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München/Santa Clara - Dass das Playoff-Finale im College-Football 2019 eines für die Geschichtsbücher werden würde, stand bereits vorher fest. Sowohl die Clemson Tigers als auch die Alabama Crimson Tide waren mit einer 14-0-Bilanz durch die Saison und die Playoffs gestürmt. Seit 1887 war es keinem Team der Division I mehr geglückt, eine komplette Saison ohne Niederlage abzuschließen.

Freshman übertrumpft Heisman-Trophy-Finalist

Diesen historischen Erfolg sicherte sich im Levi's Stadium schließlich Clemson mit einem überraschend deutlichen 44:16-Sieg über den Titelverteidiger. Die Tigers dürfen sich damit zum zweiten Mal in den vergangenen drei Jahren nationaler College-Champion nennen.

Das Duell der Quarterbacks entschied eindeutig Trevor Lawrence für sich, der überhaupt erst seine erste College-Saison spielt. Als erster Freshman-Quarterback seit 1985 sicherte er sich die Meisterschaft. Und das in herausragender Manier. 347 Passing-Yards und drei Touchdowns standen für ihn am Ende zu Buche.

Sein Gegenüber, Heisman-Trophy-Finalist Tua Tagovailoa hingegen zeigte eine für seine Verhältnisse unterdurschnittliche Leistung. 295 Passing-Yards und zwei Touchdowns standen auch zwei Interceptions gegenüber.

Receiver Justyn Ross sorgt für die Highlights

Besonders die Verbindung von Tigers-Quarterback Lawrence zu seinem Receiver Justyn Ross drückte dem Finale seinen Stempel auf. Ross fing Bälle für 153 Yards und einen Touchdown und sorgte mit spektakulären Catches für Aufsehen.

Darüber hinaus zeigte wieder einmal Clemsons Running Back Travis Etienne, wieso er zum Besten gehört, was der College-Football auf seiner Position gerade zu bieten hat. Zwei Rushing- und einen Receiving-Touchdown steuerte er zum Erfolg bei - seine Saison-Touchdowns 23, 24 und 25.

Mehrere Draft-Kandidaten dabei

Offensiv prägten vor allem die jüngeren Spieler wie Etienne, Ross, Lawrence und Tagovailoa dieses College-Finale. Trotzdem stehen bei beiden Teams Spieler im Kader, die im Draft 2019 hoch gehandelt werden. Darunter fallen beispielsweise die beiden Defensive Tackles Quinnen Williams (Alabama) und Christian Wilkins (Clemson). Beide werden als Erstrundenpicks prognostiziert, Williams sogar als möglicher Nummer-Eins-Pick.

Ebenfalls in der ersten oder frühen zweiten Runde könnten Clemsons Defensive End Clelin Ferrell sowie Alabamas Safety Deionte Thompson gedraftet werden.

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