Die NFC South ist eine der stärksten Divisions der NFL. - Bildquelle: gettyDie NFC South ist eine der stärksten Divisions der NFL. © getty

München - Die NFL-Teams befinden sich im Training Camp und die Saison 2020 rückt trotz der Corona-Pandemie immer näher. Vorher macht ran.de einen großen Division-Check und beginnt mit der NFC South.

Atlanta Falcons

Vorsaison: 7-9 / Platz 2 - Playoffs verpasst

Wichtige Neuzugänge: Hayden Hurst, Dante Fowler Jr., Todd Gurley

Wichtige Abgänge: Austin Hooper, Devonta Freeman, Desmond Trufant, Vic Beasly Jr.

Offense:

Auf dem Papier sieht die Offensive der Atlanta Falcons sehr gut aus: Matt Ryan ist ein überdurchschnittlicher Quarterback, Julio Jones und Calvin Ridley sind zwei explosive Receiver, die einige Experten sogar als bestes Passempfänger-Duo ansehen der NFL.

 

Die Abgänge von Tight End Austin Hooper und Running Back Devonta Freeman wurden mit Hayden Hurst und Todd Gurley gut aufgefangen.

Blickt man jedoch genauer auf den Kader der Falcons, sind ein paar Fragezeichen nicht von der Hand zu weisen. Bereits 2019 konnten die Stars der Offensive weitestgehend nicht glänzen, weil die Offensive Line regelmäßig zu viel Druck zuließ und Ryan so insgesamt 50 Sacks einstecken musste.

Allen voran die junge rechte Seite, besetzt von Kaleb McGary und Chris Lindstrom, bereitet Sorgen. McGary ließ mit 13 Sacks die meisten Sacks aller Spieler zu, Lindstrom fehlte lange verletzt und bekommt ohne Preseason kaum Zeit, sich wieder in der NFL zu akklimatisieren.

Auch auf der Position des Wide Receivers ist nicht alles Gold was glänzt, denn hinter Ridley und Jones klafft eine große Lücke.

Dan Quinns Offensive, die Coordinator Dirk Koetter leitet, spielte in der vergangenen Saison über 60 Prozent der Snaps mit drei Wide Receivern auf dem Feld. Christian Blake und Laquon Treadwell, der in der Offseason von den Minnesota Vikings zu den Falcons wechselte, konnten diese Rolle als dritter Receiver in ihrer NFL-Karriere bisher noch nicht ausfüllen.

Verbessert sich die Offensive Line und bleiben die Falcons nahezu verletzungsfrei, kann die Offensive durchaus glänzen. Andernfalls ist vor allem die Tiefe des Kaders ein großes Problem.

Defense:

Fast schon traditionell sind die Lücken der Atlanta-Defense noch größer, als die in der Offense. 

Die Defensive Line könnte mit Neuzugang Dante Fowler Jr. und Star-Defensive-Tackle Grady Jarrett wieder gefährlicher werden, denn der Pass Rush war im vergangenen Jahr mit lediglich 28 Sacks der zweitschlechteste Wert der NFL, zu harmlos.

Takkarist McKinley, dessen Fifth-Year-Option in der Offseason nicht gezogen wurde, ist ein entscheidender Bestandteil des Pass Rushs, der sich deutlich steigern muss. In drei NFL-Saisons kam der Defensive End nur auf 18 Sacks, für einen ehemaligen Erstrunden-Pick ein schwacher Wert.

Die noch größere Schwachstelle ist jedoch die Secondary: Mit Desmond Trufant verlässt der beste Cornerback der vergangenen Jahre Atlanta, als Passverteidiger müssen jetzt Rookie A.J. Terrell, Isaiah Oliver und Damontae Kazee in die Bresche springen. Vor allem von Terrell darf ohne Vorbereitung zu Saisonbeginn nicht zu viel erwartet werden.

Keanu Neal hat das Potenzial, als harter Hitter einen Unterschied zu machen, doch der Safety muss nach vier Spielen in zwei Jahren erstmal eine Saison verletzungsfrei überstehen. Einzig Linebacker Deion Jones macht in der Mitte der Defense als ausgezeichneter Passverteidiger Hoffnung, doch insgesamt ist die Defense zu löchrig.

