München/Kansas City - In genau zwei Wochen, am 15. Juli, läuft die Frist für die NFL-Teams aus, die mit dem Franchise Tag belegten Spieler langfristig zu binden. Danach sind nur noch Einjahresverträge erlaubt.

Bei den Kansas City Chiefs und ihrem getagten Akteur sieht es allerdings so gar nicht nach einer schnellen Einigung aus.

Chris Jones verlangt mehr Geld, dem Defensive Tackle genügen die 16,1 Millionen Dollar, die er 2020 mit dem Franchise Tag verdienen würde, nicht.

"Le'Veon Bell hat mir davon erzählt"

Der 25-Jährige sehe sich in einer Gehaltsklasse über 20 Millionen, wie NFL-Insider Mike Garafolo verriet. Sollte der Super-Bowl-Champion nicht bereit sein, so viel zu bezahlen, wolle Jones eben streiken - ganz nach dem Vorbild eines anderen NFL-Stars.

"Oder ich werde nicht spielen. Le'Veon Bell hat mir davon erzählt", schrieb Jones unter einen entsprechenden Tweet Garafolos.

Der Running Back der New York Jets verpasste freiwillig die komplette Saison 2018 für die Pittsburgh Steelers, weil er seiner Meinung nach zu wenig verdiente.

Jones möchte in die Preisklasse von Donald und Buckner

Jones kam in den vergangenen beiden Spielzeiten auf 24,5 Sacks. Er kann quasi auf allen Positionen der D-Line eingesetzt werden. Der 25-Jährige hat also durchaus Argumente für einen besser dotierten Vertrag.

Im Moment kassieren nur zwei Defensive Tackles mehr als 20 Millionen im Jahr: Aaron Donald von den Los Angeles Rams und der kürzlich zu den Indianapolis Colts gewechselte DeForest Buckner.

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