Aaron Rodgers plant offenbar trotz der zwischenzeitlichen Streitereien, doch... - Bildquelle: imago images/Icon SMIAaron Rodgers plant offenbar trotz der zwischenzeitlichen Streitereien, doch bei den Green Bay Packers zu bleiben © imago images/Icon SMI

Green Bay/München - Im Streit zwischen den Green Bay Packers und ihrem Quarterback Aaron Rodgers bahnt sich eine Einigung an.

Laut Ian Rapoport von "NFL Network" hat der 37-Jährige im privaten Kreis verraten, dass er plant, die bevorstehende Saison weiterhin für die Packers zu spielen.

Auch Brian Gutekunst, der General Manager der Green Bay Packers, hatte kürzlich betont, er sei "hoffnungsvoll", dass es einen positiven Ausgang geben würde. 

Dazu passt eine Meldung von Adam Schefter von "ESPN". Die Packers sollen Zugeständnisse anbieten und kurz vor einer Vereinbarung stehen, die Rodgers zumindest für die Saison 2021 nach Green Bay zurückbringen würde. 

Demzufolge würde das letzte Vertragsjahr, jenes für die Saison 2023, für ungültig erklärt werden. Nach der Saison 2021 wären die Packers zudem offen für Trades.

Zudem wird sein Vertrag für 2021 so angepasst, dass die Packers mehr finanziellen Spielraum haben und Rodgers trotzdem keine Einkommensverluste hat.

Rodgers soll Mega-Vertrag abgelehnt haben

Rodgers wurde vergangene Saison zum MVP gewählt. In der Offseason waren Gerüchte aufgekommen, der Star wolle Green Bay verlassen. Rodgers selbst hatte sich immer nur nebulös geäußert. Allerdings kritisierte er den "Charakter" und die "Kultur" innerhalb der Franchise.

Gegenüber "ESPN" sagte Rodgers, seine Unzufriedenheit würde nicht aus sportlichen Entscheidungen der Franchise resultieren: "Es geht eher um die Philosophie und vielleicht darum, dass vergessen wird, dass es die Menschen sind, die das hier alles am Laufen halten."

Packers-Geschäftsführer Mark Murphy hatte Rodgers zwischenzeitlich als einen "komplizierten Typen" bezeichnet. Dies dürfte das Verhältnis zwischen Team und Spieler weiter verschlechtert haben. Ein neues Vertragsangebot von Green Bay, welches ihn zum bestbezahlten Quarterback der NFL gemacht hätte, soll er zwischenzeitlich abgelehnt haben.   

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