Muss warten: Joe Burrow. - Bildquelle: imago images/Icon SMIMuss warten: Joe Burrow. © imago images/Icon SMI

München – Wochenlang stand Joe Burrow im Fokus. Schnappen die Cincinnati Bengals im Draft an erster Stelle zu? Hat er überhaupt Bock auf das Team? Gibt es vielleicht noch eine Überraschung?

Nein, die gab es nicht, der Quarterback spielt 2020 für die Bengals. 

Es ist weiterhin eine spannende Personalie, und wie er sich schlägt sicher eine der interessantesten Fragen der Vorbereitung. Doch es ist ruhig um das Top-Talent geworden, das wie die gesamte NFL wegen des Coronavirus die wohl ungewöhnlichste Offseason der Geschichte erlebt. 

Doch im Hause Burrow steht Football trotzdem an erster Stelle.

Papa Burrow verrät Details

"Wir gehen nicht so viel aus wie sonst und das war sowieso noch nie Joes Ding", verriet jetzt Jimmy Burrow, Joe Burrows Vater. "Er geht sehr selten aus. Er ist tagsüber mit dem Bengals-Trainerstab beschäftigt und wirft ein- oder zweimal pro Woche. Er hat sich zurückgezogen, weil es noch keinen Termin gibt, wann er sich melden muss." 

Statt des üblichen Rookie-Minicamps gibt es mehrmals die Woche Zoom-Meetings mit den Trainern der Bengals, in denen es um die Offense und den Game Plan geht. Noch hofft die NFL, dass die Saison wie geplant im September aufgenommen werden kann, im Juli sollen deshalb auch die Trainingscamps über die Bühne gehen. 

Burrow Senior verrät, dass es für seinen Sohn nicht ganz einfach ist. Klar: Er ist der Nummer-eins-Pick, er will endlich loslegen, sich auf der großen NFL-Bühne zeigen. Das ging bislang nicht einmal im Training. Eine adäquate Eingewöhnung, die ja nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Kabine stattfindet, ist das nicht. Burrow wird ausgebremst.

"Es ist das erste Mal seit mindestens fünf Jahren, dass wir als Familie so viel Zeit hatten. Es war hart für Joe, aber ich bin sicher, wir werden auf diese Tage zurückblicken und sagen, dass dies eine ganz besondere Zeit für uns war." 

Als Trainerkind bereits erprobt

Ein Vorteil in der ungewöhnlichsten Offseason für einen Rookie: Burrow hat bereits ein Gefühl für das Geschäft, für die Sicht eines Trainers, denn das war sein Vater 37 Jahre lang, ehe er 2018 seine Karriere beendete. "Er ist ein Trainerkind, er hat also ein Gefühl dafür. Viele dieser Dinge sind für ihn nicht neu", sagte Offensive Coordinator Brian Callahan. 

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