Was kommt da auf sie zu? Die Klub-Besitzer Jerry Jones (Dallas Cowboys) und ... - Bildquelle: Getty ImagesWas kommt da auf sie zu? Die Klub-Besitzer Jerry Jones (Dallas Cowboys) und Martha Ford (r., Detroit Lions) sind gespannt auf den neuen NFL-Tarifvertrag © Getty Images

München/New York - Die NFL steuert auf nachhaltige Veränderungen zu. Die Regular Season wird allem Anschein nach im Zuge des neuen Tarifvertrags verlängert, das Feld der Playoff-Teilnehmer offenbar erweitert. Was natürlich auch bedeutet: Die Saison würde länger dauern.

Dabei soll der Season Opener nach Informationen von "CBS" jedoch weiterhin nach dem Labor Day - einem gesetzlichen Feiertag in den USA am ersten Montag im September - stattfinden. Folglich müsste der Super Bowl nach hinten verschoben werden - wahrscheinlich sei dem Bericht zufolge der letzte Sonntag im Februar als neuer fester Termin.

Wahrscheinlich sind zwei Bye Weeks pro Team

Damit würde die NFL den US-TV-Stationen entgegenkommen, die in einer quotenschwachen Zeit somit Playoff-Partien übertragen könnten. Die Ausdehnung der Saison wäre auch nötig, weil zwei spielfreie Spieltage pro Team angedacht sein sollen.

Das zusätzliche 17. Spiel währen der Regular Season eines jeden Teams würde wohl außerhalb der USA ausgetragen werden. "CBS" nennt als Beispiele neben Großbritannien und Mexiko auch Deutschland und Brasilien.

Zudem sei es möglich, dass gleich acht Spiele in London ausgetragen würden, womit hierfür Saisontickets angeboten werden könnten. Darunter würden zwei Auftritte der Jacksonville Jaguars - quasi das inoffizielle London Team - fallen.

NFL-Spiele in Notre Dame oder auf Hawaii?

Außerdem würde die Liga darüber debattieren, ob Spiele in US- oder nordamerikanischen Städten ohne NFL-Klub abgehalten werden sollten. Hier nennt "CBS" als Beispiele die College-Traditionsorte Notre Dame und Alabama ebenso wie Hawaii oder Städte in Kanada.

Von derlei Expansionen verspricht sich die NFL höhere Einnahmen, schließlich würden neue Märkte in den Fokus rücken. Mit den zusätzlichen International Games erhoffen sich die Klub-Besitzer dem Bericht zufolge mindestens eine Milliarde US-Dollar pro Saison zusätzlich.

 

NFL-Kader sollen vergrößert werden

Zu leiden hätten darunter die Spieler, die deutlich weitere Reisen unternehmen müssten, um ihrem Job nachzugehen. Ihnen soll jedoch auf anderen Wegen entgegengekommen werden: So winkt eine Ausweitung der Kader, die aktuell 53 Profis umfassen. Zudem soll die Grenze an absolvierten Saisons, ab der eine Rente ausgezahlt wird, herabgesenkt werden.

Ein weiteres Schmankerl soll junge und ärmere Fans an die Liga binden. So werde laut "CBS" darüber nachgedacht, die 32 Teams Testspiele untereinander absolvieren zu lassen, zu denen es freien Eintritt gibt.

Obwohl der schwierigste Part der Verhandlungen noch bevorsteht, wachsen dem Bericht zufolge die Hoffnungen auf eine Einigung zwischen Klub-Bossen und der Spielerseite zu Beginn des Jahres 2020.

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