Player to watch: Takkarist McKinley

Wie bereits beschrieben, war die bisherige Karriere von McKinley bei den Falcons enttäuschend. Der Pass Rusher geht ins sein letztes Vertragsjahr und steht nicht nur deswegen besonders unter Druck.

Gerade mit der schlechten Passverteidigung wird der Druck in der kommenden Saison auf den Pass Rushern liegen, da muss McKinley neben Jarrett und Fowler Jr. seinen heißersehnten Durchbruch feiern, damit Atlanta die Schwächen der Cornerbacks auffangen kann. 

Bleibt McKinley auf seinem bisherigen Niveau, endet seine Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit in Atlanta und der Defensive End muss sich 2021 mit einem Prove-It-Deal anfreunden.

Prognose:

Die individuelle Qualität der Offense um Matt Ryan und Julio Jones ist zu hoch, um hier einen Abgesang Atlantas zu beschreien. Nichtsdestotrotz birgt die Kadertiefe und die wackelige Offensive Line der Falcons ein hohes Risiko, dass die Saison ähnlich wie 2019 verläuft.

Die Defense ist im Pass Rush nicht besser als Durchschnitt und die Secondary im unteren Drittel der Liga anzusiedeln. Atlanta wird gerade in der offensivstarken NFC South des öfteren in Shoot Outs verwickelt werden, bei denen sie meist wohl nicht mithalten können - Platz drei in der Divison.

Carolina Panthers

Vorsaison: 5-11 / Platz 4 - Playoffs verpasst

Wichtige Neuzugänge: Russell OkungTeddy Bridgewater, Robby Anderson 

Wichtige Abgänge: Cam NewtonTrai Turner, Greg Olsen, James Bradberry, Luke Kuechly

Offense:

In Carolina beginnt eine neue Zeitrechnung, die Panthers haben mit Cam Newton und Greg Olsen ihre letzten Offensiv-Gesichter des 2015er Super-Bowl-Runs verloren und befinden sich mit ihrem neuen Head Coach Matt Rhule im Umbruch.

Teddy Bridgewater bekommt die Schlüssel der Franchise und führt eine durchaus vielversprechende Offensive an. Mit Christian McCaffrey, D.J. Moore, Robby Anderson, Curtis Samuel und Ian Thomas ist kein Skill-Position-Starter älter als 27 Jahre alt, dementsprechend hoch ist das Potenzial der Einheit.

McCaffrey hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er als echter "Three-Down-Back" eine absolute Waffe sein kann und wurde dementsprechend bezahlt. Moore hat ebenfalls seinen Durchbruch gefeiert und glänzt vor allem nach dem Catch mit seiner Explosivität.

Samuel als Allzweckwaffe, der auch als Läufer eingesetzt wird, und Neuzugang Robby Anderson als Down-Field-Option runden das Receiver-Corps gut ab. Einzig Tight End Ian Thomas muss noch beweisen, dass er die Qualitäten eines Olsens konstant ersetzen kann.

Ähnlich wie bei den Falcons wirkt auch die Panthers-Offense rund, bis man einen genauen Blick auf die Offensive Line wagt.

Nachdem Trade um Pro Bowler Trai Turner und Russell Okung ist Carolina auf Tackle mit Taylor Moton und eben jenen Okung gut besetzt, die Interior Line ist ohne Turner jedoch arg ausgedünnt. Center Matt Paradise hatte schon im vergangenen Jahr Schwächen in der Pass Protection, die Guard-Position muss mit dem gelernten Tackle Dennis Daley und John Miller komplett neu besetzt werden.

Defense:

Auch auf der andere Seite des Balles verliert Carolina mit Luke Kuechly und Head Coach Ron Rivera seine letzten Gesichter des Super Bowls 2015. Zudem haben die Panthers James Bradberry zu den New York Giants ziehen lassen. 

