München - Seit dem Ende der vergangenen Saison, die einen neuen Negativ-Rekord an Gehirnerschütterungen aufstellte, arbeitet die NFL an Regeländerungen, um das Verletzungsrisiko zu verringern. Besonders im Fokus steht der Kickoff.

Abschaffung ist vom Tisch

Da beim Kickoff-Return beide Mannschaften mit höchstem Tempo aufeinanderstoßen, sind die Tackles besonders gefährlich und führen schneller zu Kopfverletzungen. Dem soll nun Abhilfe geschafft werden.

Abgeschafft wird der Kickoff in der kommenden Saison zwar noch nicht. Wie nun allerdings durchsickerte, könnte es einige feine Regeländerungen geben, die die Teams zu taktischen Umstellungen zwingen würden.

 

"Wedge-Blocks" besonders gefährlich

Wie "NFL.com" berichtet, hat sich ein Kommitee aus Besitzern, Head-Coaches, Medizinern und Spielern intensiv mit der Kickoff-Thematik auseinandergesetzt und wird den Teams seine Vorschläge bis Montag zur Prüfung zusenden. Beim Spring-League-Meeting Ende Mai werden die Franchise-Besitzer dann über die möglichen Regeländerungen abstimmen.

Laut Kolumnist Judy Battista soll dem Return-Team in Zukunft nicht mehr erlaubt sein, dem Returner den Weg durch zwei sich gegenseitig festhaltende Blocker freizuräumen. Die sogenannten "Wedge-Blocks" sind eine der häufigsten Ursachen für Gehirnerschütterungen.

Die Hoffnung des Kommitees ist es, dass Kickoffs zukünftig dem Punt ähnlicher werden. Deshalb könnte das Kicking-Team ab der kommenden Saison keinen Anlauf mehr nehmen dürfen, sondern müsste aus dem Stand starten. Diese Änderung soll die enormen Geschwindigkeiten, mit der beide Mannschaften aufeinanderprallen, verringern.

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