Aaron Rodgers: Stabilität mit seinem Quarterback-Coach. - Bildquelle: 2018 Getty ImagesAaron Rodgers: Stabilität mit seinem Quarterback-Coach. © 2018 Getty Images

München – Aaron Rodgers bekommt erstmals in seiner NFL-Karriere einen neuen Head Coach. Mit Neuling Matt LaFleur wird sich automatisch einiges verändern, unter anderem auch der Offensive Coordinator (Nathaniel Hackett) sowie das Playbook. Rodgers darf dann gerne ein wenig aus seiner Komfortzone herauskommen, so die Hoffnung bei den Green Bay Packers. 

Denn klar: Mit der Entlassung von Mike McCarthy in der vergangenen Saison ging wie üblich das schwächste Glied in der Kette, ein überzeugendes Jahr spielte auch Rodgers nicht, die Packers verpassten die Playoffs (6-9-1) deutlich.

Hinzu kamen Fragen nach der Rolle des Quarterback-Superstars. Spekulationen machten die Runde, der 35-Jährige habe eine wichtige Rolle bei der Entlassung nach fast 13 Jahren gespielt und McCarthy fallen gelassen, dazu Calls nach eigenem Gusto verändert. Ist Rodgers überhaupt trainierbar? Oder will er das Kommando haben? Auch diese Fragen wurden gestellt.

Die Packers haben für eine gewisse Stabilität Luke Getsy als Quarterback-Coach zurückgeholt. Er war 2014 und 2015 Quality-Control Coach und 2016 und 2017 jeweils Receivers Coach, 2018 verbrachte er als Offensive Coordinator und Receivers Coach am Mississippi State. Rodgers hat eine hohe Meinung vom gleichaltrigen Getsy, bezeichnete ihn in der ersten gemeinsamen Zeit als "stillen Helden" von Green Bay.

"Haben eine Menge zu tun"

"Wir haben eine Menge zu tun, wenn wir die neue Offense und die neuen Prinzipien installieren. Wir haben viel Arbeit vor uns, dass er in die Offensive tauchen kann und auf dem höchsten Niveau spielen kann", sagte Getsy, der in Akron selbst Quarterback spielte.

Ein Vorteil: Die Arbeit geht durch seine Vergangenheit bei den Packers möglicherwiese etwas schneller, mindestens aber die Eingewöhnung. Mit neuem Head Coach dürfen die Packers die Offseason sowieso bereits am 1. April beenden – zwei Wochen früher als die Teams, die keinen neuen Coach haben. Dann gilt es, die neue Sprache unter LaFleur zu verinnerlichen.

Rodgers trainierbar

Getsy hat keinen Zweifel daran, dass sich Rodgers trainieren lässt: "Absolut, keine Frage. Was auch immer man Coaching nennt – es geht darum, die Message rüberzubringen, konsequent zu sein und die Leute dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Er will das genauso wie alle anderen auch." LaFleur hatte sich mit einigen Wegbegleitern Getsys besprochen, darunter auch Rodgers, und gab dann grünes Licht für die Rückkehr.

Er weiß, dass er als Head Coach und Play Caller natürlich auch seinen Teil dazu beiträgt, dass es mit Rodgers funktioniert. Wie Getsy und Hackett auch. "Er bekommt es von drei Seiten ab. Aber ich muss im Quarterback-Raum sein, so viel ich kann. Die Beziehung zwischen dem Play Caller und dem Quarterback ist absolut kritisch. Also werde ich kein Quarterback-Meeting verpassen", sagte LaFleur.

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