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München - Julio Jones wurde von der halben Liga gejagt, nun ist er via Trade bei den Tennessee Titans untergekommen. Auch die Los Angeles Rams waren wohl im Rennen um Jones dabei, entschlossen sich aber frühzeitig, das Handtuch zu werfen. Ihr Star-Cornerbacks Jalen Ramsey hat dafür wenig Verständnis.

Kurz nachdem die Rahmendaten des Trades von Jones zu den Titans bekannt wurden, äußerte sich Ramsey kritisch auf seinem Twitterkanal: "Das ist alles, was es brauchte um ein Generationen-Talent wie Julio (Jones) zu holen und wir sind raus?", fragte der aufgebrachte Cornerback.

 

"Wären unaufhaltsam gewesen"

Tennessee tradete im Gegenzug für Jones und einen Sechstrundenpick 2023 lediglich einen Zweitrundenpick 2022 und einen Viertrundenpick 2024 nach Atlanta. Ramsey wütete weiter: Mit der Verpflichtung von Jones wären die Rams "mit all diesen Waffen unaufhaltsam gewesen."

Abschreckend hohes Gehalt

Dass die Los Angeles Rams letzten Endes eine Verpflichtung von Julio Jones nicht in Betracht gezogen haben, dürfe am hohen Gehalt gelegen haben. Jones verdient über die kommenden drei Jahre rund 38 Millionen US-Dollar.

Anderen Teams wie die Patriots oder Seahawks wurde ebenfalls Interesse an Jones nachgesagt, doch wie die Rams zogen auch sie sich frühzeitig zurück.

Zu viele Großverdiener

Dass die Rams bei Jones nicht zugeschlagen haben, dürfte zum Teil auch an Jalen Ramsey selbst liegen. Laut "Spotrac" gehört der Cornerback mit durchschnittlich 20 Millionen US-Dollar pro Jahr neben Aaron Donald und Matthew Stafford zu einem der Topverdiener bei den Rams.

Mit Julio Jones einen weiteren Großverdiener zu verpflichten, hätte für die Rams ein großes finanzielles Risiko dargestellt, das man nicht eingehen wollte.

Simeon Schönbach

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