Die damit löchrige Defense wurde im Draft mit sieben Rookies, und damit allen Picks die Carolina hatte, verstärkt. Allen voran Defensive Tackle Derrick Brown und Safety Jeremy Chinn dürften auch ohne Preseason-Erfahrung sofort starten.

Die Defensive Line um Brown erhält Unterstützung von Zweitjahresprofi Brian Burns, der in seiner Rookie-Saison ausgezeichnete Ansätze zeigte, und Routinier Kawann Short, der gerade im Laufspiel dominant ist. 

Shaq Thompson könnte auf Linebacker in Kuechlys große Fußstapfen treten und die Rolle des Sprachrohrs füllen. Sportlich hat Thompson in der vergangenen Saison vor allem in der Passverteidigung gezeigt, dass er Kuechlys Qualitäten zumindest zum Teil ersetzen kann. 

Ohne Bradberry fehlt den Panthers in der Secondary der beste Verteidiger, Neuzugang Eli Apple und Donte Jackson konnten in ihren Karrieren bisher beide noch nicht zeigen, dass sie das Zeug zu einem Nummer-eins-Cornerback haben. 

Überzeugt der Pass Rush nicht auf hohem Niveau, könnte die Secondary vor große Probleme gestellt werden. Die zwar talentierte, aber sehr junge Defense wird gerade zu Saisonbeginn Zeit brauchen, um sich zu finden.

Player to watch: Teddy Bridgewater

Es war eine der schöneren NFL-Geschichten des vergangenen Jahres: Teddy Bridgewater kehrte nach seiner Horror-Verletzung endgültig zurück und gewann nach Drew Brees' Ausfall in der vergangenen Spielzeit alle fünf Spiele als Starter. Dadurch verdiente er sich den Job bei den Panthers.

Ganz klar, dass jetzt alle Augen auf Bridgewater blicken: Kann der erst 27-jährige Quarterback auch Carolinas Zukunft als Signal Caller sein? Nicht zu unterschätzen wird dabei Joe Bradys Rolle sein, der als neuer Offensive Coordinator der Panthers die Zügel in der Hand halten wird. 

Brady kam von LSU und zeigte dort als Passing Coordinator bereits, wie er seine Offense gestalten will: Mit der klassischen West Coast Offense soll Bridgewater den Ball schnell loswerden und Receivern Yards nach dem Catch ermöglichen. Außerdem arbeitete Brady mit Joe Burrow häufig an Run-Pass-Options, auch die dürften wir in der kommenden Saison häufiger in Carolina sehen.

Prognose:

Mit Matt Rhule, Joe Brady und Defensiv Coordinator Phil Snow sind die drei wichtigsten Coaches neu, die Panthers haben einige schmerzhafte Abgänge zu verkraften und müssen diverse Neuzugänge implementieren. Darunter Rookies, die sofort ins kalte Wasser geworfen werden.

Klar, dass dann nicht alles von Beginn an laufen kann - dass muss es aber auch nicht. Rhule hat einen Siebenjahres-Vertrag unterschrieben, der neue Head Coach wird Zeit bekommen, um wieder ein Super-Bowl-Team zu formen. Gegen starke Konkurrenten in der NFC South wird Carolina mit den Playoffs wohl nichts zu tun haben - Platz vier in der Division.

New Orleans Saints

Vorsaison: 13-3 / Aus in der Wildcard-Round gegen die Minnesota Vikings

Wichtige Neuzugänge: Malcolm Jenkins, Emmanuel Sanders

Wichtige Abgänge: A.J. Klein, Eli Apple, Larry Warford

Offense:

Die New Orleans Saints verlieren in der Offense nur Guard Larry Warford, der Abgang wird mit Erstrunden-Pick Cesar Ruiz eins zu eins aufgefangen. Ansonsten haben sich die Saints mit Emmanuel Sanders punktuell verstärkt, der routinierte Receiver füllt die Rolle neben Superstar-Receiver Michael Thomas exzellent aus.

