Sam Darnold. - Bildquelle: imago/ZUMA PressSam Darnold. © imago/ZUMA Press

München – Adam Gase steht bei den New York Jets bereits seit längerer Zeit in der Kritik. Einer der zahlreichen Vorwürfe: Die mangelnde Entwicklung von Quarterback Sam Darnold. 

Der Erstrundenpick von 2018 hat auch in dieser Saison noch nicht zeigen können, dass er der Franchise-Quarterback sein soll. Was auch an der generell schwierigen Situation der Franchise liegt, die aktuell in der NFL bei einer 0:11-Bilanz steht.

 

In sieben Spielen kommt er auf 1242 Passing Yards, drei Touchdown-Pässen und acht (!) Interceptions. Sein Rating: unterirdische 64. Er bringt nur 58,7 Prozent seiner Würfe zum eigenen Mann.

"Bin hergekommen, um ihm zu helfen"

Gase übt nun offen Selbstkritik, denn eine Hoffnung bei seiner Verpflichtung war, dass er Darnold auf ein neues Level bringen kann.

"Ich bin hergekommen, um ihm zu helfen, seine Karriere weiterzuentwickeln, und das haben wir nicht geschafft. Deshalb sind diese Spiele so wichtig, damit er weiter wachsen kann", sagte Gase. Und stellt klar: "Ich habe nicht gut genug gearbeitet." 

Den Schuh komplett anziehen will sich der umstrittene Coach aber auch nicht. Natürlich hängt die Leistung eines Spielmachers auch an den Mitspielern. So ließ die O-Line zum Beispiel bislang 22 Sacks zu, ein Schnitt von 3,1 pro Spiel.

Kritik an den Mitspielern

"Gleichzeitig ist das, was an der Quarterback-Position frustrierend ist, dass man zehn andere Leute braucht, die ihren Job machen müssen", sagte Gase. "Wenn er einen dieser wirklich guten Bälle wirft und er fallen gelassen wird, ist das frustrierend." 

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