm verstärken.

Mit Defensive Tackle Danny Shelton und Lineback Jamie Collins wechselten zwei weitere Ex-Patriots zu den Lions. Und auch im Pass Rush findet sich mit Trey Flowers der fünfte Ex-Patriots-Spieler in Detroit wieder. Allerdings war der Defensive End vergangenes Jahr Alleinunterhalter.

Player to watch: Matthew Stafford

Der 31-Jährige hat vergangenes Jahr bis zu seiner Verletzung sehr stark gespielt. Dabei entwickelte er sich von einem Game Manager zu einem Spielmacher, der mehr Risiko eingeht. So warf er durchschnittlich vier Yards pro Target weiter und war dabei noch effizienter als zuvor.

Angesichts der großen Offensiv-Power der Lions könnte Stafford in diesem Jahr es als zweiter Spieler in der NFL-Geschichte schaffen, zwei 5.000 Yards-Saisons in seinem Resume stehen zu haben.

Prognose:

Besitzerin Martha Firestone Ford hat Matt Patricia die Pistole auf die Brust gedrückt: Sie erwartet nichts anderes als den Einzug in die Playoffs. Immerhin: Die Lions verfügen über die stärkste Offense der Division. Diese wird das Team angesichts der zwar verbesserten, aber immer noch schwachen Defense tragen müssen. Ein Playoff-Platz ist daher möglich - Platz zwei in der Division.

Green Bay Packers

Vorsaison: 13-3 / Aus im NFC Championship Game

Wichtige Neuzugänge: Rick Wagner, Christian Kirksey

Wichtige Abgänge: Bryan Bulaga, Blake Martinez

Offense:

Aaron Rodgers hatte nur einen Wunsch: Verstärkung auf der Wide-Receiver-Position. Zwar kam in der Free Agency Devin Funchess, der Neuzugang aus Carolina verabschiedete sich aber direkt per Opt-Out noch vor der Saison. Und im Draft musste Rodgers zusehen, wie die Packers im hochtradeten und seinen potenziellen Nachfolger Jordan Love auswählten.

Zwar stärkte Head Coach Matt LaFleur seinem Superstar den Rücken und lobte ihn als besten Quarterback aller Zeiten, dennoch wird jetzt schon darüber spekuliert, wann Love Rodgers ablöst. Deswegen liegt es nun an dem 36-Jährigen diese Spekulationen zu beenden.

In Davante Adams hat er dabei einen der besten Wide Receiver der NFL. Bloß dahinter fehlt es. Um die Rolle der zweiten Anspielstation duellieren sich Allen Lazard, der letztes Jahr das Vertrauen von Rodgers gewann, und Equanimeous St. Brown. Der Passempfänger mit deutschen Wurzeln kommt von einer Verletzung zurück, die ihn die Vorsaison komplett außer Gefecht gesetzt hatte.

Der Fokus von LaFleurs Gameplan wird aber auf dem Running Game liegen. Im Draft holte er in der zweiten Runde Running Back A.J. Dillon. Gemeinsam mit Aaron Jones, der auch ein sehr guter Passempfänger ist, sollen sie hinter einer starken Offensive Line das effektive Running Game anführen.

Defense:

Ein Blick auf das letzte Spiel der Vorsaison deckt die die große Schwäche der Defense auf: Das gegnerische Running Game. Die San Francisco 49ers liefen über 285 Yards und sicherten sich somit den Einzug in den Super Bowl.

Diese Schwachstelle ging General Manager Brian Gutekunst aber nicht groß an, ersetzte Blake Martinez mit Christian Kirksey von den Browns. Der war in den vergangenen zwei Jahren aber nur Backup. Dennoch ist er der erfahrenste Linebacker, womit die Position die Schwachstelle der Defense ist.

Besser sieht es beim Pass Rush aus. Mit den Smith-Brothers, Preston und Za'Darius - auch wenn sie nicht Brüder sind -, und Kenny Clark verfügen die Packers über drei starke Quarterback-Jäger. Dahinter fehlt es aber an Tiefe, wobei die Verantwortlichen auf eine Leistungssteigerung des letztjährigen Erstrundenpicks Rashan Gary hoffen.

Die Stärke der Einheit von Defensive Coordinator Mike Pettine liegt in der Secondary. Mit Jaire Alexander und Kevin King besitzen sie ein gutes Cornerback-Duo, das aber noch konstanter spielen muss. Die Safeties Adrian Amos und Darnell Savage hinterließen auch einen guten Eindruck, zumal Savage in seinem zweiten Jahr in der NFL seine Leistung noch steigern sollte.

Player to watch: Aaron Rodgers

Nach dem Draft von Love steht Rodgers umso mehr im Fokus. In den vergangenen beiden Jahren gehörte er allerdings nicht mehr zu den zehn besten -Quarterback in der NFL - zu wenig für die Ansprüche eines der besten Quarterbacks der NFL-Geschichte.

Der Gameplan von LaFleur, bei dem er mehr auf Lauf- als auf Passspiel setzt, geht aber nicht unbedingt auf die Stärken des achtmalige Pro Bowlers ein. Mit Play Action und Pässen über Kurz- und Mitteldistanz beraubt LaFleur Rodgers seinen Stärken, nämlich den besonderen, tiefen Pässen. Somit muss Rodgers beweisen, dass er ein wichtiger Teil der neuen Strategie sein kann.

Prognose:

Die Packers verfügen weiterhin über einen jungen, entwicklungsfähigen Kader. Dennoch werden sie wahrscheinlich die 13 Siege nicht wiederholen können, da die starke Bilanz in One-Possesion-Games - 8 Siege bei nur 1 Niderlage - statisch gesehen kaum zu wiederholen ist.