Damit hat New Orleans die einzige Schwachstelle aus der vergangenen Saison behoben, weder Ted Ginn Jr. noch Tre'quan Smith konnten hinter Thomas für genügend Entlastung sorgen. 

Drew Brees hat seinen auslaufenden Vertrag verlängert und die Saints bieten ihrem Quarterback mit einer der besten Offensive Lines, die um die Star-Tackles Terron Armstead und Ryan Ramczyk aufgebaut ist, ideale Umstände, um mit Brees ein weiteres Mal auf Super-Bowl-Jagd zu gehen. Mit Offensiv-Stars wie Alvin Kamara, Michael Thomas und Jared Cook kann es kein anderes Ziel geben.

Die Saints-Offense hat quasi keine Schwachstellen und stellt mit Taysom Hill darüberhinaus einen Spieler, der mit seiner Flexibilität in jedem Spiel zum X-Faktor werden kann. 

Defense:

Eine Defense, die in Brees besten Jahren unterdurchschnittlich war, ist mittlerweile in den Top 10 der NFL anzusiedeln. Auch auf der anderen Seite des Balls sind die Saints nahezu lückenlos aufgestellt.

Der Pass Rush wird nach Sheldon Rankins' auskuriertem Kreuzbandriss auch über die Zentrale gefährlicher, über außen stellen die Saints mit Cameron Jordan einen Star-Pass-Rusher und Marcus Davenport, der das Potenzial hat, sich zu einem Star zu entwickeln. Zudem kann Drittrunden-Pick Zack Baun als Rotationsspieler ebenfalls für Druck sorgen.

Linebacker Demario Davis unterstützt den Pass Rush als herausragender Blitzer, mit Nigel Bradham wurde der Abgang von A.J. Klein auch solide abgefangen. 

Ein nicht zu unterschätzender Offseason-Move war außerdem die Verpflichtung von Safety Malcolm Jenkins, der ehemalige Erstrunden-Pick der Saints kehrt von den Philadelphia Eagles nach Louisiana zurück und nimmt in einer zuletzt jungen Secondary gleich die Rolle des Führungsspielers ein.

Janoris Jenkins und Marshon Lattimore bilden in dieser Secondary ein gutes Cornerback-Duo, der Trade um Jenkins im vergangenen Jahr hat sich bei den Saints schon im vergangenen Jahr gelohnt.

Player to watch: Marcus Davenport

Für den Defensive End tradeten die Saints 2018 einen Erstrunden-Pick, um ihn an Nummer 14 zu draften. Seitdem hat der Pass Rusher gute Ansätze gezeigt, doch seine soliden 50 Pressures münzte Davenport in nur sechs Sacks um.

Davenport dürfte daher eine positive Regression bevorstehen, denn der gute Pressure-Wert zeigt, dass Davenport schon in jungen Jahren vieles richtig macht. Steigert sich der Youngster, kann der ohnehin gute Pass Rush noch gefährlicher werden.

Prognose:

Ein stark besetztes Team hat sich sehr gut verstärkt und kleinere Lücken punktuell geschlossen. Der gesamte Kader weist nahezu keine Schwächen auf, Drew Brees' Karriere befindet sich auf der Zielgeraden und die Saints sind wie auch in den vergangenen Jahren ein Super-Bowl-Contender.

In der eigenen Division können nur die Tampa Bay Buccaneers New Orleans gefährden - die Saints haben jedoch das komplettere Team - und holen Platz eins in der Division.

Tampa Bay Buccaneers

Vorsaison: 7-9 / Platz drei in der Division

Wichtige Neuzugänge: Tom BradyTristan Wirfs, Rob Gronkowski

Wichtige Abgänge: Breshard Perriman, Jameis Winston

Offense:

Was für eine Offseason der Tampa Bay Buccaneers! Tom Brady brach nach 20 Jahren in New England seine Zelte ab und schloss sich dem Team aus Florida an. Einige Wochen später knallte es erneut in Tampa Bay, Rob Gronkowski kehrte aus dem Ruhestand zurück und folgte Brady zu den Bucs.

