Lamar Jackson war im Spiel gegen die Seattle Seahawks vor allem auch läuferi... - Bildquelle: imago images/ZUMA PressLamar Jackson war im Spiel gegen die Seattle Seahawks vor allem auch läuferisch nicht zu stoppen © imago images/ZUMA Press

München - Die Baltimore Ravens setzten im Kampf um die Playoffs ein Ausrufezeichen und bezwangen die Seattle Sehawks. Bei den Chargers hingegen hält die Niederlagenserie an. 

Baltimore Ravens at Seattle Seahawks 30:16

Die Baltimore Ravens feierten gegen die Seattle Seahawks den dritten Sieg in Folge und stehen nun bei einer Bilanz von 5-2. Der Schlüsselfaktor war Ravens-Quarterback Lamar Jackson – zwar nicht unbedingt als Werfer mit seinen 143-Passing-Yards, dafür aber als Läufer. Der 22-Jährige verbuchte 116 Rushing-Yards und einen Touchdown.

Auch die Defense war ein wichtiger Faktor und feierte zwei Touchdowns. Im zweiten Viertel fing Marcus Peters einen schwachen Pass von Russell Wilson ab und trug den Ball in die Endzone. Als im letzten Viertel auch noch Wide Receiver D.K. Metcalf den Ball fumbelte und Marlon Humphrey diesen aufnahm und zum Touchdown trug, war das Spiel praktisch entschieden.

Insgesamt erwies sich Wilson als ungewohnt fehleranfällig und brachte nur 20 seiner 41 Pässe an den Mann. Lediglich das eine oder andere Big Play sorgte dafür, dass sich seine Statistik mit 241 Passing-Yards ordentlich liest.

 

Los Angeles Chargers at Tennessee Titans 20:23

Ryan Tannehill konnte in seinem ersten Spiel als Starting-Quarterback der Tennessee Titans überzeugen und führte seine Mannschaft zum dritten Saisonsieg. Der Spielmacher brachte 23 seiner 29 Pässe für 312 Yards an den Mann und warf zwei Touchdown-Pässe bei lediglich einer Interception. Auch Running Back Derrick Henry war mit insgesamt 108 Yards Raumgewinn ein wichtiger Faktor.

Dabei war der Sieg für die Los Angeles Chargers zum Greifen nahe. 19 Sekunden vor Spielende waren sie lediglich einen Yard von der Endzone entfernt. Dann unterlief Melvin Gordon allerdings der spielentscheidende Fumble.

Chargers-Quarterback Philip Rivers lieferte mit 329 Passing-Yards, zwei Touchdown-Pässen und einer Interception ein insgesamt gutes Spiel ab. Dennoch konnte er die dritte Niederlage in Folge nicht abwenden.

 

New Orleans Saints at Chicago Bears 36:25

Die New Orleans Saints feierten in Chicago ihren sechsten Sieg im siebten Spiel. Backup-Quarterback Teddy Bridgewater vertrat Drew Brees erneut ordentlich, warf für 281 Yards sowie zwei Touchdowns und blieb ohne Interception. Auch das Laufspiel funktionierte: Latavius Murray kam auf 119 Rushing-Yards und zwei Touchdowns.

Die Chicago Bears setzten in der Offensive voll auf ihr Passspiel. Quarterback Mitchell Trubisky, der nach überstandener Verletzung wieder als Starting-Quarterback auflief, brachte 34 seiner 54 Passversuche für 251 Yards und zwei Touchdowns an den Mann. Das Laufspiel hingegen war bei mickrigen 17 Yards überhaupt nicht präsent. Die Bears ließen im letzten Viertel mit zwei Touchdowns und einem gelungenen Onside Kick noch einmal einen Hauch Spannung aufkommen. Chicago steht nun bei einer ausgeglichen Bilanz mit drei Siegen und drei Niederlagen.

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