Draften die Arizona Cardinals Kyler Murray (r.) an Nummer eins? Oder startet... - Bildquelle: Getty / imagoDraften die Arizona Cardinals Kyler Murray (r.) an Nummer eins? Oder startet doch Josh Rosen (l.) in der kommenden Saison als Quarterback in Arizona? © Getty / imago

München - Es ist wohl die große Frage vor dem NFL-Draft in Nashville (in der Nacht vom 25. auf den 26. April ab 1:50 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de): Wen picken die Arizona Cardinals mit dem allerersten Pick der diesjährigen Talenteauswahl? NFL-Experten scheinen sich sicher zu sein, dass die Wahl auf Quarterback Kyler Murray fällt. Innerhalb der Franchise aus Glendale ist dies aber keinesfalls in Stein gemeißelt.

Dass noch komplett offen ist, was die Cardinals mit dem ersten Pick des Draft anstellen, bestätigte General Manager Steve Keim nun auf einer Pressekonferenz. "Wir sind noch nicht fertig mit dem Prozess. Wir haben noch keine Entscheidung getroffen, was wir mit dem First Overall Pick anstellen", sagte Keim.

 

Doch kein Interesse an Kyler Murray?

Diese Aussage dürfte besonders Spielmacher Josh Rosen freuen. Der 22-Jährige wurde im letztjährigen Draft von den Cardinals an Nummer zehn ausgewählt, für ihn tradete Arizona im Draft sogar Plätze nach oben. Rosen wusste allerdings in seiner Rookie-Saison nicht immer zu überzeugen, warf elf Touchdown-Pässe bei 14 Interceptions.

Dennoch stehen einige Teamkameraden, allen voran Star-Running-Back David Johnson, hinter dem jungen Quarterback. Und auch GM Keim weiß, dass die Franchise im vergangenen Jahr viel in Rosen investiert hat.

Vermutlich auch deshalb blockt Keim mit einer überraschenden aber deutlichen Aussage die Spekulationen um Murray ab. Auf die Frage eines Journalisten, warum er daran interessiert sei, einen Quarterback zu draften, antwortete Keim: "Ich habe nie gesagt, dass ich das bin."

 

Keim und Kingsbury loben Rosen

Gleichzeitig hatte der General Manager viel Lob für seinen aktuellen Quarterback übrig: "Der Junge hat eine unglaublich mentale Robustheit. Das hat man vergangenes Jahr gesehen, als er viele Rückschläge hinnehmen musste und wir uns durch die ganzen Verletzungen gekämpft haben. Physische Robustheit, mentale Robustheit - Josh Rosen hat einfach alles."

Und nicht nur der GM, auch sein neuer Head Coach Kliff Kingsbury ist nach seinen ersten Eindrücken vom aktuellen Starting Quarterback extrem beeindruckt. "Er war phänomenal. Er hätte gar nicht besser sein können. Erster, der erschienen ist. Sehr engagiert", bewertete der Coach Rosens bisherigen Auftritt bei den Offseason Workouts des Teams und fügte noch hinzu: "Ich kann gar nicht genug Positives über meine ersten Erfahrungen mit ihm erzählen."

Je näher der Draft rückt, desto mehr scheint der Zuspruch für den jungen Quarterback innerhalb der Franchise zu wachsen. Wie die endgültige Entscheidung der Cardinals ausfällt, wird sich aber wohl erst am Draft Day zeigen.

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