Abgesehen von diesen Mega-Verpflichtungen tat sich nicht viel bei Bruce Arians Mannschaft, im Draft schlossen die Bucs eine Baustelle in der Offensive Line und holten den talentierten Tristan Wirfs in der ersten Runde. 

Die Offensive in Tampa Bay war schon im vergangenen Jahr um Jameis Winston extrem explosiv, einzig dessen hohe Turnoverquote (36 Ballverluste) trübte das Gesamtbild merklich. Winstons Fehleranfälligkeit kostete die Bucs letztlich zu viele Spiele, um in die Playoffs einzuziehen.

Die starke Offensive um die beiden Star-Receiver Chris Godwin und Mike Evans bekommt auch Brady, Gronk wird vor allem in der Red Zone wieder schnell eine beliebte Anspielstation für TB12 werden. 

Zudem hielten die Bucs ihre Tight Ends O.J. Howard und Cameron Brate, Arians verriet bereits, dass er häufiger mit zwei Tight Ends gleichzeitig auf dem Platz stehen will. So wiegt der Abgang von Breshard Perriman nicht allzu schwer, Tampa wird die Rolle auf Scotty Miller, Justin Watson und Rookie Tyler Johnson aufteilen.

Wer im Laufspiel die Hauptlast tragen wird, ist noch unklar. Nachdem die Bucs Leonard Fournette geholt haben, streiten sich im Backfield mit Ronald Jones, LeSean McCoy, Rookie Ke'Shawn Vaughn und Fournette vier Spieler um Touches.

Die Zügel in einer extrem gefährlichen Offensive hat nichtsdestotrotz der wohl beste Spieler der NFL-Geschichte in der Hand - Brady wird die 36 Turnovers mindestens auf die Hälfte reduzieren und die Buccaneers zu einer der effektivsten Offenses der Liga formen.

Defense: 

Die Defense bleibt auf den wichtigen Positionen vollständig erhalten, Tampa Bay verlängerte die Verträge von Ndamukong Suh, Jason Pierre-Paul und Shaquil Barrett und hält somit die starke Front Seven, die von den herausragenden Linebackern Lavonte David und Devin White komplettiert wird.

Die Einheit war mit Sack-Leader Barrett nicht nur exzellent im Pass Rush, sondern stellte auch die mit Abstand beste Formation gegen den Lauf.

Einzig die Secondary der Bucs hat wirklich Luft nach oben, auch wenn Tampa mit Antoine Winfield Jr. in der zweiten Runde einen talentierten Safety gedraftet hat.

Das Cornerback-Duo um Carlton Davis und Sean Bunting-Murphy ist nicht mehr als Durchschnitt, den Bucs fehlt ein Lockdown-Cornerback, um in der Passverteidigung gegen Michael Thomas und Co. dagegen halten zu können. Nichtsdestotrotz darf diese Defense mit der starken Front nicht unterschätzt werden.

Player to watch: Tom Brady

Könnte hier wirklich ein anderer Name stehen? Natürlich nicht. Der sechsmalige Super-Bowl-Sieger läuft erstmals nicht für die Patriots auf, was automatisch dutzende Fragen aufwirft und für Spannung sorgt. Kann Brady auch ohne Bill Belichick erfolgreich sein? Was hat der 43-Jährige überhaupt noch im Tank?

Natürlich wird auch das Zusammenspiel mit Gronkowski mit großer Vorfreude erwartet, inwiefern die beiden Routiniers ihre Chemie auch bei den Bucs zeigen können, darf mit Spannung erwartet werden.

Prognose:

Mit Tom Brady als Signal Caller steigen die Bucs in diversen Power Rankings im Vergleich zur vergangenen Saison deutlich auf und sind auch ohne richtige Vorbereitung sofort ein Super-Bowl-Contender. In der starken NFC South reicht es letztlich nicht für den Division-Sieg, da die Saints als Einheit eingespielter und vor allem in der Secondary besser aufgestellt sind. Für die Playoffs sollte es dennoch über die Wildcard reichen - Platz zwei in der Division.

Raman Rooprail

Alle Checks der NFL-Divisions im Überblick:

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