Aaron Rodgers - Bildquelle: gettyAaron Rodgers © getty

München/Green Bay – In die ganzen Diskussionen um seinen Charakter hat Aaron Rodgers ein Statement gesetzt. Mit dem zeigt er, dass er zumindest als Sportler über jeden Zweifel erhaben sein dürfte. 

Denn der Quarterback-Superstar spielte 2018 mit einem gebrochenen Schienbeinkopf. Das verriet Rodgers am Dienstag im "ESPN Wisconsin Radio". Außerdem laborierte er an einem verletzten Innenband in seinem Knie.

Und das die ganze Saison über. Die Blessuren zog sich der 35-Jährige im ersten Saisonspiel gegen die Chicago Bears zu. 

Defensive Lineman Roy Robertson-Harris hatte Rodgers gesackt, der sich dabei das Knie verdrehte. Die Probleme hatte er anschließend bis zum Saisonende, immer wieder war es fraglich, ob er rechtzeitig fit werden würde. Exakte Details zu der Verletzung wurden aber nie öffentlich. 

"Sehr schmerzhaft"

"Es war sehr schmerzhaft. Nach dem ersten Viertel der Saison war ich das ganze Jahr über nicht wirklich bei 100 Prozent", sagte er. Aber: Da er die verletzten Stellen bei seinen normalen Bewegungsabläufen nicht so sehr belasten musste, ging es irgendwie weiter. "Aber es gab definitiv natürliche Bewegungen und Dinge, die es beeinträchtigt haben", sagte er.

Deshalb war er bis zu einem gewissen Grad in seiner Mobilität eingeschränkt, auch bei bestimmten Bewegungen oder Würfen machte sich die Verletzung bemerkbar. Was eine für seine Verhältnisse eher durchwachsene Saison anschaulich erklärt.

Bitter: Das Innenband war schon fast verheilt, als die Blessur Anfang Oktober beim 23:31 gegen die Detroit Lions nach einem Hit von Linebacker Christian Jones wieder aufbrach. 

Enttäuschendes Ende

"Ich bin stolz darauf, dass ich 16 Spiele als Starter absolviert habe. Es ist enttäuschend, wie es endete", meinte Rodgers, der mit seinen Packers nach einer 6-9-1-Bilanz erneut die Playoffs verpasste. 

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