Head Coach Adam Gase räumte mit den Gerüchten um Le'veon Bell im Zuge der En... - Bildquelle: imago / GettyHead Coach Adam Gase räumte mit den Gerüchten um Le'veon Bell im Zuge der Entlassung von GM Mike Maccagnan auf. © imago / Getty

München/New York – Die New York Jets haben vor kurzem für einen echten Paukenschlag in der Offseason gesorgt, als die Franchise extrem überraschend General Manager Mike Maccagnan entließ. Ein extrem ungewöhnlicher Zeitpunkt für eine Entlassung, hatte doch Maccagnan nicht nur den Draft der Jets federführend mitbegleitet, sondern sich zusätzlich zuvor auch ordentlich auf dem Free-Agency-Markt ausgetobt.

Und dabei vor allem extrem viel Geld in die Hand genommen. Zum einen holte Maccagnan Star-Running-Back Le’Veon Bell nach New York, gab ihm einen Vierjahresvertrag über 52.5 Millionen Dollar. Zum anderen verpflichtete er auch Linebacker C.J. Mosley und machte ihn mit 85 Millionen Dollar über fünf Jahre zum bestbezahlten Profi auf seiner Position.

 

Zerwürfnis zwischen Maccagnan und Gase

Nach seiner Entlassung wurden die Stimmen immer lauter, dass genau diese beiden Verpflichtungen der Grund gewesen sein sollen. Besonders Head Coach Adam Gase – der übrigens aktuell kommissarisch das Amt des GM übernommen hat – soll mit den hohen Ausgaben für die Verpflichtungen überhaupt nicht einverstanden gewesen sein.

Dadurch, dass Gase als Interims-GM nun aktuell die Geschicke leiten soll, wurde ebenfalls spekuliert, ob vor allem Le’Veon Bell vielleicht sogar noch ein Trade-Kandidat sein könnte. Gase hat sich nun erstmals seit der Entlassung von Maccagnan zu den ganzen Gerüchten zu Wort gemeldet – und lässt alles ganz rosig aussehen.

 

Gase widerspricht Gerüchten

Angesprochen auf die Trade-Gerüchte um Bell sagte Gase: "Das ist lächerlich. Das ist das erste Mal, dass ich davon etwas höre." Die Trade-Geschichte ist damit schnell vom Tisch.

Bleibt also noch der angebliche Stress zwischen Gase und Maccagnan, da der Ex-GM zu viel für neue Spieler bezahlt haben soll. "Hier wird vieles falsch ausgelegt. Le’Veon Bell ist ein großartiger Spieler. Er ist ein guter Mensch", sagte Gase über seinen Running Back und zweifelt nicht daran, dass Bell sein Geld wert ist: "Jeder von euch kann Verträge solange kritisieren, wie er will, aber er ist hier. Und ich freue mich darüber, dass er hier ist. Ich glaube, dass sowohl die anderen Spieler, als auch die Coaches sich darüber freuen, dass er hier ist."

Bei den Jets herrscht Harmonie

Und Gase hatte noch lange nicht genug von der Lobhudelei über den Ex-Steeler. "Wenn du die Chance hast, einen überragenden Spieler zu trainieren, jemanden, der in der Liga Sachen geschafft hat, die noch keiner vor ihm geschafft hat, dann freut man sich natürlich über diese Gelegenheit", schwärmt Gase und hat auch eine ganz prägnante und vor allem kurze Antwort auf mögliche Trade-Anfragen: "No."

Die von Gase mehr als nur deutlich gemachte Harmonie zwischen ihm und seinem neuen Star bestätigte Bell sogleich auf Twitter. In einem Post schrieb er "Lass uns durchstarten, Coach!" Auch angesprochen auf die Entlassung von Maccagnan war Gase stark darum bemüht, die Gemüter zu beruhigen und sagte, dass es durchaus Meinungsverschiedenheiten gegeben hätte, allerdings nie auf persönlicher Ebene.

Also wohl doch alles Friede, Freude, Eierkuchen bei den New York Jets.

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