Pete Carroll will weniger Videobeweis. - Bildquelle: imago/ZUMA PressPete Carroll will weniger Videobeweis. © imago/ZUMA Press

München – Sie sind eine echte Seltenheit, eine Rarität. Doch es gibt sie tatsächlich noch, die Traditionalisten unter den Head Coaches in der NFL. Diejenigen, die das Rad der Zeit gerne ein wenig zurückdrehen würden. Back to the Roots sozusagen.

Pete Carroll würde gerne kräftig drehen.

Was würdet ihr ändern?

Das unterstrich der Head Coach der Seattle Seahawks in einer Umfrage von NBC-Kolumnist Peter King, der 25 Personen mit starkem football-bezug fragte, welche Sache sie im Football ändern würden.

"Den Videobeweis abschaffen - oder zumindest den Einsatz reduzieren", wünscht sich Carroll. Er hätte gerne die menschliche Komponente zurück. "Ich kenne die ganzen Gründe, warum wir ihn haben und ich weiß, dass uns die Technologie eine neue Welt geöffnet hat. Aber ich vermisse das menschliche Element, den Referees zu vertrauen und dann mit den Calls zu leben."

Das ist insofern interessant, da Head Coaches gerne ganz vorne dabei sind, wenn es um Referee-Kritik geht. Wir erinnern uns an den inzwischen schon legendären No-Call beim NFC Championship Game zwischen den New Orleans Saints und den Los Angeles Rams, der den Saints den Einzug in den Super Bowl vermieste - und die Diskussionen anheizte, den Head Coaches noch mehr Calls zu ermöglichen und den Videobeweis sogar auszuweiten.

 

Carroll sehnt sich trotzdem zurück, nach dieser Mischung aus "Spaß und Frustration. Ich mochte das Spiel lieber, als die Referees genauso Teil des Spiels waren wie die Spieler." Ein frommer Wunsch, der aber so nicht mehr in Erfüllung gehen wird.

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