Das könnte in einer engen Division zu einem Problem werden für das Team, das zum großen Teil zusammengeblieben ist - Platz 3 in der Division.

Minnesota Vikings

Vorsaison: 10-6 / Aus in der Divisional Round

Wichtige Neuzugänge: Yannick Ngakoue, Justin Jefferson, Jeff Gladney

Wichtige Abgänge: Stefon Diggs, Everson Griffen, Xavier Rhodes

Offense:

Die Vikings-Offense hat nachdem Abgang von Kevin Stefanski einen neuen Coordinator. Gary Kubiak war bereits im letzten Jahr als Berater dabei und wird den Plan von Stefanski, der von Kubiak gelernt hat, weiter verfeinern.

Der Fokus liegt auf dem Laufspiel und somit auf Running Back Dalvin Cook. Cook ist nicht nur schnell, hat Power und verfügt über eine gute Übersicht, sondern ist auch ein guter Ballfänger. Sein Problem: Er verpasste bisher 19 von 48 Spielen verletzt.

Bei den Wide Receiver hinterlässt der Abgang von Stefon Diggs zumindest sportlich ein Loch. Im Draft, in dem sie gleich 15 Spieler holten, wurde mit Justin Jefferson sein Ersatz geholt. Allerdings nicht ganz Positions-getreu, da Jefferson am College im Slot zum Einsatz kam, diese Rolle bei den Vikings allerdings Adam Thielen besetzte.

Quarterback Kirk Cousins, der letztes Jahr im System von Stefanski gut funktionierte, wird daher vermehrt auf Tight Ends als Anspielstation setzen. Das liegt zum einen an der fraglichen Tiefe bei den Wide Receivern und zum anderen am Spielsystem von Kubiak, der viel mit zwei Tight Ends spielen lässt. Neben Kyle Rudolph soll dabei der letztjährige Rookie Irv Smith den nächsten Entwicklungsschritt machen.

Entwickeln muss sich auch noch die Offensive Line. Sie profitierte vom neuen Zone Blocking Scheme enorm und war stark im Run Game. Im Passing Game gibt es hingegen noch Lücken, die jungen Spieler wie Center Garrett Bradburry und Right Tackle Brian O'Neill sind noch am Anfang ihrer Entwicklung.

Defense:

Die Vikings-Defense hat einen großen Umbruch hinter sich. Acht Spieler sind weg. Das neue Prachtstück ist der Pass Rush mit Danielle Hunter und Yannick Ngakoue. 

Allerdings hinterlässt der Abgang von Linval Joseph in der Mitte eine Lücke, zumal Josephs Ersatz Michael Pierce die Klausel zog und die Saison aussetzt.

Reichlich frisches Blut gibt es auch auf der Cornerback-Position. Xavier Rhodes, Trae Wayne und Mackensie Alexander sind weg. Mike Hughes übernimmt die Nummer-1-Rolle, auch wenn er in seinen zwei Jahren in der NFL bisher nur 700 Snaps spielte.

Erstrundenpick Jeff Gladney, der am College ein Passer Rating von 43,8 erlaubte, wird wohl den Posten dahinter übernehmen. Drittrundenpick Cameron Dantzler und der letztjährige Rookie Holton Hill, der aufgrund einer Sperre acht Spiele verpasste, runden das junge Quartett ab.

Keine Sorgen muss sich Zimmer über die Safeties Harrison Smith und Anthony Harris machen. Sie zählen zu den besten, die die Liga zu bieten hat. Selbiges gilt für die Linebacker, bei denen Eric Kendricks ein unfassbar starkes Jahr spielte und eine Stimme beim Voting für den Defensive Player of the Year verdient gehabt hätte.

Player to watch: Yannick Ngakoue

Der Pass Rusher hat seinen Willen bekommen: Das Kapitel Jacksonville Jaguars gehört der Geschichte an. Bei den Vikings muss er seinen Worten nun Taten folgen lassen - und sich vorerst auch mit der Nummer-2-Rolle bei den Edge Rushern begnügen. Allerdings hatte er in dieser Funktion bei den Jaguars jahrelang Erfolg.

Neben seiner sportlichen Leistung dürfte aber auch sein Auftreten in der Kabine darüber entscheiden, ob er den angestrebten dicken Vertrag erhält. Immerhin gaben die Vikings einen Zweit- und einen Fünftrunden-Pick, der durch Erreichtes zum Drittrunden-Pick werden kann, ab.

Prognose:

Die Vikings verfügen über eine starke Offense, die perfekt auf das Scheme von Kubiak passt. Die Defense ist sehr jung, es fehlt an Erfahrung. Sie muss sich noch finden, hat aber angesichts des schweren Starts mit vier Spielen gegen letztjährige Playoff-Teilnehmer in den ersten fünf Wochen nur wenig Zeit. Deswegen hilft es, dass der Coaching Staff einer der besten der Liga ist - Platz 1 in der Division.

Sebastian Mühlenhof

AFC East | AFC North | AFC South | AFC West | NFC East | NFC North | NFC South | NFC West

Du willst die wichtigsten NFL-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple und Android.

Doch Foles, dem die Konstanz in seiner Karriere fehlt, wird sich erstmal hinten anstellen müssen. Head Coach Matt Nagy macht nämlich Mitchell Trubisky zum Starter, was durchaus überraschend kommt. Dennoch wird Foles wohl seine Chance bekommen, wenn die Spielweise von Trubisky sich nicht verbessert. 

US-Sport-Videos

US-Sport-News