Will offenbar eine Gehaltserhöhung in Green Bay anstreben: Aaron Rodgers. - Bildquelle: gettyWill offenbar eine Gehaltserhöhung in Green Bay anstreben: Aaron Rodgers. © getty

München - Nach der 26:31-Pleite im NFC Championship Game gegen die Tampa Bay Buccaneers äußerte sich Aaron Rodgers kryptisch über seine Zukunft. Zwar gilt der Verbleib des Franchise-Quarterback der Green Bay Packers in der Saison 2021 als sehr wahrscheinlich, doch der Klub hat sich seinerseits bereits für die Zukunft abgesichert.

Rodgers will offenbar eine Vertragsanpassung

Wie "NBC" nun berichtet, strebt der 37-Jährige eine Verlängerung beziehungsweise eine Anpassung seines bestehenden Vertrages in Green Bay an. Einer internen Quelle zufolge hätten die öffentlichen Aussagen von Rodgers nach der Partie ebenfalls in diese Richtung abgezielt.

Im Moment ist der Signal-Caller bis nach der Saison 2023 an die Packers gebunden. Da er sich jedoch in den späteren Jahren seines Vertrages befindet, hält sich sein Gehalt in naher Zukunft in - für einen Spieler seiner Klasse - überschaubaren Grenzen. In der kommenden Saison schulden ihm die Packers 23,2 Millionen US-Dollar, während er 2022 und 2023 jeweils 25,5 Millionen US-Dollar erhält. 

Obwohl der neunmalige Pro Bowler als heißer MVP-Anwärter in dieser Saison gilt, steht er damit in der kommenden Spielzeit gehaltstechnisch hinter Spielern wie Jimmy Garoppolo von den San Francisco 49ers (24,8 Millionen US-Dollar) oder Jared Goff (27,8 Millionen US-Dollar) von den Los Angeles Rams.

Verhandlungen als Fingerzeig für die Zukunft

Bei den Verhandlungen über einen neuen Vertrag würde Rodgers' generelle Zukunft bei den Packers auf dem Spiel stehen. Einigen sich die Parteien, wird der Quarterback in Green Bay auch in den kommenden Jahren "Aaron Rodgers" heißen. 

Scheitern jedoch die Verhandlungen, etwa falls die Packers mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung zögern, dürften die Tage von Rodgers bei der Franchise aus Wisconsin früher oder später relativ sicher gezählt sein. So oder so: Rodgers wird mit seiner Anfrage eine klare Antwort bezüglich seines Werts für das Team erhalten.

Die lieferte Mark Murphy im Grunde bereits. Im Radiosender "WNFL" sagte der Packers-CEO: "Wir sind keine Idioten. Aaron Rodgers wird zurückkehren. Er ist unser Anführer." Noch Fragen?

 

 

Fakt ist aber auch: Die Packers stoßen mit ihrem Cap Space in der Saison 2021 bereits jetzt an ihre Grenzen, obwohl einige Leistungsträger ohne gültiges Arbeitspapier dastehen. Durch eine Vertragsanpassung von Rodgers könnten sich die Packers zumindest in der kommenden Saison etwas Luft verschaffen, da sie das aktuelle Gehalt dann umstrukturieren dürften. 

In den Jahren darauf würden sich die Packers mit einem neuen Rodgers-Vertrag dann wieder mehr belasten. Zudem haben sie mit Jordan Love bereits den potenziellen Nachfolger von Rodgers im Draft ausgewählt. Die Packers stehen zweifellos vor einer schweren und zukunftsweisenden Entscheidung. 

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