Jets-GM Joe Douglas hat über die Gründe des Darnold-Trades aufgeklärt. - Bildquelle: Imago ImagesJets-GM Joe Douglas hat über die Gründe des Darnold-Trades aufgeklärt. © Imago Images

München/New York - Mit dem Trade von Sam Darnold zu den Carolina Panthers, haben die New York Jets ihre Prioritäten für den NFL Draft (29. April bis 1. Mai live auf ProSieben MAXX und ran.de) gesetzt. 

Wie General Manager Joe Douglas bestätigte, wird die Franchise mit dem zweiten Pick einen neuen Quarterback auswählen. In einer Medienrunde wollte sich der 45-Jährige zwar auf keinen Namen festlegen. Es gilt als offenes Geheimnis, dass die zukünftigen Hoffnungen der Jets wohl auf Zach Wilson ruhen werden. 

Dabei erklärte Douglas, dass vor allem die eigene Draft-Position eine entscheidende Rolle beim Trade von Sam Darnold gespielt hat: "Ich denke, es ist sicher zu sagen, dass wir diese Diskussion nicht führen würden, wenn wir einen späteren Pick gehabt hätten. Wir würden uns völlig wohl dabei fühlen, mit Sam weiterzumachen." 

Jets drücken finanziell des "Reset-Knopf"

Mit dem zweiten Pick im Gepäck sehen die Jets nun aber mehr Potenzial in einem neuen Quarterback, der gleichzeitig auch finanzielle Vorteile mit sich bringt. "Wir haben ein sehr gutes Gefühl, was die Draft-Klasse insgesamt und speziell die Quarterback-Klasse angeht. Dies war eine Gelegenheit, besonders finanziell den Reset-Knopf zu drücken", erklärt Douglas. 

Über die kommenden beiden Jahre hätte Sam Darnold rund 28,7 Millionen US-Dollar kassiert. Der Vertrag für den zweiten Pick im Draft ist auf 35 Millionen US-Dollar über vier Jahre fixiert. Das bietet Douglas mehr Spielraum, um dem neuen Quarterback ein besseres Team an die Seite zu stellen. 

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