Trevor Lawrence. - Bildquelle: imago images/ZUMA WireTrevor Lawrence. © imago images/ZUMA Wire

München – Urban Meyer stellt sich vor seinen Quarterback. Denn Trevor Lawrence hat bei den Jacksonville Jaguar einen holprigen Start in die NFL hingelegt.

Der Nummer-1-Pick des diesjährigen Drafts kommt in den zwei verlorenen Spielen bei den Houston Texans und gegen die Denver Broncos auf 450 Yards, vier Touchdowns, aber auch fünf Interceptions. Er brachte bislang nur 50 Prozent seiner Pässe zum eigenen Mann. Sein Quarterback-Rating: 57,1.  

Urban Meyer: "Ich liebe alles an dem Kerl"

"Ich liebe Trevor Lawrence", sagte Head Coach Meyer vor dem dritten Saisonspiel gegen die Arizona Cardinals. "Ich liebe alles an diesem Kerl. Ich weiß, dass Jacksonville das tun wird und auch schon tut." Die Erwartungen an den 21-Jährige sind automatisch groß, auch wenn oft vergessen wird, dass Lawrence bei allen Vorschusslorbeeren noch ein Rookie ist.

Und: Dass junge Quarterbacks in ihren ersten beiden NFL-Spielen noch nicht abliefern, ist nichts Neues, wie die Vergangenheit auch bei großen Quarterbacks gezeigt hat. 

Meyer räumte ein, dass Lawrence mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Aber es liegt nicht immer nur am Quarterback alleine. "Es ist eine Offensive. Ein gemeinsames Merkmal aller großen Quarterbacks ist, dass sie ein großartiges Team um sich herum haben", sagte Meyer, der die Jaguars durch einen Umbruch führt. Und verspricht: "Wir werden das auch haben. Wir sind gerade dabei, das zu entwickeln. Es ist unglaublich, ihn zu coachen. Alles an ihm ist eine Eins plus."

Lawrence weiß, dass sein Start nicht das war, was man sich in Jacksonville erhofft hatte. "Ich muss mir immer wieder vor Augen halten, dass es immer noch dasselbe Spiel ist, das ich seit meiner Kindheit spiele - ein Spiel, in dem ich gut bin", sagte Lawrence bei "Jaguars.com".

Ohne Durchhalteparolen kommt aber auch Lawrence nicht aus. "Ich weiß, dass es für die Leute frustrierend ist, für uns ist es auch frustrierend. Wir wollen gewinnen. Wir sind jeden Tag hier und arbeiten uns den Hintern ab, um besser zu werden", so Lawrence. 

 

Trevor Lawrence macht Mut: "Kommen voran"

Er spüre aber, dass es besser werde, und die Moral sei gut, betonte er: "Wir haben hier eine großartige Kultur und ein gutes Umfeld, und es wird ein bisschen dauern, aber wir kommen voran."

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