Würde seine Genesung gerne beschleunigen: Patrick Mahomes - Bildquelle: imago images / ZUMA PressWürde seine Genesung gerne beschleunigen: Patrick Mahomes © imago images / ZUMA Press

München/Kansas - Der Schock bei den Kansas City Chiefs war groß, als sich Quarterback Patrick Mahomes am siebten Spieltag gegen die Denver Broncos die Kniescheibe ausrenkte. Nach dem Spiel gab es aber schnell Entwarnung. Der amtierende MVP konnte bereits wenige Tage später wieder ins Training einsteigen, wenn auch in eingeschränkter Form.

Das Spiel gegen die Green Bay Packers am Wochenende kam für den 24-Jährigen allerdings noch zu früh. Mahomes hatte nach der Partie erklärt, er hätte spielen können, wenn es eine Playoff-Partie gewesen wäre - nur zehn Tage nach der Verletzung, bei der ursprünglich vier bis sechs Wochen an Ausfallzeit prognostiziert wurden.

Reid muss Mahomes einbremsen

Head Coach Andy Reid betonte am Dienstag, dass die Franchise nichts überstürzen werde, auch wenn Mahomes selbst auf seine Rückkehr dränge und am liebsten diese Woche bereits starten würde:

"Ich überlasse das, soweit es geht den Ärzten und Athletiktrainer Rick (Burkholder, Anm. d. Red.) und deren Einschätzungen. Danach schaue ich auf Pat's Kommunikation mit ihnen. Kann er die Dinge tun, die es braucht, um zu spielen", so Reid gegenüber "kansascity.com".

Und führte weiter aus: "Dann frage ich immer, wie er sich fühlst. Wenn ich ihn das frage, antwortet er mir normalerweise auch und ich würde das in die Bewertung mit einfließen lassen. Aber das ist die Aufgabe der Ärzte."

Mahomes Rückkehr in Woche 10 geplant

Der amtierende MVP soll in dieser Woche wieder in gesteigertem Maße trainieren, am kommenden Wochenende gegen die Minnesota Vikings aber nochmals auf der Bank Platz nehmen. In Woche 10 gegen die Tennessee Titans soll dann das Comeback erfolgen. Ursprünglich war sogar erst das Spiel in Woche 11 gegen die Los Angeles Chargers für die Rückkehr geplant.

Die Leistungen von Backup Matt Moore gegen die Packers konnten die Verantwortlichen in Kansas City zumindest beruhigen. Der 35-Jährige wusste auf Anhieb zu überzeugen und brachte 24 seiner 36 Pässe für 267 Passing Yards und zwei Touchdowns an den Mann.

Ein Lob für die vorbildliche Arbeitseinstellung seines Playmakers konnte sich Reid aber nicht verkneifen: "Ist es nicht genau das, was man an ihm liebst? Er hat mir gesagt, dass er wieder aufs Feld will, als er sich im Spiel in Denver verletzt hat. So ist er einfach."

Daniel Kugler

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