Kurswechsel: Roger Goodell - Bildquelle: GETTY AFPSIDMADDIE MEYERKurswechsel: Roger Goodell © GETTY AFPSIDMADDIE MEYER

Köln - Die Football-Profiliga NFL lässt Worten Taten folgen und spendet in den kommenden zehn Jahren 250 Millionen Dollar für den Kampf gegen Rassismus und Ungerechtigkeit, der Afroamerikaner in den USA ausgesetzt sind.

Das gab die Liga laut NFL-Kolumnistin Judy Battista am Donnerstag bekannt.

 

In der Vorwoche hatte eine Gruppe von afroamerikanischen NFL-Profis in einem Video Handlungen von der Liga verlangt. Daraufhin reagierte Commissioner Roger Goodell, der normal für seinen harten Kurs gegen politische Demonstranten bekannt ist, und bezeichnete den bisherigen Umgang der Liga mit den Spielerprotesten gegen Rassismus und Polizeigewalt als falsch.

"Haben nicht zugehört"

"Wir haben unseren Spielern nicht zugehört und haben sie nicht ermutigt, sich zu äußern und friedlich zu protestieren", sagte Goodell. Unter anderem war es in der NFL Profis untersagt, auf dem Feld beim Abspielen der Nationalhymne zu knien. Quarterback Colin Kaepernick hatte damit angefangen und war deshalb unter anderem von US-Präsident Donald Trump angegriffen worden.

Angeblich ist die NFL inzwischen sogar bereit, mit Kaepernick zusammenzuarbeiten und Initiativen für soziale Gerechtigkeit zu unterstützen.

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