München - Auf dem Feld ohne Sieg, abseits des Feldes in den Klatschspalten: Urban Meyer ist derzeit nicht zu beneiden. Der Head Coach der Jaguars versuchte jetzt auf einer Pressekonferenz mühsam, den Fokus Richtung Sport zu lenken.

Er konzentriere sich in seiner Arbeit nun darauf, sein Team auf eine ganz bestimmte Zahl zu pushen: 250.

Meyer verlangt von seinen Stars nicht weniger als 250 Rushing und 250 Passing Yards – und zwar in jedem einzelnen Spiel.

"Wenn man mich fragt, was die offensive Identität der Jaguars ist, sage ich, dass sie körperbetont ist. Wir wollen den Ball nach vorne bringen und dabei ausgeglichen agieren", sagte Meyer. Sein Ziel sei es, in jedem Spiel eine Bilanz von 250/250 [Rushing Yards/Passing Yards] hinzulegen.

"Am Sonntag haben wir 250/200 geschafft", so Meyer weiter.

Das gleiche Ziel hatte Meyer bereits in Ohio

Das 250/250-Ziel des 57-Jährigen stammt noch aus seiner Zeit als College-Trainer. Schon an der Ohio State verlangte er von seiner Offense eine solche Bilanz.

Die Buckeyes schafften es genau 20 mal – häufiger erreichten das in der Zeit zwischen 2012 und 2018 nur drei Teams.

Jetzt in Jacksonville scheint das aber utopisch zu sein. Unter Meyer legten die Jaguars mit fünf Niederlagen einen kompletten Fehlstart hin.

Pro Spiel schafften sie im Durchschnitt 348 Yards – davon 218,6 Passing Yards und 129,4 Rushing Yards.

Insgesamt wirkt Meyers Vorgabe etwas utopisch. Laut des Portals "Pro Football Reference" hat in der bisherigen NFL-Geschichte noch kein Team in einer Spielzeit mehr als ein "250/250"-Spiel geschafft. 

Urban Meyer hat also noch viel Arbeit vor sich…

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