Aqib Talib spielte zwei Jahre lang für die Patriots. - Bildquelle: 2013 Getty ImagesAqib Talib spielte zwei Jahre lang für die Patriots. © 2013 Getty Images

München - Es gibt ziemlich viele Möglichkeiten, um sich der am meisten gestellten Frage der Offseason zu nähern. Diverse Ansätze und Versuche.

Denn eine Frage treibt die ganze Liga seit Wochen um: Was macht Tom Brady, wenn er in einer Woche in seiner Karriere erstmals offiziell Free Agent ist? NFL und Fans können die Antwort darauf kaum noch erwarten. In der Zwischenzeit kann man probieren, selbst eine zu finden. 

 

Zum Beispiel, indem man jemanden fragt, der ein ähnliches Szenario bereits erlebt hat, durch das man Rückschlüsse ziehen kann. 

Aqib Talib ist so jemand. Der Cornerback spielte von 2012 bis 2013 für die New England Patriots, wechselte danach für großes Geld zu den Denver Broncos.

"Er behandelt alle gleich"

Er weiß, wie eine sich anbahnende Free Agency bei den Pats und Trainer Bill Belichick abläuft. 

"Er behandelt alle gleich", betont Talib. Ob nun ein No Name, Talib selbst, Rob Gronkowski oder Tom Brady: Wer einen Fehler macht, wird vor allen anderen darauf hingewiesen. "Wenn er in den Meeting Rooms alle gleich behandelt, behandelt er wahrscheinlich auch alle gleich, wenn es um die Free Agency geht." 

Talib erhielt damals einen Anruf von Belichick. Mit einer klaren Message. Und zwei Möglichkeiten.

Kohle oder Siege

Belichick erklärte laut Talib: "Du willst eine Menge Geld verdienen, dann wirst du eine Menge Geld verdienen. Wenn du Football spielen und einige Spiele gewinnen möchtest, haben wir hier einen Platz für dich."

Oder anders gesagt: Bei den Patriots kannst du Erfolg haben, woanders die große Kohle. Beides ist in Foxborough nicht drin.

"Ich denke Tom ist weg. Ich denke, das ist eine klare Sache. Bill wird Bill sein", sagte Talib. Und verwies auf einen Bericht, dass es kürzlich bereits ein Gespräch zwischen Brady und Belichick gegeben haben soll. Und es soll nicht gut verlaufen sein.

Auch das kennt Talib. 

Anrufe auf den Punkt

"Die Anrufe werden kurz und auf den Punkt gebracht. Der Bericht besagte, dass der erste Anruf nicht gut gelaufen ist. Ich kann es mir vorstellen - ich hatte auch einen Anruf von Bill Belichick, der nicht gut lief. Ich kann mir vorstellen, was bei diesem Anruf passiert ist."

Talib glaubt zudem, dass bei einer Trennung noch mehr dahintersteckt: Die Egos eines großartigen Trainers und seines Spielers.

"Sie wollen sehen, ob sie es auch ohne den anderen schaffen können", sagte Talib. "Im Moment ist es 50:50 - 50 Prozent der Leute sagen, es ist Tom, 50 Prozent sagen, es ist Bill. Sie wollen es herausfinden." 

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