Sturz ins Glück: Ty Montgomery (Nummer 88) erzielt den ersten Touchdown der ... - Bildquelle: 2017 Getty ImagesSturz ins Glück: Ty Montgomery (Nummer 88) erzielt den ersten Touchdown der Green Bay Packers in dieser Saison © 2017 Getty Images

Green Bay/München - Defense dominiert - so ließ sich das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen der Green Bay Packers und der Seattle Seahawks über weite Strecken zusammenfassen. Letztlich siegen die Gastgeber mit 17:9 (0:3).

 

Besonders die O-Line der Gäste hatte große Probleme, weshalb Russell Wilson bei fast jedem Snap unter Druck geriet. Beste Belege: Erst im vierten Drive kamen die "Hawks" zum ersten First Down, bis kurz vor der Pause stand der Quarterback bei 24 Yards Raumgewinn.

Nur ein Field Goal vor der Pause

Erst in den letzten 30 Sekunden vor der Pause drehte Wilson auf. Zunächst ein 34-Yards-Pass auf Doug Baldwin, dann ein Lauf über 29 Yards. So kamen die Seahawks zumindest noch in Field-Goal-Reichweite und Blair Walsh erzielte die 3:0-Pausenführung.

Die Packers blieben erstmals seit 2010 und zum zweiten Mal in der Ära von Aaron Rodgers im heimischen Lambeau Field in der ersten Hälfte ohne Punkt. Dem sechsmaligen Pro-Bowler unterlief im ersten Drive sogar eine Interception - der anschließende Touchdown von Rookie Nazair Jones wurde wegen eines illegalen Blocks eines Kollegen annulliert.

Wilson leitet Packers-Touchdown ein

 

Von diesem Patzer und vier Sacks erholte sich Rodgers jedoch und drehte das Spiel unter gütiger Mithilfe von Wilson, der den ersten Touchdown mit einem Fumble einleitete. Sechs Sekunden und einen Sechs-Yards-Lauf von Ty Montgomery später führten die Packers.

Während die Seahawks erneut nur über Kicker Walsh punkteten, beendeten die Gastgeber ihren zweiten Drive nacheinander mit einem Touchdown. Zum 60. Mal bescherte die Kombination Rodgers und Jordy Nelson der Franchise sechs Punkte - mit einem Spielzug über 32 Yards. Per Field Goal durch Mason Crosby legten die Packers nach.

Walsh bleibt fehlerfrei

Dem hatten die Gäste nur ein weiteres Field Goal durch den fehlerfreien Walsh entgegenzusetzen. Wilson warf den Ball vor allem auf Baldwin (vier Catches für 63 Yards) und Paul Richardson (vier Catches für 59 Yards).

Wilsons Wurfwerte von 14 erfolgreichen Pässen bei 27 Versuchen für 158 Yards unterstrichen, wie schwer sich der dreimalige Pro Bowler tat. Immerhin legte er mit zwei Läufen weitere 40 Yards zurück - da konnte von den Running Backs nur Rookie Chris Carson mit 39 Yards bei sechs Versuchen mithalten. Der aus Green Bay geholte Eddie Lacy enttäuschte mit drei Yards Raumgewinn bei fünf Runs.

Rodgers wirft Pässe für 311 Yards

Rodgers schraubte seine Statistiken dank des Feuerwerks in der zweiten Hälfte auf 28 erfolgreiche Würfe bei 42 Versuchen inklusive Touchdown-Pass und Interception für 311 Yards. Dazu kamen 23 Yards über fünf Läufe.

Seine gefährlichsten Waffen waren Randall Cobb (neun Catches für 85 Yards) und Nelson (sieben Catches für 79 Yards). Montgomery erlief bei seinen sagenhaften 19 Versuchen 54 Yards.

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