Die Saison 2018 war für die Packers in finanzieller Hinsicht ein Rückschritt... - Bildquelle: Getty ImagesDie Saison 2018 war für die Packers in finanzieller Hinsicht ein Rückschritt. © Getty Images

München/Wisconsin - Die Green Bay Packers haben ihren Finanzreport für die vergangene Saison veröffentlicht. Daraus geht ein massiver Gewinneinbruch hervor. Lediglich 724.000 Dollar Gewinn konnte die Franchise erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Einbruch von 97,9 Prozent. 2018 wurden noch 34,1 Millionen Dollar an Profit erwirtschaftet.

"Aus finanzieller Sicht war es ein einzigartiges Jahr für die Packers", sagte Team-Präsident Mark Murphy am Freitag gegenüber "ESPN". "Wir waren etwas aggressiver als in den letzten Jahren."

Die Gründe für den massiven Gewinneinbruch sind einerseits sportlicher Natur, da die Franchise die zweite Spielzeit in Folge die Playoffs verpasste. Andererseits fallen die gestiegenen Personalkosten deutlich ins Gewicht.

Rodgers-Vertrag hinterlässt Spuren

Verantwortlich für den gestiegenen Personaletat sind der neue Vierjahresvertrag von Quarterback Aaron Rodgers über 134 Millionen Dollar, sowie zahlreiche Verpflichtungen in der Free Agency, wie Outside Linebacker Za'Darius Smith und Safety Adrian Amos. Dadurch stiegen die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr von 420,9 Millionen Dollar auf 477,2 Millionen Dollar.

"Wenn wir es in die Playoffs zurückschaffen und in den Super Bowl kommen, hilft das immer", so Murphy. Mit Blick auf die Zukunft ist die Franchise durch vorausschauende Planung in den vergangenen Jahren allerdings gut aufgestellt.

"Wir haben keinen reichen Besitzer mit großer Brieftasche, also haben wir Rücklagen in Höhe von 400 Millionen Dollar gesichert. Vor drei oder vier Jahren standen wir bei 50 Millionen Dollar. Seitdem ist die Rücklage mit Anlage-Erträgen stetig gewachsen. Außerdem haben wir in der Region erhebliche Investitionen in Immobilien getätigt", erklärte Murphy.

Trotz der starken Gewinneinbußen stellt die Franchise klar, dass die Fans nicht unter dieser Entwicklung leiden sollen: "Wir haben eine Richtlinie bezüglich unserer Dauerkarten-Preise. Wir wollen hier knapp unter dem Ligadurchschnitt liegen. Wir wollen nicht, dass alles auf dem Rücken unserer Dauerkarten-Inhaber ausgetragen wird", stellte der Team-Präsident klar.

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