Jon Gruden will das Thema Antonio Brown hinter sich lassen. - Bildquelle: imago/Icon SMIJon Gruden will das Thema Antonio Brown hinter sich lassen. © imago/Icon SMI

München – Jon Gruden hatte dann doch das letzte Wort. Denn die beste Antwort auf Antonio Brown gaben die Oakland Raiders auf dem Platz.

24:16 gegen die Denver Broncos. Unbeirrt, konzentriert und fokussiert. Dem ganzen Trubel und der unsäglichen Saga um ihren exzentrischen Receiver-Superstar zum Trotz.

 

Was das für den Rest der Saison bedeutet, wird sich freilich erst noch zeigen. In Week 2 gilt es am Sonntag (ab 22.05 Uhr  live auf ProSieben MAXX und ran.de) gegen die Kansas City Chiefs nachzulegen. Patrick Mahomes und Co. dürften dann ein echter Gradmesser werden.

Doch der Sieg gegen die Broncos war ein Anfang, um den unruhigen Wochen ein Ende zu setzen.

Keine Ablenkungen

"Was in den letzten Tagen hier passiert ist, mag für einige eine große Neuigkeit gewesen sein, aber es gab keine Ablenkungen", sagte Gruden, der bei dem Skandal eine erstaunlich gute Figur abgab, nach außen hin bedacht und klug agierte. "Ich denke, man kann sagen, dass unser Team bereit war, loszulegen."

Gruden stellte klar, dass das Thema für ihn abgehakt ist. "Ich werde es nie wieder erwähnen. Dieser Vorfall, wie auch immer sie ihn nennen, hatte nichts mit dem Fokus oder der Vorbereitung unseres Teams zu tun. Das ist es. Ende der Geschichte."

Gruden tat zumindest so, als könnte er immer noch nicht glauben, dass die unendliche Geschichte die Offseason so bestimmt hat. "So viel die Leute darüber reden, mein Gott. Kommt drüber hinweg, Mann. Es ist aus. Wir waren in der Preseason ohne ihn gut. Ohne ihn geht es uns gut. Und wir wünschen ihm alles Gute."

Viel Glück für die Patriots

Und dann gab es noch einen kleinen Gruß an Browns neues Team, die New England Patriots: "Wir haben es ausprobiert. Jetzt sind die Patriots an der Reihe. Viel Glück. Ich kann mich darum nicht mehr kümmern."

Die Patriots haben bereits übernommen, den Deal offiziell verkündet und den Neuling aufgenommen. Das erste Training soll am Mittwoch steigen, "wir nehmen es Tag für Tag", sagte Head Coach Bill Belichick: "Und dann schauen wir, wie es läuft."

Tom Brady hat seinen neuen Receiver bereits getroffen. "Er ist ein sehr smarter Football-Spieler, der weiß, wie er das Spiel zu spielen hat. Er war bislang ein extrem produktiver Spieler."

 

Die Zeit ist kurz bis zum zweiten Spiel am Sonntag bei den Miami Dolphins. Und Zeit ist im Verhältnis zwischen einem Quarterback und einem Wide Receiver essentiell.

"Je besser man sich kennt, desto besser weiß man, was der andere denkt, desto schneller kann das gegenseitige Vertrauen gestärkt werden, wenn man auf dem Feld ist", so Brady, der mit Brown diesen Prozess nun etwas beschleunigen muss.

Denn: "Die Uhr tickt. Das ist nicht die Offseason. Hier geht es um echte Spiele, auf die es ankommt." 

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