Jay Gruden will Bruder Jon und die Raiders bei "Hard Knocks" sehen. - Bildquelle: GettyJay Gruden will Bruder Jon und die Raiders bei "Hard Knocks" sehen. © Getty

München - Mal kurz nachdenken, abwägen. Überlegen. Die große Frage der Offseason lautet schließlich: Bei welcher Franchise möchte man als #ranNFL-Süchtiger hinter die Kulissen schauen? 

Wer soll bei der der 13. Ausgabe der "HBO"-Soap "Hard Knocks" der Hauptdarsteller sein?  

Die Liste der Kandidaten, die sich aus diversen Regeln und Vorgaben zusammensetzt, ist inzwischen übersichtlich: Die Detroit Lions, Oakland Raiders, New York Giants, San Francisco 49ers und Washington Redskins kommen theoretisch noch in Frage.

Und eigentlich ist es ja gar keine Frage, wo es besonders interessant wäre, mal durchs Schlüsselloch zu schauen. Findet zumindest Head Coach Jay Gruden, der mit seinen Redskins ja auch in der Verlosung ist.

Hoher Entertainment-Faktor

"Wenn sie clever sind, würden sie nach Oakland gehen", sagte Gruden. Bei den Raiders ist sein älterer Bruder Jon seit 2018 wieder der Head Coach. "Chucky" alleine wäre schon ein Unterhaltungsfaktor, Spaß-Garant.

Doch Jay Gruden weiß: Da ist noch viel mehr: "Im Ernst, was für einen Entertainment-Wert das hätte: Antonio Brown, Jon Gruden, Paul Guenther, Vontaze Burfict ... Incognito. Du musst bescheuert sein, nicht nach Oakland zu gehen", so Gruden.

In der Tat: Receiver-Superstar Brown ist sowohl als Spieler als auch als Persönlichkeit - sagen wir - vielschichtig. Die Kombination mit seinem Ex-Erzfeind Burfict ist ebenso spaßig wie "Bad Boy" Richie Incognito, den die Raiders jüngst erst geholt haben. Nicht zu vergessen Grudens Teambuilding-Maßnahmen wie das bekannte "Familienduell".

Kaum eine Doku-Serie könnte man personell besser aufstellen als mit den Raiders. Es macht den Eindruck, als hätte Gruden bei der Zusammenstellung des Rosters auch einen Blick auf den Glamour- und Entertainment-Faktor gehabt.  

Spieler sind bereit

Brown ist bereit: "Ich bin hier, um die Raiders zu repräsentieren. Was immer dazugehört - ich freue mich darauf."

Auch Raiders-Linebacker Brandon Marshall kann es kaum erwarten. "Das scheint perfekt zu passen. Ich weiß, dass die Coaches die Störungen eigentlich nicht mögen. Ich denke aber, dass wir damit klarkommen", sagte Marshall, und ergänzte: "Und für Unterhaltung sorgen."

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