Nach der Niederlage gegen die Patriots übt Quarterback Aaron Rodgers Kritik ... - Bildquelle: 2018 Getty ImagesNach der Niederlage gegen die Patriots übt Quarterback Aaron Rodgers Kritik an der Leistung seines Teams. © 2018 Getty Images

Foxborough - Nein, zufrieden war Aaron Rodgers nicht. Die Miene finster, die schwarze Mütze tief ins Gesicht gezogen. Zum Lachen war dem Quarterback auf der Pressekonferenz nach der 17:31-Niederlage gegen die New England Patriots nicht zumute. 

Ganz im Gegenteil. Rodgers war sauer nach dem Spiel und äußerte das auch. Sauer auf sich selbst und auch auf das Team, dessen Leistung er deutlich kritisierte. Die Kritik zielte unter anderem auf Mentalität und Timing ab.

"Wir setzen nicht alle Hebel in Bewegung. Wir schaden uns selbst mit Plays, in denen wir Yards verlieren. Würfe kommen nicht an, wir bekommen Turnovers zur falschen Zeit. Wir sind zu oft nicht auf einer Wellenlänge. Egal, ob ich schlecht werfe oder wir nicht an der Stelle sind, wo wir sein sollten, das alles passiert zur ungünstigsten Zeit", führte er aus. "Als wir unsere beste Leistung zeigen musste, konnte wir sie nicht abrufen." 

Rodgers trifft den Nerv: Auswärts gewinnen!

Und er fügte an: "Wir müssen lernen, wie man auswärts gewinnt". Damit traf der 34-Jährige auf einen Nerv. Alle vier Auswärtsspiele in dieser Saison verloren die Packers: gegen die Redskins, die Lions, die Rams und nun gegen die Patriots. 

Der Quarterback und Leader des Teams übte auch Selbstkritik. "Vom dritten in das vierte Viertel hatten wir das Momentum. Dann hatten wir den unglücklichen Fumble und ich habe einige Möglichkeiten im vierten Viertel nicht genutzt." Rodgers blieb schließlich nur das Lob an die New England Patriots. "Sie haben sich sehr gut angepasst. Wenn bei uns etwas lief, haben sie sich darauf eingestellt."

Wut statt Motivation - nicht zum ersten Mal

 

Wut statt Motivation. Der Packers-Star versuchte gar nicht erst, in der Niederlage etwas positives zu sehen. Und Rodgers übte nicht zum ersten Mal in dieser Saison herbe Kritik. Schon nach der Partie gegen die Buffalo Bills fand er deutliche - und schließlich viel zitierte Worte. 

Obwohl die Green Bay Packers damals, Ende September, deutlich mit 22:0 siegten, war er gar nicht zufrieden - vor allem mit seiner Offensive. 

"Unsere Defensive war auf dem Level des Championship Games, aber unsere Offensive war nicht die eines Playoff-Teams", sagte er Ende September. "Bei aller Vorstellungskraft, das war nicht gut. Wir müssen Wege finden, unsere Spielmacher in Position zu bringen, um mehr Chancen zu schaffen." 

Preseason: Rodgers kritisiert Wide Receiver

 

Schon vor Saisonbeginn führte sich Rodgers fast ein wenig wie ein Mitspielerschreck auf, abzielend auf die Rookies. Vor dem Preseason-Game gegen die Tennessee Titans waren die Wide Receiver sein Ziel, inklusive Equanimeous St. Brown. 

"Das war eine unserer schlechtesten Cards Sessions überhaupt, ich weiß nicht, wie man es vereinfachen kann. Sie müssen doch nur ablesen, wie der Spielzug aussehen soll. Und anstrengend war es auch nicht."

Lediglich DeAngelo Yancey, Geronimo Allison und Jake Kumerow nahm er heraus. Alle anderen seien "piss poor", also hundsmiserabel, gewesen. 

Rodgers als Kritiker - in der bisherigen Saison führte das Konzept sein Team nicht zum Erfolg. Die Bilanz liegt bei drei Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen. 

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